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December 1546,
21. August. Bern an den Burgermeister von Ulm. Der von Hallwyl habe das freundliche Entgegenkommen nicht genug rühmen können! daneben habe er angezeigt, wie er sich mit dem Bürgermeister über dieMittheilnng neuer Nachrichten und Briefe aus und zu dem schmalkaldischen Lager vereinbart habe. Äü»>verdanke das sehr und erbiete sich zu Gegendiensten, und bitte, die Fertigung der Briese auf Kosten derervon Bern in der angezeigten Weise besorgen zu wollen. St. A. B-en- Deutsch Missi»c»buch 2, s. 210.
2. September (irrig August). Statthalter und Rath zu Bern an Hartmann von Hallwyl. Er soll ^künftigen Montag Abend (6. September) in Bern („by uns") sein, um daselbst Befehl und Meinung Z"
vernehmen. St. A. Bern: Deutsch Missivenbuch A, S .284.
4. September. Instruction von Zürich für (Heinrich Thomman») ins Lager der Schmalkalder. 1- ^Bote soll den Geheimen zu „C." (Constanz) seine Credenz vorweisen, sie des guten Willens derer vBZürich versichern und ihnen eröffnen, was ihm mit den Kurfürsten und Fürsten zu verhandeln aufgetragenworden sei, damit sie nicht meinen, man habe Mißtrauen in die von ihnen gesandten Berichte, sondern eu»sehen, daß diese Botschaft erfolge, weil die Sache denen von Zürich angelegen und zum Besten Allerordnet worden sei. 2. Dabei soll der Bote sie um Förderung an die Kriegsräthe in „U." (Ulm) ersuchenund bitten, seine Berichte, die er bis C. senden werde, auf der „Post" nach Zürich zu übermitteln, »ich^desto weniger aber wie bisher Alles, was sie Neues vernehmen, ebenfalls dorthin zu berichten. 3. Dan» ^sich der Gesandte beförderlich nach U. begeben, seine dahin lautende Credenz nebst der von C. erhaltenen Fe»derung daselbst den Geheimen übergeben, diesen sein Vorhaben, so weit nölhig, eröffnen nnd Alles ihn»,freundlichen Willen erzeugen mag, um eine Förderung an die Fürsten zu erhalten, und damit seine, bis »achU. kommenden, und die bis dahin gelangenden Sendungen für ihn weiter befördert werden. 4. Wenn da»Nder Gesandte in das Lager kommt, soll er dem Kurfürst von Sachsen, oder wenn dieser nicht anwesenddem Landgraf von Hessen, oder beiden die Credenz übergeben. Wenn er dann vor die Fürsten zum Verl)»"gelangt, soll er sie des geneigten Willens derer von Zürich versichern und dabei schriftlich oder mündlich r>a»tragen, wie begierig seine Obern seien, Sieg, Glück und Gedeihen der christlichen Vereinung zu vcrnehiw»-und wie sehr man begreife, wie viel allen Ncligionsverwandten und deren Vaterland, der deutschen Naß^'an dem Unternehmen jener gelegen sei. Da man aber wegen der Entfernung und anderer Ungelegenheit »>ü»immer sichere Botschaft habe, zu erfahren, was die christlichen Stände vornehmen, so sei der Bote in „höchstgcheimd" zu den Fürsten abgeordnet worden, sich anstatt seiner Obern ihnen dienstlich und gefällig zu erzeigtDer Gesandte soll daher die Fürsten ersuchen, ihn bei ihnen wohnen zu lassen und ihm dasjenige, was stias"Obern zu wissen wichtig sei, mitzutheilen, worüber er dann eilfertig berichten werde. Es werde das einMden Religionsverwandten derer von Zürich zugesandt und kein Mißbrauch damit gemacht! man erwarte d»'"'falls gnädiges Entsprechen. 5. Der Gesandte soll sich dann an Ort und Stelle aufhalten und möglichst bestr^'sein, den guten Willen der Kanzlei zu erhalten, damit er das Erforderliche erfahre und seine Berichte »^>andern Briefen der Post übergeben könne. 3. Was der Bote solcher Art von de» Fürsten aus der Ka»Z^oder sonst vernimmt, eS sei Gutes oder Schlimmes, soll er mit der gewohnten Post oder durch andere vertraMBoten stetsfort berichten ohne daherigc Kosten zu scheuen, aber Alles ganz geheim. Wenn er von den FürsbNweiter „angezogen" würde, soll er sie allweg, doch ohne irgend welche Zusage, des geneigten Willens stü'^OberN versichern. St.. Zürich: Jnstructivnsbuch 1644—5t, e. es.
7. September aus Constanz. Heinrich Thommann an Johann Haab (nur Begleitschreiben eines ei»l^'fügten, nicht vorhandenen Schreibens).
Als Quelle aller Briefe von Thomann bezeichnen wir ein für alle Mal St. A. Zürich: A. Schmalkalderkrieg.
14. September, Donauwörth. Obiger an die Geheimen von Zürich. Schon früher habe er gemeldcbwie die von Constanz ihm Empfehlungen an die geheimen Räthe von Ulm und an die Fürsten selbst gcgrbehaben. Später haben sie ihm auch solche an die Kammcrräthe der christlichen Verständnis! zu Ulm und aadie Botschaft derer von Constanz daselbst übermittelt. Letztere habe er noch nicht getroffen. Zu Ulm st'nachdem er Tags zuvor die Credenz dem Bürgermeister überreicht hatte, vor den geheimen Rath geiaht