October 1546.
^gestellt und weder in der Eidgenossenschaft noch in den Bünden Unruhen gegen die obgenonnten Herrschaftengc uldet werden. Mitteilung von Kricgsnachrichtcn, mit der Hoffnung, daß der Allmächtige durch die Für.' te seiner geliebten Mutter Maria dcu frommen Kaiser und sein christliches Kriegsvolk nicht verlassen werde.
2) Antwort der zu Luccru versammelten Nathsbotcn der V Orte, d. d. Donstag nach Matthäi (23. Sep-em er). Der Landvogt von Nhcincck sei heute erschienen, um theils die Missiven der Eommissarie», theils die>>cucn Nachrichten zu überbringen; er rühme auch die freundliche Nachbarschaft, die sie den Unser» beweisen.- an sage jh„^, den verbindlichsten Dank. Die Nachrichten über feindliche Practiken haben den Boten nichtms n, "ad ihre Obern werden sie ohne Zweifel mit großem Bedauern vernehmen. Die Commissarien dürfenms aber darauf verlasse», daß dieselben die Erbcinung treu und unverbrüchlich hallen, den kaiserlichen und könig-Wen Crblandcu gute Freundschaft beweisen und widerwärtige Unitriebe, wo sie solche gewahr würden, ernstlichI cllen werden, in der Zuversicht, daß die Erbcinung auch anderseits so gehalten werde. Sodann bitte man^ Commissarien, dein Laudvogt im Nhcinthal fernerhin Alles zn berichten, was ihnen jeweilcn zukomme w.
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Lucern. 1546, 11. October (Montag vor Galli).
Staatsarchiv Lucern: Mlg. Absch. R.l, N wi. Laiidesarchiv Schwyz: Abschiede.
Tag der V Orte.
bwsandte: Schwyz. (Dietrich) Jnderbalden. Nnterivaldcn. Heinrich zum Weißenbach. (Andere nichtMannt.)
der cm' Tag hat Uri ausgeschrieben in Folge eines Schreibens von Bern, in welchem jenes kraft
dem 9'"^ ^ Landfriedens gemahnt worden ist, den päpstlichen Botschafter Hieronymus Frank aus
, aude zu verweisen zc. Da nun dieser Handel „hoch rürt" und dcßhalb reiflich zu erwägen ist, so hat
mil . ... ... ^ ^ .
dni, iibrigcn vier Orten Rath zu pflegen gewünscht, was für eine Antwort es Bern zu geben habe,
S ^ Vorwurfe zuziehe; denn es gehe nicht an, den Gesandten des Papstes zn verweisen, weilde»,, letzten Kriege so freundliche Hülfe geschickt und ob Gott will noch ferner erweisen werde;
. ^arde „mn „ihn" verweisen, so möchte leicht aus einen: alten guten Freund ein neuer Feind gemachtgar'"" Justrnctioi: ist man einstimmig, den Hieronymus Frank aus den angeführten Gründen
^ ""d gauz uicht zu verweisen, und, wenn Uri deswegen nüt Krieg angefochten würde, mit Leib und Gut^ ^ehen. Der Bote von Uri verdankt diesen Entschluß nüt den verbindlichsten Worten. Es wirdein' ^ "och hin und her gesprochen, ohne daß man sich über eine Antwort (an Bern) ver-
sei,,^" aber wird vorgeschlagen, es solle Uri dein Gesandten ernstlich anzeigen, wie er mit
ihn'd Vorträgen und Handlungen unter den Eidgenossen viel Unruhe und Widerwillen errege, und
falls'fragen, wie viel Hülfe man von den: Papst zu erwarten hätte und wo man sie finden könnte,keim foinerwegen oder des Glanbens halb in einen Krieg verwickelt würde; hätte der Gesandte darüberwürde ihn: vorgeschlagen, sich sofort zu dein Papst zu verfügen und dessen Antwort ohne^christlich oder persönlich zu melden, „damit man in ein zyt lang (uns von den v orten von päpst-^"^iZkeit unargwönig) verwiscn könne, und ouch denen von Bern nf ihr schriben gnng beschäch". Weil""f >1" '"ch^ r"uig geivordeil, so solleil die Boten diesen Nathschlag heiinbringen und jedes Ort
^schla'^^ Samstag seinen Bescheid nach Uri melden. I». Freiburg hat an Lueern geschrieben und vor-ib", eine Botschaft an den König von Frankreich abzuordnen, um gründlich zn erfahren, wessen sich