August 1546.
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nicht jeder dazu gelaugeu kauu. 4. Der Landvogt soll mit Beizug eines Biedcriuauus, der sich auf Güterversteht, die verliehenen Güter der Pfarre Thal so theuer als möglich verkaufen, damit der Zins derPfarre vermehrt und den Obern der Lehnten entrichtet merde. Der Eilö» soll zu Handln der Pfarre undPfründe angelegt und versichert werden. Es siegelt unterm 11. August der Laudvogt zu Baden, Riklans
JtNfeld. St.A.Ziirich: Rh-mth°l°l Abschi-dbuch. S. l°». - StistS-uchio St.Gall-u- Rh-iuth->l-- O.iginal-Abschi-d-, k.,«l.
vv. Vor den Boten der IV Schirmorte trügt der Hauptmann des Abts von St. Gallen vor, der Abthabe z» Rorschach ein Mandat ausgehen lassen, daß wahrend des Gottesdienste^ niemand vor der Kirche,auf den Kirchhöfen, Gassen, Markten oder an den Wegen herumstehen, man auch zu dieser ,^eit in denWirthshäusern weder essen noch trinken soll, endlich sollen weder Kräuter »och Andere vor Beendigung desGottesdienstes etwas feilhalten; Alles bei einer Buße von zwei Pfund, die nach acht Tagen von den Be-treffenden bezogen werde. Als man nnn diese Bußen einziehen wollte, haben Einige von Rorschach demAbt Recht dargeschlagen. Der Abt finde sich hiedurch gekränkt, da doch er zu Rorschach hohe und niedereGerichte besitze und alle Gebote und Verbote zu thnn habe; er bitte, ihm zu rathen, wie er sich hierbei zuverhalten habe. Da zu Rorschach hohe und niedere Gerichte, Gebote und Verbote dem Abt zustehen, so lassenbie Boten der Schirmorte es bei den ausgegangenen Mandaten verbleiben, erklären dieselben in Kräften und^ soll die Buße von den Ilcbertretern bezogen werden, ohne derer von Rorschach Widerrede. Ev siegelt derLandvogt zu Baden, Rülaus Jmfeld. StPsarchw sr. GM-»- v<>ou>». r,i°nwi,ni, Bd. s. s».
«UZ. Die Städte Zürich, Bern, Basel und Schaffhansen insbesondere verhandeln Folgendes: 1. Dieacht oder nenn Orte haben ans das frühere und jetzige Schreiben des Kaisers endlich eine Antwort gegebengemäß dein Inhalt des badischen Abschiedes (von: 9. August). Die vier Städte können aber ohne Vorwissen'Wr Obern sich dieser Antwort nicht anschließen; allerdings hat der Kaiser den Eidgenossen ans den frühernu»d jetzigen Tag freundlich zugeschrieben; aber im Widerspruche damit gibt der Papst in seinem Breve unddurch das mit dem Kaiser abgeschlossene Bündniß zu verstehen, daß er den lutherischen Glauben in Deutschlandnuszureuten gesinnt sei. Die vier Städte antworten daher des Kaisers Botschaft, sie können wegen der ge-nannten Widersprüche der Antwort der übrigen Orte nicht beistimmen; ihre Obern werden in Kurzem antworten,wie man Glimpf und Fug zu haben beglaube. 2. Der Botschaft der protestirenden Stände wird bemerkt,man müsse es bei der von den neun Orten ihr gegebenen Antwort, weil diese das Mehr geworden, bleibenlassen; indessen sei die Meinung der Obern den Ständen günstig und man bedaure, wenn ihnen nicht einegefällige Antwort zu Theil geworden sei; die vier Städte werden in Kurzem wieder zusammenkommen undsich berathen, was bei diese» schweren Zeitkäufen zum Besten ihrer Religion gethnn werden könne. 3. AusZugegebenen Gründen und damit man auf dem künftigen Tag desto einiger sei, wird von den vier Ortenauf Sonntag den 4. September ein Tag nach Aarau angesetzt, auf dem jeder Bote mit Auftrag und Voll-macht erscheinen soll W Sch-M<">s-»- Abschiede, mit dem Datum vom l t. August w«o.
«v» Verhinderung des Dnrchpasses für Kriegsvolk durch Baden; siehe Rote.
Im Glarner, Freibargcr und Schaffhauser Abschied fehlen X—im Basler V-/; im Appenzeller z ;Mr aus dem Schwyzer, Freibnrger und Solothnrner Exemplar.
Zu ». Diesem Artikel fügt der Glarner Abschied an: Doch hat der Bote von Glarus seinen Theil,die 5 Gulden, erlegt.