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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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December 1545.

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Zahlend der die Stadt sich halten könne, anbelange, sei z» bemerken, daß viele Leute an der Pest gestorben- immerhin wolle man mit Gotteshülfe einem Anfalle widerstehen »nd das Mögliche leisten. Wenn aber^ von Genf zu ihrem Schutz zu wenig Leute hatten, so möchten ihnen die von Bern eine Zahl zukommenjedoch Deutsche, nicht ans dem savopischen Lande. Es werde auch geratheu sein, Unterthanen vonJussy, Genthod, Celigny, St. Victor und Chapitre in die Stadt zu ziehen, natürlich nur solche Leute,sich zur Nertheidigung eignen. Eine große Zahl müsse vermieden werden, um die Lebensmittel zu schonen,mau 2000 Mann in der Stadt habe, werde man fähig sein, sich mit einer guten Zahl auf den""Ud zu werfen. Nach Besichtigung der Vertheidigungswerke werde man sich hierüber berathen. Genf könne^ihnMfalls 150(1 Mann aufbringen. 5. Betreffend die Warnung gegen Tumult in der Stadt und gegen^ ^rrntherei sei man entschlossen, diesfalls aufmerksam zu sein und bitte die von Bern, ihren Vögten dasselbebefehlen. Beinebens soll man schriftlich die Zahl der waffenfähigen Leute (zu Genf) von Hauptmänn-ern (Capitenerie") zu Hauptmannschaft und ebenso bei den Unterthanen feststellen. Den Gesandten vongesagt werden, man habe Grund, gegen die Anhänger des (Jean) Philippe Verdacht zu haben,sie V^ verschiedenen Orten beschimpft haben. Endlich möchte man die Peneysaner fernhalten, weil

Anhänger des Michael Gnilliet seien. 0. Für Altfertigung der zwei bedeckten Schiffe werde man Sorgefa/^ ^ Schifflcute anhalten, daß sie ihre Schiffe stets bereit haben, damit Genf sich ihrer im Noth-U>n ^ mögen ihren Vögten am See auch gebieten, dafür zu sorgen, daß ihre

Äthanen ihre Schiffe (für deir Kriegsdienst) bereit halten und diejenigen, die hiefür nicht taugen, ver-hüllen oder soifft zerstören. 7. In Betreff des Einziehens der Unterthanen und der Lebensmittel in diePr letztere im Nothfall gegen Rechnung zu vcrwerthen, wolle man sehr gerne die Landvögte und

aber ^eren Gut in Sicherheit nehmen und über das Bezogene Rechnung führen. Was

sej^ ^ klnterthanen anbelange, sei zu bemerken, daß viele derselben Anhänger des Herzogs von Savoyenher ' könnte daher nur jene, die man als Freunde beider Städte kenne, und deren Eigenthum^>.^"^Men und über letzteres Rechnung halten. Dabei müßte diesen erklärt werden, jene Lebens-dkr kie zurücklassen, seien im Kriegsfalle dem Feinde preisgegeben und dienen zu dessen, statt zu

keifte Nutzen; daneben habe jeder, der in die Stadt hereingezogen werde, Dienst zu

^ ^ Leute in der Stadt. Diese Beschlüsse wurden den Gesandten von Bern, welche die Vögte von^ ^ Gex, Ternier und Nyon beigezogen hatten, eröffnet und bemerkt, man habe ihnen weitere Mittheilungeni-n worauf die Verhandlung auf morgen vertagt wurde. V. (7. fsicZ December.) Es antworten die Ge-

^Nrn rind die Vögte über die gewechselten Vorschläge: (.Betreffend das Beizieheu der Leute vonderen Chapitre für die Befestigungsarbeiten der Stadt habe der Vogt von Ternier seine Obern berichtet,

"icht^ aber noch nicht eingelangt. 2. Den Bestand der Geschütze und der Munition betreffend scheine

wii eine Besichtigung vorzunehmen, damit das Gerede unter den Fremden vermieden werde. Immerhin

die N^ -^" die Zahl der Munition zu kennen, um hierüber den Obern Bericht zu erstatten. 3. Anbelangendander"^"^ ^ Gaillard und bei der Bastei haben die Gesandten keinen Austrag; was indessen Gaillard und^ast/ "gliche Plätze betreffe, werden die von Bern dieselben zu behaupten suchen und mit Bezug auf diektnm^ ^"den sie, die von Genf werden sich mit denen von Bern verständigen können. 4. lieber das Aus-Und ^ ^nig. kl. Ja Betreff der zwei Schiffe soll die Sache in Ausführung gebracht werden;

ff'ge» Üblich der Schiffe überhaupt werde man die bernischen Vögte anweisen, über dieselben so zu ver- ein Theil nach Genf, der andere nach Chillon gebracht werde, um Genf mit Volk und andern