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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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October 1546.

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s°i"- 'n. Jost von Meggen berichtet, wie er ans Begehren des Bischofs von Constanz, im Namen derV" altchristlichen Orte (nach Rom gesendet) und von dem Papste, einigen Cardinälen, den Herzogen vonPiacmza, Parma nnd andern ehrenvoll anfgenommen und beförderlich mit entsprechenden Zusagen abgefertigt'wrden sei, was jeder Bote aus den verlesenen Briefen zu berichten weist. Da er nun persönlich zn demBischof verreise, so wird ihn. aufgetragen, ihn. sämmtliche ihn betreffende Briefe zu übergeben jedoch die-sen oder Abschriften heimzubringen, damit man sie habe, wenn man ihrer bedürfte. Es w.rd .hm auchSchreiben an die bischöfliche Würdigkeit mit freundlichen Erbietnngen mitgegeben,n. Die V Orte erlassen ein Schreiben an den Abt von St. Gallen; siehe 'Note.

Zu <>. Beim Lucerncr Abschied vom 23. September, in der Schwyzcr Sammlung aber biud.cstmAb-schied. liegt, bei Luceru in Original, folgende Missive der zu Bregenz versammelten r. t o.,.glichen Eou.m.ssa .iN«" den Landvogt Sigrist im Rheinthal. d. d. 14. Octobcr. S.c haben rn Erfahrung gebracht das; gesterncm Fähnchen Eidgenossen und zwei Fähnchen von Constanz nnd Lindau ... der Stadt Linda., und c.» andere^Fähnlein Eidgenossen zu Jsny angekommen, die einige Zeit zu Kempten und ... der Umgegend 'm Ullgagelegen seien/die Lindaner erwarten noch 3 Fähnchen, die ihnen morgen von dem schmalkald.schcn Kr.cg.wolzukommen sollen-, mit welchen Absichten diese Sammlung geschehe, wisse man nicht; man höre aber, es geltede», wälschcn Kriegsvolk zu Bregcnz und den Untcrthanen dieser Herrschaften. Nebenbei habe mni. auchBericht empfange»,' das; die Lindaner abermals eine» ihrer Bürger ... d.e E.dgenosstmscha t gesch.ck haben.

eine Anzahl Eidgenossen zu werben, der auch schon eme ansehnliche ^euge n.ifgebracht haben soll die'"an zu Lindau stündlich erwarte. Da nun solche Leute den Pas; grösttenthe.ls durch das Rhe.nthal nehmen"Kissen. was der Landvogt verwehren konnte, so stelle man das Gesuch an .hu, d.e neu Geworbenen nachKräften a» ihre.» Auszug nach Lindau zu verhindern, wie er es vergangener Tage auch nut den Bn.idnerngethm. Hot zc. Als Neuigkeit sei zu melde», das; der Kaiser vor einigen ^.agen die ^tadt wonauworth">it de», dritten Stur... erobert und alle darin befindliche Mannschaft. Andern zum Excm.pel. erwürgt undhernach dem Landgrafen auf dem Rückzug.nach Nördlingen großen Schaden zugefugt habe.

Zu Das seit 1521 »och nie vorgekommene Wortherhcin.en" ist in diesem Artikel zweimal gebraucht.

Zu x. ..Antwort k. Mst. zu Frankrich nf mincr Herren von den sibcn altglöt.bigcn orten boten fttrtrag."

Die benannten Boten hätten de» König befragt, wessen ihre Obern sich zu ihm zu versehen hätten, wennsi° von wen. immer wegen des alten wahre., christlichen Glanbens oder sonst zu Krieg genoth.gt wurden. EsW »nnöthig. den König in Betreff des Glanbens anzugehen; er se. entschlossen, sich nut christlicher Stand-haftigkeit zm- Beschützung der alten wahren Religion wie bisher zu erzeigen und wen er ... se.nen LaudmuKönigreichen als Anhänger der neuen' ketzerischen Seete betreffe, hart zu bestrafen Auch sonst glaube der Kon.gcs sei überflüssig, sich auf de» Vortrag der Bote» einzulassen, da er gründlich w.sse das; zu diese. Zeit »umanddie VII Orte des Glaubens Wegen zu kränken untcrstehe. vielmehr sei den Neuglaubigcn mchw lieber, "ls wennsie von den VII Orte» »ich. angefochten werden. Der König bitte daher d.e VII Orte. be. diesen..stl.chenZeitläufen den Glaubenszwiespalt ruhen zu lassen und mit den übrigen Orten zusmumenzuhalten und namentlichdes Kaisers glatten Worten nicht zu viel zu trauen. Den. Kaiser, wegen augeborner Fe.ndschaf zu de.. E.d-llevossen. wäre nämlich eine Trennung derselbe» sehr erwünscht, damit er s.e un. so le.chter untertha.ug ...achenkönnte. Er habe nicht vergessen, wie viele seiner Vorder» in der Eidgenossenschaft erschlage» worden se.c»und darin begraben liegen; die gedenke er zu rächen. Nachdem er nun d.e Stände des Reichs ... ..Germanm"'neistentheils »wer seine Gewalt'gebracht habe und der Eidgenossenschaft an d.e Se.te zukomme» unterstehe.s° rathe der König diese sollte nach allen Kräften bestrebt sein, zu verhüte», das; ihr ein so mächtiger Nachbar"" die Thüre gelange. Das könne nicht besser geschehen, als wenn die Eidgenossen die Städte Strastburg""d Constanz in ihren Bund oder sonst in Schirm nehmen. In diesem Fall wäre der König des Willens.

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