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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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October 1546.

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Mit den; Haus Oesterreich und Burgund, den nächste» Nachbarn, stehen alle Eidgenossen in der Erbcinuug.Alan möge crincssen, was für llnrath und Ungemach gegen jene, die verschiedener Religion sind, entgehenwürde, wenn die evangelischen Städteeigens frevels" einen Angriff thun nnirden. Nicht nur gäbe mandamit den Gegnern einen Anlast, es mit den Feinden zu halten, sondern man wurde auch sie, als die, welchenebst den evangelischen Städten in den benachbarten Landen die Wein- und Kornkasteie haben, sanunt Kaiserund König zu Feinden machen und veranlassen, den Durchpast, der durch ernstliche Verwendung der evan-gelischen Orte gesperrt worden sei, den Gegnern wieder zu öffnen und sich in das angezeigte Bündinst einzu-lassen. Dazu komme, das; der Winter bevorstehe, westhalb nichts Stattliches vollzogen werden könnte; auchvernehme mau nicht, das; die Schmalkaldcr bisher Mangel an Leuten gehabt hätten. Alan möge daherermessen, das; unter solchen Umständen ein Schwert das andere in der Scheide behalten müsse. Bitte, sichdes guten Willens überzeugt zu halten (mit überschwenglicher Wiederholung der Titulatur der Adressaten).Es siegelt im Namen der vier Städte Zürich. (Das Schreiben der eexhmalkalder beim Abschied Nr. 6,!7.)

St, A, Zürich: Missivcnbuch I04V 47, r. 70, und bcim Bcrncr, VaAcr, Schnsshauscr und Bicl-r Abschicd,

4) Der Verner, Basier und Schasfhauser Abschied geben die Vorvcrhandlung in Neinschrift als besonder»Abschicd mit dem Datum: Donstag »ach St. Gnlli (21. October). Die Entwürfe der beiden Antwortschreibenwerden hier in den Text aufgenommen. Den letzten Satz der Borvcrhandlnng, das Gesuch an Bern, enthältder Schaffhanscr Abschicd nicht. Als neue Artikel der Borverhandlung erscheinen hier inhaltSglcich mit derHauptverhaudtung auch Ii» und t derselben.

5) Bei dem BaSlcr Abschicd liegen zwei Gesandtschaftsberichtc von, Gesandten von Basel vom 21. und25. October, die indessen nichts Neues von Wesenheit ergeben. Wir notircn aus ihnen nur Folgendes:Nachdem entworfene Antworten an die Obrigkeiten zur Prüfung mitgetheilt worden, forderte Schaffhausen,dast in der Antwort an die Stände die Worte: ihren Nutzen zu fördern und ihren Schaden zu wenden,ausgelassen werden sollen. Die Sache zu belegen, sandten die übrigen drei Städte in ihrem Namen eineBotschaft von Zürich ans nach Schaffhausen.

6) Die Antwort des Kaisers ans das ab diese»; Tag an ihn erlassene Schreiben: 1546, 5. Dcccmbcr,>»> Lager zu Rotenburg an der Tauber, an die vier Städte, geht dahin: Ihr Schreiben von; 26. October,eine Antwort ans des Kaisers, durch den Ncntmcistcr zu Burgund gcthane Werbung, habe der Kaiser gnädigerMeinung vernommen und befreue sich, das; man seiner Bewerbung mehr Glauben geschenkt habe als seinenungehorsamen aufrührerischen Widersachern. Diese bestreben sich mit böswilliger Erdichtung ihre Rebellionmit dem Eifer für die Religion und die Reichslibertät zu beschönigen. Das zeige sich durch die That.Denn bisher habe durch die Schickung Gottes ihr Unternehmen nur den Erfolg gehabt, das; sie während desganzen Sommers mit grosser Pracht und Kosten zu Felde gelegen; seien und ihre Mitverwandten erschöpft,aber keine erhebliche That unternommen habe», austcr das; sie durch ihre geschwinde» Practiken Erbitterung,Neizung und Empörung des gemeinen Mannes verbreitet haben. Dabei haben sie viele Stiftungen undGotteshäuser geplündert, auch einige Städte eingenommen, aber die meisten wieder verlassen müssen; in;freien Felde zeigen sie sich nicht, obwohl ihnen hicfür schon Anlast geboten worden sei. Dabei mögensie allerdings auch von selbst finden, tvic wenig ihnen gebühre, gegen ihre von Gott eingesetzte Obrigkeitaufzutretcn, was ihnen de» Muth »ich; wenig genommen haben mochte, so das; sie aus den; Feldlager zuGiengen heimlich entwichen seien und der meiste Theil ihres Volkes unmuthig sich zerstreut habe. Einigehätten sich bereits den; Kaiser unterworfen. Andere werden es in kurzer Zeit thun, so das; das Reich baldwieder zu Frieden und Einigkeit kommen werde. Was die gemeine Eidgenossenschaft betreffe, so Werde dieselbeaus den; letzte;; Schreiben und den; bezüglichen Vortrag des Kaisers sich von dessen geneigtem Geinüth über-zeugt habe», und sei unnöthig, damals Gesagtes zu wiederholen. Ermunterung, den Gegnern dcS Kaiserskeinen Vorschub zu leisten, sondern beim Kaiser zu bleiben w.

St. A. Zürich: A. Kaiser. K. A. Schaphausen, bei diesem Abschied.

Zu k». 1546, 26. October, Zürich. Die Nathsboteu der vier Städte an Luccrn (und die übrigeneidgenössischen Orte). Sie sciei; auS Auftrag ihrer Obrigkeiten in Zürich versammelt. Wenn solche Tag-