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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Mm I54V.

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U"d dann mit wissenhafter Thädigung eine bezügliche Marchlinie beredet, erläutert und gesprochen (sie wirdbeschrieben). Vorbehalten werden die Feldsahrt derer von Biel, wie von Alters her, und die Fischenz dererv°n Solothurn in der Aare. Es siegeln die beiden Vermittler. D» Si--. hang-».

Genf, SolotyMN. 154«, c. Mitte Mai.

Gesandtschaft der Eidgenossen nach Lyon behufs Abholung der französischen Pensron.

Gesandte: Zürich. Hans Konrad Escher, des Raths. Schaffhausen. Konrad Ermatinger. (Anderenicht bekannt.)

Man ist auf folgende Acten angewiesen:

1) 154Ü, 21. Mai. Der Gesandte von Schaffhansen an seine Obern. Auf seiner Reise nach Lyon habe°r zuerst in Solothurn den Hans Konrad Eschcr angetroffen, mit dem er des andern Tagco we.ter gcr.ttensei: einige Voten seien ihnen voransgcwescn, andere ihnen nachgefolgt; ,o se.en sie b>. Genf gekommen.Dahin sei der Tresorier von Lyon hergekommen und habe die Gesandten gemahnt, ans den folgenden Tagwieder nach Solothurn zurückzukehren. I» Genf seien dann der Gesandte vow G aruo un er an.' eZU ihnen gekommenund Hand nit konden wüsin wie mier der fach habend welen tun . Darauf st. derBote von Bern angelangt, worauf »ran beratschlagt habe und einig geworden sc., w.edcr rückwärts zureite». Als sie nun nach Morsec gekommen, haben sie die Boten von Lnccrn. Untennrmldcn. Zug, Basel uudFreiburg angetroffen und seien bis Solothurn zurückgekehrt. Da haben sre von de>» Tresorier da. ^ rla»gt. aber nichts Anderes gefunden, als daß er einen Aufzug machte, uidem er das Geld auf den t-. ^versprach. Damit aber wollten sich die Gesandten nicht befriedigen und schicktenunsere ^dgenossen zuden. Tresorier mit der Erklärung, man gehe nicht von Solothurn. bis ».an vollständig bezahlt W- D.estsagten (schließlich) dem Tresorier, die Gesandten wollen an ihre Obern schreiben, ob sie heimkehren oder daoGeld erwarten solle». Der Bote von Schaffhausen bitte daher auch um Instruction. Allgemein sei man derMeinung, wieder »ach L.wn zu reiten und da anf des Königs (sinen") Kosten zu warten. Wenn der Ge-sandte von Schaffhausen mitreisen soll, so bitte er um mehr Geld, weil die Kosten groß seien und niemandwisse, wie lange es gehe. «,A.SchM-.»s-n-

2) Unter». 21. Mai schreibt der Gesandte von Zürich. Hans Konrad Escher. in ganz gleichem S.nne.w>« der Schasfhanser seine» Obern. Zu Solothurn habe der Tresorier ans geschehene Forderung des (wldesde» Gesandten geantwortet, sie sollen nun wieder hcimreitc». vor de», 15. Inn. komme dao Geld n,cht dannwerde es kostenfrei übersendet. Die Boten seien mit dieser Antwort übel zusr.edeii gewesen, zumal der ^resonersäst jeden von ihnen mit einer besondern Antwortwendig" gemacht hatte. Einhellig sei beschlossen worden, ihn,anzuzeigen, man reite nicht heim, ohne das Geld zu haben, außer man werde von den Obern berufen.Darauf habe der Tresorier geantwortet, sie mögen thnn. was st- .vollen, er wölk stch ^uldigt^habem

3) 154», 24. Mai (Montag »ach Cantatc). Zürich an seinen Gesandte» zu Solothurn. Antwort aufdessen Bericht in Betreff der Bezahlung des Friedgeldes. Es scheine, der Tresorier wolle seines eigenen Vor.'Heils wegen die Auszahlung verzöger». Wen» er sich aber schriftlich verpflichte, auf den 15 Jum das Geldjedem Ort ohne dessen Koste» zu übersenden oder zu Solothurn zu entrichten, so 'volle ».an d.cse Ze't erwarten,""d soll dann der Gesandte sofort heimkehren. Wenn aber c.ne solche Schrift nicht erhältlich st',, so soll stchder Gesandte von der Mehrheit der übrigen Orte nicht söndcr» und mit den Boten derselben »ach ^po» ver-peste», das Geld dort in Empfang zu nehmen. (Andere Mittheilungen.)

^ o St. A. Zürich! Misswenbuch W4S-47, k. Sil.