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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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December 1545.

überrascht werde. Das Ergebniß der Besprechung möge geheim gehalten werden; dabei bleibe die Zustim-mung ihrer Obern vorbehalten. Es wird nun verfügt, es sollen sich die Geheimen versammeln und sichmit den Gesandten berathen und zwar heute noch, doch nichts ohne die Zustimmung des Nathes beschließen-III. (Gleichen Tags Nachmittag.) Pierre Coguet, Lambert und Defosses bringen Bericht, sie hätten den 6)^sandten von Bern den gefaßten Beschluß mitgetheilt und die Antwort erhalten, man wolle morgen nach derPredigt die Berathung vornehmen. Es wird beschlossen, daß auf benannte Zeit zu Anhörung der BernerGesandten die Heimlicher auf dem Stadthausssich versammeln sollen. IV. (7. December.) Die Gesandten, unterWiederholung der gestrigen Eröffnung, bemerken, es handle sich darum, Vorschläge zu machen, damit zw»Schutze von Genf eine gute Ordnung getroffen werde. Es wird nun die Bildung solcher Vorschläge denGesandten von Bern überlassen und beide Theile ziehen sich zurück. Ngchdem man sich wieder in gemein-schaftliche Versammlung begeben hatte, schlagen die Gesandten von Bern vor: 1. Es sei das Augenmerk denMauern und Festungswerken der Stadt und deren gutem Unterhalte zuzuwenden. 2. Die Geschütze sollenmit Stein (Kugeln) und anderer Munition und mit Leuten zu ihrer Bedienung versehen werden. 3- ^nicht überfallen zu werden, müssen Kundschafter nach verschiedenen Richtungen ausgesendet werden, die Lageder Dinge genau zu erfahren; die von Bern und ihre Vögte werden bemüht sein, dasselbe zu thun. Daaber die ersten Nachrichten nicht immer zuverlässig seieu, so solle man sich hüten, sogleich Kriegsvolk abgehe»zu lassen, damit man sich nicht der Gefahr aussetze, lächerlich zu erscheinen. Wenn die Vögte etwas ver-nehmen, sollen sie es nach Genf berichten und umgekehrt, damit man wisse, wie die Sachen stehen. Immer-hin aber soll man mit Bezug auf Nachrichten nicht zu leichtgläubig sein; dies könnte der Sache mehr schade"als nützen. 4. Ob Genfs Hülfsmittel genügen, um einen Ucberfall abzuwehren, misse man nicht; wenn siehinlänglich seien, so sei es denen von Bern ganz recht; wenn nicht, so sei man bereit, mehrere anzuweisen- ^frage sich, ob und wie lange die Stadt Genf sich gegen einen Andrang von etwa 3000 Mann halten konnte,bis sie auswärtige Hülfe bekäme. Daneben soll man auf allfällige Verräther in der Stadt Acht haben-5. Es sollten zwei große gedeckte Schiffe erstellt werden, um Kriegsvolk nach Chillon und anderswohin führenzu können. Daneben werde man (Bern) den Vögten befehlen, bei eintretenden Schwierigkeiten die übrige»Schiffe zurückzuhalten, um Kriegsleute sicher uach Genf führen zu können. Wenn dann Genf wirklicheines der großen gedeckten Schiffe gebaut habe, werde man (Bern) vielleicht das auch thun. 6. Wenn eineZahl Feinde das Land besetze, möge man die Unterthanen (Berns?), ebenso Korn, Wein und Anderes in dirStadt hereinnehmen und im Falle des Bedürfnisses davon Gebrauch machen und darüber Rechnung sichremEs wird beschlossen, auf diese Vorschläge der Gesandten Folgendes zu antworten: 1. Man sei entschlösse»,die Befestigungswerke fortzusetzen. Zu diesem Ende verlange man die Mitwirkung der Leute von St. Victorund Chapitre, wie solches dem Vogt von Ternier mitgetheilt wurde, der es aber nicht bewilligen wollll-Ferner wünsche man die Steinwälle (tlrorm) bei Gaillard und die Steine von der Bastei bei St. Johann benutzenzu können. 2. Für die Artillerie habe man allerdings nicht soviel Munition, wie man wünschte; übrigen^sei man geneigt, mit den Gesandten die Boulevards zu besichtigen und ihnen die Geschütze und Munitionvorzuweisen; man hätte hierin mehr gethan, wenn die Stadt nicht mit so großen Ausgaben beladen war»»Mit geeigneter Bedienungsmannschaft seien die Geschütze versehen. UmBocche" (Eigenname eines Schlosse -oder Bresche?) zu brechen, mangeln zwei oder drei Kanonen, die beschafft werden sollten. 3. In Betreff dcsAuskundschaftens durch Späher Seitens Genfs und der Berner Vögte und den Austausch der erhaltene»Nachrichten sei mau vollständig einverstanden. 4. Was die Airzahl von Genfs Mannschaft und die