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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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December 1545.

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^ Man mit Rücksicht auf den Umstand, daß mich Bern veranlaßt ist, seine Feinde von seinein Lande fern^ halten, hören, in wessen Sold dieser Zuzug stehen würde. 11. Wegen des Hereinziehens der Vögte,^uidicanten und Anderer nebst ihrer Habe bleibt es bei der schon getroffenen Abrede. 12. Die Penepsaner,Namen angegeben werden, sollen sie verweisen. 13. Auf allfällige Vcrräther wolle man Acht habendiesfalls einen Prevot bestimmen. 14. Ein Vorrath von Salz und Eichenpfählen soll beschafft werden.'' Bezüglich das Verlangen eines Abschiedes wird befunden, es soll Alles besprochen werden, jedoch ohneBeschluß zu fassen, sondern unter dem Vorbehalt beiderseitiger Obern. VIII. (Gleichen Tags.) NebstAnträgen, über die man bereits einig geht, werden den Gesandten folgende (noch nicht vereinbarte)Quitte vorgetragen: 1. Was die Munition anbelange, so fehle nichts als die Kohle, und es sei allen Han-^ -'lenten verboten worden, solche anderswohin als an Genf zu verkaufen. 2. Alan verdanke das AnerbietenHnnptleuten; diese aber sollen nichts unternehmen, außer mit Bewilligung des Capitäugenerals; was^ angebotenen 2000 Mann Zusatz betreffe, wünsche man zu missen, in wessen Sold dieselben stehen würden.

Dnsselbe sei der Fall mit Bezug auf den weiter in Aussicht gestellten größer» Auszug. Ihnen soll^"pfohlen werden, für die Beschaffung von Kohle und Holz behufs der Vereitung von Munition behülflichö" sein. Die Gesandten von Bern antworten: 1. Den Bericht über den Stand der Munition wollen sieihre Obern bringen, die davon wohl befriedigt sein werden. 2. Die kriegserfahrnen Hanptlente, die man""Falle des Bedürfnisses hinsenden werde, werden im Verein mit denen von Genf («avoeguos ung aeaordan8vml)l(z») solche Ordnungen treffen, die dem Feinde schaden werden. In Betreff der Besoldung deschatzes von 2000 Mann wollen sie die Sache ebenfalls an ihre Obern bringen. Für den Fall, daß dieserwirklich ausziehen müßte, sollte aber auch vorgcsorgt werden, daß die Lebensmittelpreise bescheidenEhalten würden. Sic verlangen bcinebens zn vernehmen, welchen Theil der Kosten dieses Zusatzes die vonwürden. 3. In Betreff (weiterer) Hülse wollen sie keine weitern Vorschläge machen, sondern^ ^"che heimbringen. 4. Holz und Kohle werden im Nothfalle, wie sie hoffen, nicht fehlen, sie wollen^ "uch hierüber berichten. 5. Augsburgcr bemerkt, es sei nicht billig, daß Genf oder Bern die ganze^ Zusatzes je allein tragen sollte. 0. In dem zu fertigenden Abschied soll beiderseitig die Genehmi-der Obern vorbehalten werden. IX. Als die Gesandten sich von Genf zurückzogen, wurde ihnen au-sist^' Leute, die sie in den Zusatz senden, würden bezüglich der Verpflegung recht gehalten und es^ zwischen den Hauptleuten derer von Bern und denen der Stadt betreffend die Lebensmittelpreise eine^ 'Uttnig festgesetzt werden, lieber eine Vetheiligung an der Besoldung des Zusatzes werde man den Rath»vignanrs do douovv») berichten, damit sich dieser über die täglichen Lasten der Stadt^athe. Morgen nach der Predigt werde diesfalls Antwort ertheilt werden. X. (9. December.) Die Hcim-Ar berichten über die Verhandlnng mit den Gesandten von Bern. In Betreff der Betheiligung an der Be-einer Besatzung von 2000 Mann wird beschlossen, die Gesandten auf die großen Kosten der Stadt^^""'tion, Lagerung und Anderes aufmerksam zu macheu, wonach von dieser mehr als die Besoldung vonUnd ^ klangt werden könne. Unter Vorbehalt der Obern beider Städte wird der Abschied gefertigt

vv»l Vogt voil Nyon, Niklans (Zurkindcn), und Nuffi unterzeichnet, worauf die Gesandten verreisen.

Wir fügen noch folgende Auszüge an:

1) 1545, 29. November. Bern an Genf. Man habe vernommen, wie ein Gesandter von Genf, Henri"bert, den Vögten von Gcx und Ternier eröffnet habe, daß sich 3000 Spanier in Picmont befinden. Es

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