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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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September 1546.

Gesandten der vier Städte erklären: Da Frank sie böser als die Türken schelte und in seinem Briefe sieoffen Ketzer nenne, so hätten sie erwartet, daß man ihn dafür verweisen würde, und daß die vier Orte ihrenEidgenossen mehr am Herzen lägen als ein solcher, der nnr auf Unfrieden und Zertrennung der Eid-genossenschaft hinarbeite; sie wiederholen daher ihr ernstliches Begehren, ihn wegznweisen, was mit gutewFug geschehen könne, da man bereits beschlossen habe, niemand auf das Concilium zu schicken und keinBündniß mit Papst und Kaiser zu machen. Weil aber die Mehrheit der Orte dem Botschafter ein Geleitgegeben, und vermeint, was ervorgewendet", habe er auf Befehl seines Herrn gethan, so soll jeder Botedie Sache nochmals in den Abschied nehmen, v. 1. Die Boten der V Orte bringen vor, sie haben auf de»?letzten Tage von Zürich, Bern, Basel und Schaffhauscn zu wissen begehrt, ob sie sich den von der Mehrheitgefaßten Beschlüssen unterziehen wollen, und wünschen nun darüber Bescheid zu empfangen. Zürich antwortet,es habe schon auf jenein Tage den Unterschied zwischen einem Mehr und den? alten Brauch dargethan >?»dwiederholt nun die früher gegebene Erklärung. Bern erklärt, es solle gänzlich bei den? bleibe??, was »»lfrüheren Tagen beschlossen und verabschiedet und wie es von Alters her geübt worden sei. Basel hält f?bbillig, daß in Sache??, welche Land und Leute und die weltliche Regierung der Eidgenossenschaft betreffe»,abgemehrt und solchen Beschlüssen allerseits nachgelebt werde; in Sache?? des Glaubens aber sowie bei Kriege»und andern Geschäften, welche zur Unterstützung fremder Fürsten dienen, solle man niemand zwingen. SchalHausen meint, in Dingen, welche die gemeinen Herrschaften angehen, und nicht wider den Landfrieden, d»Religio?? und die Stadtsatzungen seien, solle man sich den Mehrheitsbeschlüsse?? unterziehen. Die V Orteerwiedern, vor einiger Zeit habe Zürich an sie geschrieben und sie ersucht, ihre Knechte daheim zu behalte»und neutral zu bleiben. Später sei auf einein Tage zu Baden beschlossen worden, nach Lindau, Consta»!und Feldkirch zu schreibe?? und die weggelaufenen Knechte zu beide?? Theilei? heimzumahnen. Das Alles Peine gemeineidgenössische Sache, da die ganze Eidgenossenschaft in der Erbeinung stehe. Zürich habe sich »^ii? jene Schreiben nicht einschließen lasse??, obwohl das Mehr dafür ergänze?? sei; die V Orte seien der Ansichtdaß in dieser und andern solchen Sache?? die Beschlüsse der Mehrheit billig gelten solle??; des Glaubens ?>»dder Vereitlungen halb wollen sie sich an den Landfrieden und die alte Uebung halten. Sie wollendie gefallenen Antworten an ihre Ober?? bringen. 2. Ueber de?? Brief, der bei einem kaiserlichen Bote??gefunden worden sei??, habensie" (die vier Städte?) nie etwas vernommen; sie trauen auch solche Di»!^de?? V Orten nicht zu; sie lassen es daherein gut fach sin". 3. Es sei leeres Gerede, daß Zürich ?»^seilte Mithafteu dem schmalkaldischen Bund 30,000 Knechte zu schicke?? verspräche?? haben; denn es sei an ihuHerreil keii? Begehren der Art gelangt, weder um 1000 noch 2000 Man??. Hiebet bemerken die Gesandt'»von Beril, sie wissen nicht, ob ihre Herren in dein betreffenden Anzug auch gemeint worden, da siegenannt seien; wenn ja, so behalte?? sie sich vor, gebührende Antwort zu geben. 4. Die GesandtenZürich eröffnen der Schmachbüchlein und Lieder halb, daß das eine bei ihnen gedruckt worden, da? ande??'aber nicht; es sei jedoch Anstalt getroffeil, daß solches nicht mehr geschehe. Weil indes; ihre Gelehrtenvr. Eck des Glaubens halb angefochten worden, so seien sie veranlaßt, darauf zu antworten; der Druck Iverd?aber nicht gestattet, bevores" die verordneten Näthe besehe?? haben. Damit man desto eher bei Fried?'»,Ruhe und Einigkeit bleibe, sollen Bern und Basel ihren Druckern (auch) verbieten, solche Schmachbüchst'"zu drucken, l. (Auch) Lucern erklärt, es werde diejenigen an Leib und Gut strafe??, die seine Unterthai»'»und Verwandten aufgewiegelt uud zum Ungehorsam verleitet habe??. Zürich, Bern und Basel begehtAntwort auf ihre letzthin gestellte Anfrage, was sie von de?? Eidgenossen sammt und sonders zu hoffei? hätte??,