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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
Entstehung
Seite
466
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März 154 5.

Hiemit soll er gebüßt haben und dieses den Parteien (inen") an Glimpf und Ehren nichts schade». I" ^geschwornen Frieden hat man sie bleiben lassen und dem Commissar geschrieben, wenn jemand denselbenübertreten würde, soll er den Thäter verhaften und den Handel den Obern berichten.

Die Namen der Gesandten aus dem in der Note 2 zu A angeführten Schriftstück.

Zu g'. 1) Beim Abschied liegt ein starkes Heft Zeugendcpositionen, nicht nur über die im Text erscheint'den fünf Klagepuuktc, sondern auch »och über eiuen sechsten, betreffend Körperverletzung. Da die Sache ohne-hin etwas stark ins Detail geht, so kann diese Beilage, wie noch zwei andere, hier nicht ausgenützt werde»'

2) Ebendaselbst liegt die Copie von Artikel A in Urknndenform gesetzt. Was dieses Schriftstück mehrereals der Text cuthaltet, ist Folgendes: Die Kosten, welche in Folge Zehrung der Vögte gelaufen, die zu Belle»!die Kundschaften aufgenommen haben, sollen aus den 60 Kronen, die Peter Marter zu zahlen hat, gen 3werden, und es sollen beide Parteien den Schreiber Hofer für seine Mühe entschädigen. Datum 10. MärZ,besiegelt von Dietrich Jnderhalden.

215.

HHurglllt. 1545) 17. März (Dienstag nach Lätare).

Staatsarchiv Lucern! Actenband Nr. et.

Nathsboten von Zürich und Lucern begeben sich ans Anordnung der X Orte zu einigen Gold'-'Häusern im Thurgan. »». Zuerst kommen sie nach Dänikon, nehmen daselbst die vom Vogt abgelegtRechnung vor sich und finden bezüglich des Haushalts des Gotteshauses Folgendes: 1. Das Gottesha»^besitzt ungefähr 16 Jucharten Neben. Von denen werden t>t/ü Jncharten vom Gotteshaus bebaut; »"'9 Jncharten bauen zu lassen und für Rebsteken werden jährlich an Kernen 16 Mütt 2 Viertel, an2 Malter 1 Mütt, und an Geld 41 Gulden 5 Schilling, eher etwas mehr als weniger, ausgegeben.Geringeres können diese Neben nicht gebaut werden, weil sich keine Leute findet,, die es wohlfeiler th»»wollen; dazu kommt, daß dieselben vom Gotteshause weit entfernt sind, so daß man sie mit Taglöhnern, ^übrigens auch viel kostet, würdet,, nicht bebauet, kann. Oft geben sie nicht so viel Weit,, daß der Batierloh»dadurch gedeckt wird, wie denn namentlich in, letzten Herbste von säinmtlichen Neben nebst de», Zehntel, bc>»Gotteshause nur Idl/«- Eimer und einige Maß geworden sind. Die Botet, finden für gut, daß die Neb?»um den dritten Eimer zu bauen verlehnt, oder die zu Stettfurt zu gelegener Zeit verkauft werden sollt?»/wie solches der Vogt auch schon in den dei, Eidgenossen vorgelegten Rechnungen bemerkt hat. 2. Der Pßll?0der aus dem Turbenthal kam, hat dem Gotteshause mindestens wöchentlich einmal backen müssen. D^»?'hatte er für jedes Mal für sich und sein Pferdfutter und mal" und für das ganze Jahr 11 G»^»11 Schilling zu Lohn gehabt. Der Vogt berichtet nun, er habe diesen Pfistcr, nachdem sein Jahr beendigwar, abgestellt und backe das gemeine Brod mit den Diensten des Gotteshauses und lasse den Frauen Weißl»»^zu Elggau backen, damit der Verbrauch vermindert werde. Ebenso habe er eine Jungfrau (Magd) wenigeals vorher. Knechte und andere Dienste, die den Frauen und Knechten kochen und das Vieh besorget,,>Mer nicht weniger haben; ebensowenig lassei, sich die Pferde vermindern, weil das Holz aus der Ferne beschallund Berge und böse Wege befahren werden müssen. Es seien stets so viele Karrenrosse gehalten ivord?»und in der Ernte werden alle gebraucht, um den Zehnten zu führen, da man zu dieser Zeit keine Pferde z»