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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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August 1546. 659

^treffen und nicht ivider den Landfrieden seien, werde es sich kaum der Mehrheit widersehen, k Die^ Drte zeigen ferner an, daß inehrern Berichten zufolge die vom schinalkaldischen Bund einen Boten desKaisers angehalten ruid eincir Brief bei ihm gefunden haben, des Inhalts, daß wenn der Kaiser die^chmalkaldischen angreife, die V Orte auch Zürich uud seine Mithaften überfallen werden, wofür sie eine^uiinne Geldes erhalten sollen; darüber scheine in Zürich und dessen Landschaft einige Unruhe entstanden zur>»; die V Orte wissen sich aber hierin unschuldig uud können nicht glauben, daß solches von einer Obcr-""d Ehrbarkeit geschehen (würde?); sie wünschen daher dringend, daß ihnen Abschriften von jenein Briefe,^>e»n ^ ^ irgendwo vorfinde, mitgetheilt werden, indem sie sich gebührend zu verantworten hoffen. Diechüidten von Zürich erwiedern, sie wissen von einem solchen Briefe nichts uud trauen auch den V Orten^ solche Anschläge zu. Wohl habe man gehört, daß sie einigen Unwillen gegen Zürich haben, weil es^ dem letzten Tage nicht zur Abmahnung der Knechte gestimmt. Die Boten wollen aber die Sache treulich^»»bringen. I. Die V Orte bemerken weiter, sie haben Bericht empfangen, daß Zürich und seine Mit-dem schinalkaldischen Bund 30,600 Mann bewilligt haben, schenken dem aber keinen Glauben, da""^l zu ermessen wäre, was daraus folgen würde. Zürich antwortet, es geschehe ihm damit ungütlich, denn^ habe auf diesem Tage bestimmt erklärt, daß es entschlossen sei, sich dieses Kriegs gar nicht anzunehmen,'a>d deßholb zu Stadt und Land auf das strengste verboten fortzuziehen. Die Gesandten wollen aber auch^stn Artikel in den Abschied nehmen, i»». Ammann Weißenbach von Unterwaldeu meldet, wie letzthin ein^amer von Zürich mit einigen Schmachbüchlein und Liedchen nach Unterwaldcn gekommen, um sie öffentlichzubieten; da dieselben so schändlich und schmählich seien, so habe man ihn verhaftet und verhört, umerfahren, wer sie gemacht und wo sie gedruckt worden; weil dergleichen Schriften nur Widerwärtigkeit^ Zwietracht stiften, so solle man die Verfasser und Drucker solcher Lieder und Bücher ernstlich bestrafen^ Vorsorge treffen, daß solche Büchlein nirgends gedruckt werden können, i». Der Bote der III Blinde,^ bei Berathung der Antworten an den Papst, den Kaiser und den schinalkaldischen Bund mitgescssen,öffnet gemäß seiner Instruction, man sei zwar auch in Blindender Religion des Glaubens halb" getheilt;

destoweniger haben sie sich durch gnädige Zulassung des allmächtigen Gottes mit einander vertragen,"ö sie einander bei dem Glauben bleiben lassen, uud wenn ein Theil angefochten würde, ihm mit Leib undut beistehen ,vollen; sie haben sich auch entschlossen, kein fremdes Kriegsvolk durch ihr Gebiet passireu zuBischof, Hauptmann und Rath der Landschaft Wallis schreiben, die Eidgenossen möchten die^ihandenen schweren Ereignisse wohl beherzigen und wegen fremder Fürsten, Herren, Städte oder Lande sich'"cht entzweien lassen, und keinen fremden Krieg ins Vaterland ziehen, sondern auf dieses allezeit ein wach-nnd einhelliges Aufsehen haben, und vielmehr den Frieden zwischen dein Kaiser und den Ständen zu^Mitteln suche», damit sie desto eher flir neutral gehalten werden. K». Ammann von Beroldingen eröffnet," aus der Stadt St. Gallen sieben Hauptleute bei den Schinalkaldischen dienen sollen und mich andere' auptlente mehr seien, welche Knechte angenommen und zum Ungehorsam verlockt haben, so erkläre Nri, daß^ diese Hauptleute und Aufwiegler, wenn es ihrer in seinen Gebieten habhaft werde, an Leib und GutFünfen werde, «y. Die Gesandten von Basel zeigen an, daß sie den Auftrag gehabt, vor Eröffnung jeder'"wort ihren Vortrag zu halten; iveil sich aber die Sache nicht habe schicken wollen, so haben sie bis jetztkartet und bitten nun, ihre treue Meinung anzuhören. Basel habe die gefährlichen Unistände dieser Zeitöstlich erwogen und gefunden, daß zwischen Hohen und Niedern, geistlichen und weltlichen Fürsten und^'i'im sg yieles sich zutrage, daß fast niemand wisse, wo er Freunde oder Feinde habe; den Eidgenossen