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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
Entstehung
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Juli 1546.

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200.

Mern. 1540, 28. Juni.

Conferenz zwischen einem kaiserlichen Gesandten und Bern.

1546. 30. Juni. Bern an Zürich. Der kaiserliche Botschafter. Johann Monchct, aus der GrafschaftBurgund koinniend, habe letzten Montag zu Bern einen Vortrag und eine Bewerbung gcthan, wie man denBoten von Bern »ach Baden geschrieben habe, nur noch etwas schärfer. Dabei habe er verlangt, daß mansolches den Boten von Zürich und der andern evangelischen Orte in geheim anzeige und sich darüber beredeMd Acht gebe, was die Boten der übrigen Orte rathschlagcn und reden und hierüber einander berichte.(Kriegsgerichte u. s. w.) A. Zürich: A. SchmallaldMmg.

Der Inhalt des Vortrages von Mouchet scheint mit seinem am 5. Juli in Baden gehaltenen Vortrag(Artikel i 1 des Abschiedes von diesem Datum) übereinzustimmeu; gemäß einer Missivc Berns an seine Ge-sandten zu Baden und an Basel, beide vom 28. Juni, zeigte Mouchet an, er werde seinen Vortrag in Badenwiederholen Deutsch Misstveubuch 2, S. »t, os.

300.

Wem. 1540, 8. Juli.

Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. es?, S. os.

Bernhard Meyer, Pauuerherr, als Bote derer von Basel, eröffnet vor Rath und Bürgern zu Bern:Man kenne das Kriegsgeläuf. Auf letzten Montag sei ein Gesandter von Straßburg erschienen und habe!"ut Instruction eröffnet, während der Kaiser jetzt gute Worte gebe,breche doch jetzt us und der fürtrag^Massen, wie der von Coustanz hat(?), die von Constanz hettend sich sius fürnemcns nit vcrsechen, gutSchaft ghalten, darnach den pot usglassen, der von Hessen ein obmann der uüwen mär halb fürkommen^M E. (?) von Hessen dry man uiderglegt, all päß ufs land bschlossen, mau halte die gfangnen darzu wider^ protestirenden ze zücheu". Die von Straßburg hätten daher bei denen von Basel verlangt, bei Berit zuvernehmen, wessen man sich ihrer zu versehen hätte, wenn Noth an Mann käme, ob man die Pässe verschließen'"°lle. Man habe ihnen geantwortet, die Sache sei denen von Basel leid, in Betreff des Bischofs von Lunden'"olle man kundschaften und gemäß dem Begehren derer von Straßburg mit denen von Bern verhandeln,^kanntlich sei mau in der Eidgenossenschaft nicht Einer Meinung und sei daher stets zu besorgen, daß man^ selbst einen Krieg auflade. In Folge dessen hätten die Dreizehn gefunden, mau sollte von Baden aus eineBotschaft zu den Protestirenden senden, sie zu berichten, daß man gutes Aufsehen habe; der Bote möge dasols persönliche Meinung (für sich selbs") seilten Herren mitthcilen, womit der Gesandte abgeschieden sei.»Im abscheid berathen ein bot gen Baden ze senden am zinstag, der fürtrag ouch z'Basel verläsen; sigeollein hargschikt, argwou der practiken ze vermpdeu, der Armen Jäckenkrieg ouch Burguudischcu für ougentzUomen" ze. Mait möge bedenken, wozu eine Niederlage der Protestirenden führe, auch mit Bezug auf die"^gewonnenen Lande, und was dann das Loos der übrigen Orte sei. Der Rath antwortet, die von Bernhaben ihre Boten zu Baden fast in gleicher Weise beauftragt, sich zu beratschlagen und wollen deren Ant-'vort gewärtigen und treue Eidgenossen bleiben.