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September 1546.
DaS Luecrner Exemplar enthält nur den Text von -r mit Ausnahme des letzten Satzes. Dieser Sotz.»»d I»—<> finden sich beim Schwyzcr und Frcibnrgcr Abschied; «; aus dem Freibnrger Exemplar.
Zu n. 1) Bei dem Lnccrncr Abschied liegt eine Copie des Einladungsschreibens zu diesem Tage, d, d-Lnccrn Montag vor Aiathäi (2t>. September). Wir entheben daraus noch einige bezeichnende Details: ,Mslangt an von üwercn und unseren Eidgnosse» von Bern, daran wir ein snndcrs groß mißvallcn empfang"'na.nl.ch sioßcnt sy offenlich in die ircn, wie ir und wir die sygcnt, so bäpstlichcr Heil. botschaft, welch b. An aller abgesagter sycnt sige, erhalten (enthalten?), und daß gedacht b. Ht. lüt ein große nnzal verordnet, syund die ircn zu brennen, auch braunen zu vergiften, und gand die gassenreden offenlich by inen, ir u»dnur ivellent sy überfallen, und habent lvir gegen inen all straßen crwytern, stöck und stein, all irrig dingdaruß gelhan, damit nur mit gschtttz und anderer kriegsriistung fürfaren mögen. Item so söllent sibcn schinorzesenlin in unsercm Fischnierkt brunnen stecken, und »eine man öffentlich knecht an zum Bapst; es hnbint die unsir"zu ^villisow vis' mann zum fendlin und onch zu der paner usgnomen sc. ... So Hand sy spcchcr nf n»sund die unseren tag und nacht gchept und noch wo sy mögen... So dann den unseren allenthalben,sy m Bernerbiet koment, offenlich spächer syn gczigen und vil uncidgnössischer fache» anzogen lverdcn »»sltvirc» grundlich bcricht, daß sy die iren zu einem ufbrnch bewegcnt, fürgcbendc sy tvellent zur rcttung tresgloubenv, wenn der Bapst und Kcyscr inen abgesagt haben, den rychstcttcn zuziehen, darby liechtlichvermuten, so sy under dem schyn eines solichcn (uszugs ?) ir volk bcsamlcn, und auch üwer und unser Eidgnosf"von Zürich die iren gerüst, so der stürm gat, jeder weist wo er us soll, daß nun zyt, (daß) ir und wirsamt andern unfern gctr. l. a. Eidgn. uns ernstlich underreden, uns vor solichcn gcfarlichkeiten... zu verivarcn-die üivcren und ir, ouch die unsere» und lvir wüsten, was ein jeder in sölichem fürnemen söllen"... ^habe deßhalb bereits an Bern geschrieben, um seine Unschuld darzuthun w. Folgt Ansetzung des Tages a»sllcitlivoch. llachschrift: „Sonders gctrüw lieb alt Eidgnossen, diß tvellent ratswyse alles in großer gchenudd,warumb diser tag bcschribcn, behalten, damit es nit uskoincn und dcstcr stattlicher gchandlet lverdcn mag-"42. September. Statthalter und Rath zu Bern an Luccrn. Es sei richtig, daß einige Gerüchte üd^'.Rüstungen Seitens der V Orte im Umlauf waren; denen aber habe man keinen Glauben geschenkt, s"^hätte mnn diesfalls früher Mittheilung gemacht. Bern sei nicht weniger als die V Orte (Lueern, >"?)entschlossen, Bünde und Landfrieden zu halten. Lmid-sarchw S-hn»»: b«», Abschied caopw-
Der Frcibnrgcr Abschied schließt den letzten Satz über die Verhandlung zu Lcnzburg mit den Wort"'Hiergegen habe niemand etwas eingewendet.
Zu I». Beim Luecrner Abschied finde» sich hichcr bezüglich folgende Acten:
l) Missivc der zu Brcgcnz versammelten Commissarien des römischen Königs: Nittcr Ulrich Schellcn°berg, kwgt zu .xeldkirch; 36olf Dietrich von Honburg; Lux von Rischach zum Megtberg, Vogt zu Bregen»!Hano Werner von Rcitnau, Vogt zu Neuenbürg am Rhein; Hans Jochum von Loubenberg zn 2lltcwLonbcnberg; Wolf von Kalchrüt, Vogt zu Fußach, und Michel Gebler, Untcrvogt zu Bludenz, an den Vogtzu 9ihecneck in, Nhcinthal, Hans Sigrist, des 3iaths zu Untcrwaldcn, d. d. 16. September (Copie). S>evernehmen, lvic einige Reichsstädte, welche dem schmalkaldischen Bunde anhangen, durch besondere „Gewcrbs-leuie in der Eidgenossenschaft und den (III) Bünden heimliche Practiken wider den Kaiser anstifte",und besonders gegen die Grafschaft Tirol und die ihr incorporirten vier Herrschaften Feldkirch, BregenZ,Bindenz und Sonncnbcrg, um darin Unruhen zu erwecke» -c. So sei letzthin zu Küblis durch einen fremd"
- mim, der »> das WirthShaus gekommen, beinahe ein Auflauf entstanden, da er vorgegeben, der Feind rücke
gegen d.e Bünde heran. Zu Schicrs im Prätigau habe ein Anderer sich als Gesandter des obcrn Bundesausgegeben, um die Leute aufzumahnen, weil die andern zwei Bünde mit Gewalt den Schmalkaldischen 5"Hüffe zogen -e. Die Commissarien hege» keinen Zweifel an der guten Gesinnung der Obrigkeiten und vcr-sehen MM daß sie die Erbeinnng an dem Haus Oesterreich halten lverdcn; sie bitten daher (den Landvogt)'UI (Olsl. >1>! tzN)ln zu wirkell, das; alle Umtriebe der Feinde, zu denen besonders die von Lindau gehöre"-