Juli 1546.
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können, in Gelübd nehmen, daß sie Leib und Gut nicht verändern wollen; dann werde man über den Handelsitzen und jedem die verdiente Strafe auflegen. 4. Die Pfarre zu Thal hat einige Güter, die um geringenZins verliehen sind. Es heißt, daß es nützlicher wäre, wenn man sie zu Erbgütern verkaufen würde, indemalsdann Güter, die jetzt acht Schilling gelten, das Dreifache ertragen würden. Der Vogt soll sich nunerkundigen, was diese Güter jetzt ertragen und was sie abwerfen würden, wenn man sie als Erblehen ver-leihen oder verkaufen würde, und ans den nächsten Tag berichten. Es siegelt unterm 16. Juli der LandvogtZu Baden, Niklaus Jmfeld.
St A Nürick' Rüe.ntdaler Abschiede S. ISS. — Stiftsarchiv St. Galle»: Rheinthalcr Original-Abschiede, k. !«<>. Wir Ziffer S enthaltenwe^Me^Samm^ Schreibe» an den «°lft »°m JuN. »>°-che5 die Sache ...» Einiges anssnhr.icher behandelt)
St.A. Zürich: a. a. O., S. Ibb. — Stiftsarchiv St. Gallen: a. a. O., k. ISN.
Besondere Verhandlung der evangelischen Städte in Betreff der Kriegsvcrhältnisse; siehe Note.
Verhandlung betreffend den Anstand zwischen Solothnrn und Nidwalden; stehe Note.
Im Zürcher Exemplar fehlen Ii, l», V, ,v; nn Bcrncr -r, <>, k, K, p, 5, V, >v; .... Sch.rpzcrV, im Vasler -r, v, und alles Ucbrige; »u Solothurncr cbenso; im Schasfhansrr «1 1,«I und alles Ucbrige! im Appenzeller u, v, L, <4, x aus dem Appenzeller.
1546. 18. Juli. Baden. Die Gesandten von Zürich an ihre Obern. Meldung der Ank.mft der Ge-sandten von Wallis. „Wir möchlind wol lidcn. die zugewandten wermd nie beschr.bcn. dann Rotwpl unddes apts von sa.N Gallen botschaft sind ouch bygsessen da aller potentaten fürtrag geschahen; doch haben w.rsosil zcwcgcnbracht. daß s>) bim beschlnßrathschlag nüt gesin, Wie wol nutdestermmder gemcltcn zugwandtennbscheid aller Handlung geben sosil die löuf betrifft". St .i. Z».,ch. A. ^»gsghnng.
Zu .1. Die Missive an Saffhausen datirt vo.n 14. Juli; sie bezeichnet den Streitpunkt nicht näher alsder Abschiedtext. - c°"'-sP°"d°..z°n.
Einige Aufklärung geben folgende Missive»:
1) 1546. 6. Juli (Dienstag nach Ulrici). Die Abgetretenen an Bürgermeister, kleine und große Näthevon Schaffhausen. Hiuweisnng ans den waltenden Span wegen des neuen Artikels .... Burgerc.d, der.hncnunleidlich sei, wobei sie inzwischen auch gefordert haben, daß man ihnen ihre alten Freiheiten und Gesellschafto-briefe wieder herausgebe, was aber nicht geschehen sei. Da alles gütliche Ansuchen umsonst gewesen sc., sohabe mau sich entschlossen, weiter.. Rath zu suchen und sich au die Eidgenossen zu wenden was man ...aller Freundlichkeit angezeigt haben wolle. Es sind unterzeichnet (von E.ner Hand) Hans Waldk.rch alt-Burger.neister „für sich selbs", Ulrich von Fulach. Hans Keller. Bat W.lhelm J.nthurn. Hans W. Helmvon Fulach. Nügcr Jmthnrn. Crispinus von Fulach. Hans Peter von Fulach, Hans von Fulach „ab der
.n ' rrrerc,,, K. A. Schaffhausen: Corrcspondcnzen.
ober., stuben und gcsellschaft". ^ ^ , , , ,
2) 1546, 8. Juli (Donstag nach St. Ulrich). Zürich an seine Gesandte» zu Baden, behufs bessererAufklärung über den zu Schaffhausen waltenden Span. Der Anlaß desselben sei wegen Ostersingen entstanden,welches der von Fulach seine». Sohne kaufsweise übertrage» habe. Nun mochten s.ch v.ellecht d.e von Schaff-Hansen mit Bezug auf Land und Leute verbreitert haben und habe» deßwcgen ,hrcn alten E.d. „daß uän.l.chkein bnrgcr. der in ircn hohen und niederen geeichten an herrl.gke.ten ald grecht.gke.ten etwas zu verkaufenhettc. desselben on ir wisse» und willen ,.jemandes frö.ndcn nützet hingeben ald veraberwandlen, sonder inendas zuvor an und feil bieten sollte, ..... sovil gcsterkt und genieret, er habe joch sol.che Herrlichkeiten undgerechtigkeiten under inen ald usserthalb. wo und a» tvelichen enden das spge w." D.ese Neuerung sc. „.rcnBurgern" zu schwer; zudem dürfen sie diese ohne Wissen und W.lle» .hrer Lchensherren...cht e.ngehe». d.eaber zweifelsohne nicht bewilligen würden, daß man Einem leihen müßte, der .hnen nicht genehm wäre. Des-wegen haben die (einige) Bürger, namentlich Bürgermeister Johann Waldkirch und Andere „der ».erteil