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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Juni 1546.

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Am nach seinen Belieben verfugen zu können. Ihm antwortet im Namen des Jacob Schund und dessenMithaften Miser Augnst Planta, jene hätten wirklich einen solchen Lchenbrief zu Luggarus und später dessenBestätigung zu Baden erhalten. Gemäß demselben dürfe niemand innerhalb zweier deutschen Meilen vonjener Stelle graben, auf welcher sie graben, welcher Vorschrift nun Buardini zuwiderhandle. Da sie gemelterFreiheiten schon lauge genossen und auch viel Kosten und Verlust erlitten haben, hoffen sie, ihr Gegner werdeabgewiesen werden. Heimbringen, i. Während die Boten hier auf der Jahrrechnung waren, hat JohannAtonius Baltram de Boltramello von Valio (Vaglio), Lauster Thals, seine ^rau erstochen. Die Amts-trute berichten indessen, dieselbe habe sich unehrlich gehalten und während ihr Mann in fremdeil Landen ivarbri einem Andern zwei Kinder gehabt. Von daher glaubt dergut arm gsell Iiisache gehabt zu haben;uuch habe er bereits von den Verwandten der Getödteten den Flieden erlangt. Heimbungen und aus dem"Asten Tag Antwort geben, ob man ihn liberiren wolle.

Es erscheinen Meister Kaspar von Aa von llnterwaldcn eines und Oswald Wydler von Zürichwidern Theils und die Fürsprecher, Näthe und Anwälte der Landschaften Menden.' und Balerna ab.' dritteArtet. Kaspar von Aa eröffnet, er sei im Jahre 1544 auf der Jahrrechuuug zu Laub,' zum SchreiberA Mendris erwählt worden. Als dann der Markgraf vonMarcgnaz" seiner in Deutschland bedurfte, seirr mit Erlaubniß des Vogts dahin geritten. Da er nicht früh genug zurückkommen konnte, sei er aus derrorlehten (?) Jahrrechnung zu Lauis seines Amtes entseht und anstatt seiner Oswald Wydler gewählt worden.A er ium durch seine Abwesenheit etwas verkürzt worden sei und sich aber nlliveg ehllich lind wohl gehaltenHube, sg er, ihm das Schreiberamt wieder zu vergönnen. Alls dieses erwiedcrt Oswald Wydler, vorbk»i Kaspar von Aa sei Nudi Hager Schreiber gewesen. Zwischen beiden genannten (denen ) haben die^genossen auf der Jahrrechuuug zu Lauis im Jahre 1544 ein Ilrthcil gegeben und erkennt, es soll MeisterAspar dgZ nächste Jahr Schreiber zu Mendris sein ; hernach soll die Landschaft einen (andern) wählen. AlsAse Zeit gekommen war, habe die Landschaft ihn, Wydler, gewählt, was die Nathsboten der Eidgenossen^htes Jahr bestätigt habeil. Da die Landschaft ihn jetzt wieder gewählt habe, so bitte er dringend, diese Wabl^ bestätigeil. Die Fürsprecher und Anwälte von Mendris und Balerna lassen anzeigen, die Eidgenossen habenihnen früher einige Capitel und Freiheiten gegeben und unter Andcrm gestattet, daß ste selbst etilen SchreiberU"d Dolmetscher wählen mögen. Da nun Oswald Wydler sich bisher geschickt, ehrlich und wohl gehaltenf>A, so daß sie mit ihm gilt versorgt gewesen seien, so bitten sie, sie bei ihren Freiheiten und Ordnungenblassen zu wollen. Nach Klage und Antwort, Rede und Widerrede, Prüfung der Freiheiten und Einver-Uahine des Heinrich Trogcr von Uri, dcrmaligen Landvogts zu Mendris, der ebenfalls den Wydler zu seinemSchreiber und Dolmetscher begehrt, und nachdem auch einige Gesandten ihre Instructionen eröffnet hatten,'""rde in Betracht, daß die von Mendris und Balerna ihren Schreiber wähleil dürfen, doch mit Wissen undMillen des Vogts, was mit Bezug auf Oswald Wydler der Fall sei, dessen Wahl als Schreiber und Dol-metsch zu Kräften erkennt, doch soll er sich halten, wie es einem Biedermann ziemt. Es siegelt unterm2' Juli Hieronymus Frick von Bern, Landvogt zu Lauis. --- Fr-wurg - u..-i»°°b.md°n° Abschied-. <C°pi-.>

I« Besuch eidgenössischer Boteil beim Statthalter von Mailand; siehe Note.

Die Namen der Gesandten aus der für K benutzte» Onelle.

Zu <4. Beim Freiburgcr Abschied vom 10. Juli 1545 liegt eineCopie etlicher fnrnämisten articklcn«s der vergicht durch Bernardin, genannt Bell, von Marchs gethan vor . . . Jost Frytag des Raths zu