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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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September 4 546.

313.

SchllMausen. 1546, vor 18. September.

.Verhandlung einer Rathsbotschaft von Zürich mit Schaffhansen wegen des Anstandes mit Waldkirchund Mithaften,

Es stehen uns nur folgende Missiven zu Gebot:

1) 1546, 18. September, Zürich an alt-Burgermeister Johann Waldkirch von Schaffhausen. DieNathsbotcn von Zürich, welche für Beilegung des Anstandes zwischen denen von Schaffhausen und Waldkirchund andern Ehrenleuten zu Schaffhausen gewesen seien, haben ausführlich über die Verhandlungen berichtet.Man hätte gerne gesehen, wenn der Handel sich zu vollem Gefallen! des Waldkirch gestaltet Hütte. Da mansich aber in solchen Fällen nach den Umständen richten müsse, so bitte man ihn freundschaftlich, damit nichtalle Arbeit umsonst gewesen sei, die verhängte Strafe geduldig anzunehmen und, wie ihm die Boten vonZürich gerathen haben, sich wieder nach Schaffhausen zu verfügen und die Last des Regiments, wozu ihnseine Ehrcnzunft und Gesellschaft ohne Zweifel in guter Meinung gewählt habe, tragen zu helfen und beidiesen gefährlichen Zeiten zur Förderung des Wortes Gottes und zur Erhaltung der Freiheit des gemeinenVaterlandes das Seinige beizutragen. St. A. ZUnch i Msswenbuch W45-47, e. 49.

1546, 30. October. Zürich an Schaffhausen. Man werde sich erinnern, wiekurzverschiner tagen"eine Rathsbotschaft derer von Zürich für Beilegung der zwischen denen von Schaffhausen und einigen ihrerMiträthe und Burger waltenden Anstände in Schaffhauscn gewesen sei und was diese da angebracht nnderzweckt habe. Das habe die Botschaft berichtet und die Hoffnung ausgesprochen, die von Schaffhausen werde»auch weiterhin das Beste thun. Da nun die von Schaffhausen Einigen Strafgelder auferlegt haben, ZwM'auf künftige Gnade und Nachlaffung hin, und aber die Hauptsache freundlich verglichen worden sei, so bitteman freundlich, in Betracht der Mühe und Arbeit der genannten Rathsbotschaft und der gefährlichen Zeitläufe,diese Strafen aufzuheben und zu bedenken, daß die Betreffenden mit Leib und Gut Höheres und Größeresum die Stadt verdienen können. n- A. Schassh-mscn: C»rr-spond-nze».

Es kann sein, daß diese beiden Schreiben auf zwei verschiedene Missionen Bezug haben.

314.

Waden. 1546, 20. September (Montag vor Matthäi).

Staatsarchiv Lucern: Allg. Absch. n. 1, I.III. Staatsarchiv Zürich : Abschiede Bd. IS, t. »12. Staatsarchiv Bern! Allg.eidg. Abschiede Ich,LandeSarchiv Schwnz: Abschiede. Stantonöarchiv Basel: Abschiede 164346. Kantonsarctiiv Freiburg: Badische Abschiede Bd. H-Katttottöarchiv Solotliurn: Abschiede Bd.L7. Kantonöarchiv Dchaffhause»: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Johann Haab, Burgermeister; Jtelhans Thumysen, des Raths. Bern. Pet^Jmhag; Johann Pastor, beide Venner und des Raths. Lucern. Hans Bircher; Jacob Marti, beide de-.'Raths. Uri. Josua von Beroldingen, Ritter, Laudammann. Schwyz. Jacob au der Rüti, des Natlw-Unterwalden. Heinrich zum Weißenbach, Landammanu. Zug. Christian Heß, des Raths, von AegeN-Glarus. Hans Aebli, Landammanu. Basel. Bernhard Meyer, Pannerherr; Bat Summerer beide desRaths. Freiburg. Ulrich Nix, des Raths. Solothurn. Urs Schluni, alt-Schultheiß. Schaphausen-