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Juli 1546.
304.
Zürich. 1540, c. 22. Juli.
Verhandlung zwischen Constanz und Zürich.
Wir können folgende Missiven notiren;
1546, 22. Juli. Constanz an die geheimen Näthe von Zürich. Dank für das Schreiben von gester»und die Warnung derer von Bern; Hinweis auf den Brief von Constanz vom 25. Juni. Wie jetzt die Ver-hältnisse stehen, werden die von Zürich durch Konrad Zwick, Rathsfreund derer von Constanz, der jetzt i»Zürich angekommen sei, vernommen haben. Bitte, eingehende Berichte von Constanz an Bern mitzutheile».
St. A. Zürich: A. Constanz.
1546, 24. Juli. Obiges an Obige. Konrad Zwick habe den freundlichen Bescheid, der ihm auf sein n»Namen derer von Constanz geschehenes Anbringen ertheilt worden sei, berichtet. Man sage hiefür Dank, ver-sehe sich zu denen von Zürich guter Freundschaft »nd wolle nicht minder freundlichen Dienst erweisen. Kriegs-nachrichten U. s. w. St. A. Zürich: A. Schmallalderlrieg.
305.
Zürich. 1540, 2. August.
Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. 10, e. 271. Staatsarchiv Bern: Allg.cidg.Abschiede I.I., e. 2SZ. Kantonsarchiv Basel: Abschiede 1543-^6.
Kantvnsavchiv Schaffhansel»: Abschiede. Stadtarchiv Biel: Abschiede Bd. II.
Gesandte: Zürich. Bürgermeister (Hans) Haab; (Hans Rudolf) Lavater; (Rudolf) Thumysen; JorgMüller. Bern. Peter Jmhag; Hans Pastor, beide Venner. Basel. Bernhard Meyer, Pannerherr. Schaff-Hausen. Alexander Offenburgcr. St. Gallen. Ambros Eigen, Seckelmeister. Mühlhausen. Der Burger-meister (?). Biel. Hans Hafner, Venner.
tt. Dieser Tag ist von den evangelischen Städten in Folge der Vorträge der Gesandtschaften des Kaisers,des schmalkaldischen Bundes und des Papstes, aus denen allerlei geschwinde und listige Practiken wahrgenommenworden, angesetzt worden, damit die evangelischen Glaubensgenossen über so wichtige Angelegenheiten vor demnächsten Tag zu Baden sich unterreden, um auf benanntem Tag einhelliger Meinung zu sein. I». Vorabhat man das Anbringen der Gesandten des Kaisers in Berathung genommen. Wiewohl der Kaiser hiernachsich gnädig erzeigt und gemeine Eidgenossen mit guten Worten vertröstet, so ist hierauf doch nicht zu ver-trauen. Das letzte Breve des Papstes, auch das Schreiben seines Boten geben nämlich heiter zu verstehen,daß unlängst zu Rom zwischen dem Papst, dem Collegium und dem Kaiser ein Bündniß zu Stande gekommensei, vermöge dessen die Betreffenden sich verpflichtet haben, die Anhänger des Evangeliums mit Gewalt zurrömischen Kirche zurückzubringen, wobei andern Fürsten, Herren und Communen der Beitritt vorbehaltenworden ist. Damit man aber dem Kaiser eine einheitliche Autwort gebe und diesfalls sich niemand söndere,so hat man sich unterredet und gefunden, die Boten der evangelischen Orte sollten sich mit denen derandern Eidgenossen in freundschaftlicher Unterredung verständigen, dem Kaiser eine schriftliche Antwort gemäßdem vorgelegten Entwürfe zu übersenden, e. Den schmalkaldischen Bundesgenossen, denen man nicht wenigerals dem Kaiser antworten muß, glaubt man Folgendes erwiedern zu sollen: Der vorhandene Krieg sei uns