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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Februar 1545.

aus demselben Flöße gefertigt und diese zum Transport von Kanfmannsgütern nach Nheineck gebraucht.Das ist den armen Leuten zu Nheineck unerträglich, weil sie kein anderes Holz als diese Flöße haben, tuesie bisher, sie mochten viel oder wenig werth sein, gekauft haben. Man hat nun vergünstiget, daß alle Flöße,welche von Chur nach Nheineck geführt werden, den Nnsrigen daselbst verkauft werden sollen. Doch sollen duvon Nheineck bei der gegenwärtigen Holztheucrung den Holzflößern was ziemlich und billig istdarus goh"lassen". Wenn aber die von Constanz oder Andere in Chur Zimmer- oder Bauholz kaufen und dasselbeanderes Äaufmannsgut auf die Flöße legen, dasselbe mögen sie führen, wohin es ihnen gelegen ist. Die vo»Nheineck mögen das in ihr Stadtbuch schreiben; doch bleibt den Obern vorbehalten, diese Satzung nach ihremErmessen zu mindern und zu mehren. 4. In Betreff des Fahrs zu St. Margarethen soll ein Kauf odttWechsel vorgegangen sein. Der Landvogt soll nun verschaffen, daß das Fahr unverkauft und unverändeckund die Schiffe an dem ehemaligen Orte bleiben. 5. Den Wein, der dieses Jahr den Orten zu Theil gewordenist und zu Nheineck liegt, hat man dem Bogt, den Saum um einen Gulden verkauft; auf der nächsten Joh^'rechnung soll er denselben bezahlen. Es siegelt der Landvogt zn Baden, Jacob an der Rüti, des Raths Z"Schwpz, unterm 9. März (Neminiscere). St, A. Zürich! Rheinthalcr Abschicdcband, S. 1«S. StistSarchw St. Galle»-

Nheinthaler Original-Abschiede, t. 127.

Im Zürcher Exemplar fehlen i, p, im Berner 1, Ir, in, p, <ll; im Basler I», Ii,im Freiburger i, Ii, in; im Solothurner Ii, in; im Schaffhauscr wie im Basler; im Appenzeller I»,Ii, in, n; «iv aus dem Zürcher; 8 auch im Glarner.

Das E. A. A. I. 87 b datirt den Tag vom Donustag nach St. Mathis (96. Februar) und die zu ^benutzten Quellen auf Mathis (24. Februar).

Zu «I. Das St. A. Zürich- A. Frankreich, enthält Copie oder Coucept des Schreibens der Nathsbot^der XIII Orte au den König, d. d. 28. Februar, besiegelt von Jacob an der Rüti, Landvogt zu BaBetreffend das Anerbieten Boisrigaults auf der Jahrrechnung 1544 besagt dieser Brief wohl richtiger"^der Abschicdtcxt: Boisrigault habe eröffnet, der König sei jetzt mit Krieg und andern Geschäften behck "6'so daß er nicht, wie gefordert werde, seine Zusätzer herausscnden könne; was sich aber in dem ^derer von Bern an ihn finde, es seien 10,000, 11,000, 12,500 Franken, die wolle er ausrichten u. s-Man vergleiche den benannten Abschied I..

Zu <>. Die Beruer Instruction für diesen Tag übersetzt Plewen mitSee". ,

St. A. Bern- JnftructtonSbuch v, k. U> '

Zu k. 1) Wir lassen das päpstliche Brcvc im Auszug folgen: Freue dich Jerusalem w.! Billigder Papst und wer es mit der Kirche wohl meint, die von dem Propheten verkündete Freude, nachdem Mu .seinen geliebten Söhnen in Christo, dem Kaiser und dem allcrchristlichstcn König, der Friede Herges^um den der Papst sich so lange bemüht habe. Von Anfang seines Papstthums an habe er betrachtet' ^viel Ucbcls aus den Kriegen unter der Christenheit entspringe, Verachtung der Religion und ^im Glauben und Beförderung der Angriffe der Türken; daher habe er sich unablässig für den 6^^bemüht. Aber nicht befriedigt mit demselben habe er keine Blühe gescheut, zum Zwecke der ^'lfcrnnng^Zwiespalts in der Religion ein Coucilium, als das einzige Mittel, zu Staude zu bringen. AnfänglichMantua, dann nach Vicenza angesetzt, habe dasselbe aus früher eröffneten Ursachen nicht zu Standemögen. Durch Briefe von Rom vom 22. Mai 1542 sei endlich das Concil nach Tricnt berufen unLegaten dahin gesendet worden, um die ankommenden Bischöfe und Prälaten zu empfangen und »xNothwendige zu versehen. Nachdem sie aber sieben Monat daselbst verharrt hatten, seien sie noch l')" ^allein gewesen; die einen entschuldigten sich mit dem Krieg, die andern mit der Gefährlichkeit des 2Leg ,