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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
Entstehung
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Februar 1546.

s ,verde» andernfalls würde der König veranlasse», das;

Kon.g und die Eidgenossen deßhalb u. Ruhe S^ssm ^ .h,.l lieber Dienste und alles Gute

du Hauptleute und Knechte Kosten °"f U)U ergehen . Einiges mündlich anzubringen, so bitte

"weisen möchte. Da dem Hauptmann Fröhlich befohlen wmv . ) Lucern.

man den König, ihm diesfalls Glauben zu schenken, ^ srege ^ ^ ^ ^

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^ Rraiu an Hans Wunderlich,der da ist um

St. Germam en Laye Kon.g Fra z ^ ^ der König, seine

2) 1546, 22. Januar. St. Germain en Laye. Kon.g iiranz »» , . ..

miner gescheft willen im Schtvizerland". Nachdem der la Riniere heimgekonnnen, habe er, der König, seine

Rechnung gemacht, wie von dem zuletzt entlehnten Gclde die Hauptleute um das, was man ihnen schuldig ist,öezahlt werden können, wie das unlängst beschlossen worden sei. Seither habe er einen Brief erhalten, demgemäß wenig Mittel vorhanden seien, das entlehnte Geld zu erhalten. Er bcdaure nun sehr, die Hauptleute nicht»us die gewünschte Zeit befriedigen zu können. Wunderlich möge dieses den Hauptleuten anzeigen und eröffnen,^ König werde nun trachten, anderes Geld aufzubringen, so das; sie mit Inbegriff der Pensionen auf das nächsteKi-l ... sie sich gedulden wollen. Hätte er gewußt, daß das Geldanleihen nicht zu

Ziel bezahlt werden, bis zu welchem sie sich gedulden wollen. Hätte er gewußt oap oas ...c,. »»

Stande komme, so hätte er sie aus jene» 3V oder 40.000 Kronen bezahlt, d.e er etzter Tage zu Lyon und«nderswo ausgegeben habe; eher wollte er dieses Geld wieder dort wegnehmen lassen, als daß e. ans da^ nachftcZiel fehlen sollte. B-inebens möge Wunderlich den Eidgenossen anzeigen, der Kon.gganze Freundschaft zu unterhalten, eine bleibende Botschaft zu ihnen abordnen. Ritt du. Angelcg h .ten d-oKönigs stehe es gut ; der Kaiser habe ihn. sagen lassen, er .volle d.e Traetate unverbrnchl.ch halten, wozu°»ch der König entschlossen sei. Den Engländer betreffend Hütte der Komg Friede schließen und Boulognewieder erhalten können, .venu er die Schotte» übergeben Hütte; alle.» er achte se.nc Ehre und d.e geschwor.>eFreundschaft höher als alle Reiche und Güter der Welt. Unterzeichnet. Francors^

3) Unmittelbar nach den hiernächst unter Ziffer 1) und 4) ausgezogenen Miffwen enthält die LucernerSammlung einen Vortrag eines französischen Gesandten (Wunderlich oder Gryze) ohne Unterschrift und nur'"it dem Jahresdatu», 1546 versehen. Der Vortragend- entschuldigt den König m Betreff der ausgebliebenenZahlungen; die Entrichtung der Pensionen sei nicht wegen der Bezahlung der Hauptleutc verzögert wor en.« habe nun Vollmacht, »>it den Hauptlenten über einen bestimmten Termin sich abzufinden. Uns der Rückseite

Schriftstücks ist von gleicher Schrift ohne Datum und Unterschrift das Concept e.nes den Anstand vonHauptmann Kennel in Schwyz mit seinen Söldnern wegen der zehn Soldtage aufgenommenen Verhörs enthalten.

4) 1546. 13. Februar. Lucer». Die Boten der XI Orte der Eidgenossenschaft welche in der Ver-"nung sind, an den König von Frankreich. Gemäß de.» vom König an Hanö Winrderl.ch gerichteten Schreibenhätten mit der Verfallzeit der Pensione» die Hauptlente, welche »n Plemont gedient haben, bezahlt werde»Wen. Heute sei nun des Königs Diener, La Gryze. mit einer Crede.rz des Kömgs erschienen und habe e.nWeiteres Ziel als das im benannten Briefe bcmcldte verlangt. Nachdem man nach allem V.r mögen dieHauptlente aufgehaltc» r».d vor den Knechten, die bezahlt sein wolle», geschirmt habe, lassen sich letztere nichtlänger aufziehen, aus Ursachen, (die der Trcsorier La Gryze dem König Wohl zu berichten w.sie) Waredieser »ich; erschiene», so hätte ...an in Folge der von den Hauptleuten angebrachten Bitte eure Botschaft andm König abgeordnet, wie der Abgesandte des Königs Alles wohl zu berichten wisse, dem man gestutzt aufseine Credenz volle» Glauben geschenkt habe. Man bitte nun den König und verlange, de... a» Hans WunderlichSerichteten Schreiben stattzuthu», so daß die Bezahlung ohne sernern Aufzug zu suchen erfolge. Es siegelt"" Namen Aller Lucern (Eoncept. doch mit der Adresse versehen; die eingeklammerten Worte sind gestrichen.)

^ St. A. Lucern: AUgem. Abschiede i. 4.

Franz I. beglaubigt den Tresorier La Gryze als Gesandten den 29. Januar 1545 (1546. Osterstyl)

" " St. A. Lucern: Missiven der sranjöstsche» Könige, SN. ros.

5) 1546, 18. Februar. Uri an Lucer». Antwort auf ein Schreiben Lucerns betreffend die Credenz und

de» Vortrag des königlichen Tresoriers. in welche.» verlangt werde, daß Uri schriftlich seine Me.mn.g unt-

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