Juni 154k. 't
Zu gewärtigen, o) Wenn Einer ans den hohen Gerichten derer von Bern und den nieder» derer von Solothnrnden hohen und nieder» Gerichten derer von Bern in Ehesachen „versprach thäte", und darüber Ansprachenerfolgen würden, so wolle» die von Solothnrn die Ihrigen aus ihren nieder» Gerichten vor das Chorgcricht derervon Bern weisen. c>) Wenn jemand aus den hohe» und nieder» Gerichten derer von Bern da, wo die von Berndie hohen und die von Solothnrn die Niedern Gerichte habe», sich in Betreff der Ehe verredte, so soll derhieraus entstehende Span in den nieder» Gerichten ausgeführt werden, und der Ansprecher den Angesprochenenda suchen, wo dieser gesessen ist. gemäß der Vorschrift der Bünde und Verträge. Die von Solothnrn glauben»ämlich nicht, daß die von Bern oder ihr Chorgericht wegen der höhen Gerichte derer von Bern Fug undGewalt haben „jemand darin ze gebieten, noch darus ze citiren". sondern daß die Sache hier in Gemäßhcitder darüber aufgerichteten Verträge wie in andern Händeln gebraucht werden soll.
St. A. Bern: Solothurnbücher il, S. SM.
294.
Wern. 1546, 7. und 8. Juni.
Kantollöarchiv Freiburg: Abschiede Bd. 140 (Berner Abschiede 1510—1794).
' . .er vischem der stetten Bern und Solothurn zu
„Meyen-Geding 1546. Ordnung gememer wey gst ^ lwachmonats 1546."
Bern uf der vischern »reyentag angesiichen uf """M " 5 Wolsgang von Wein-
Gesandte- Bern. Hans Franz Nägeli, ^d ^af. Biel,
»arten, alt-Venner, alle des Raths; Hans Rechberger, „der Bürgeren .
Benedict Rechberger, des Raths. . das von Bern erlassene Schreiben ver-
I. Es wird vorab die Antwort Freebuvgs voin ^ ^ ^ ^ y^mals geschrieben haben, man solleksen. Freiburg meldet, weil dre von Bern ^ wegen großer Zahl der Geschäfte
d-n »M, !>. Fr«mg IMtm. 1° s>»d--- mch> "dmm »°« V.m «b.r g-I«z I» m» mm.'acht möglich, den angesetzten Tag zu besuchen. - m?,i,.una derer von Bern zu vernehmen, wodann ans°us nächste Jahrrechnnng deir Boten beauftragen, w ^rden könne; es bitte, vorderhand die
in Freibttrg zu haltenden Tage ein e"dUcher Besch ^ ^
Berhandlung ruhen zu lassen. Nachdem dann een ^eichwohl iir der Sache siirzufahren. Man laßt
wütigen Taglcistung eröff.ret worde.r war, wrrd erm , g Christa» Töbeli, von Ölten Oswald
hinauf die übrigen berufenen Boten ""treten, namUch. von der Neuenstadt Hans Otty und Peter
Kretz und Velti Bind, von Biel „obgemelter Vencdu n ) ^ ' Junker Bat Ludwig voir Milium,
Hans, von Thun Hans Flnmann und Haies Nmrty, ^ ^ ^ Brugg alt-Schnltheiß Fuchsli,
Schultheiß, von Aarau Junker Bat von Luternan eine ^ ^ dem Amt Eigen Hans Jacob
v°" Murten der Stadtschreiber und Hei.ti Zun>ster,nann. -m g ^^^shut Hans Jacob Erck, Vogt, von
Pur von Altmburg, von Trachselwald Peter Thormaien, ^ g, Biberstein Michel Erb, von Lenzbnrg
Wangen Hans Bae.mgarter, Vogt, von Aarlnrrg Jaeo V , ^ Erlach Mathis Bintschen,
J°s(eph) Liipold von Moriken, ^idaee Ven.eer Sch' tz Junker, vo.e Büren Hans Stämpfli,
Schultheiß. Willy (oder Wikly?) Bontzl..(.), v ^ ^ Unterseen Heini Dietrich, von Twann
v°" Laupen Hans Gebry, von Jietcrlaken -eon) ^ Bote voie Biel, es sei unnöthig, daß
Peter Gerster, von Ligertz der Meier MallmU. Da ^ h^en.
°r dabei sei, denn was beschlösse,e werde und den Vertragen g , , ,