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Januar 1545.
und der Commissar in diesem Falle nicht gehandelt hat, wie ihm befohlen worden war; da er ferner mit de»Portugalesen auch etwas gehandelt hat, das man ihm „gütlich durchgestrichen" und sich jetzt wieder so benommenhat, daß es die beiden Orte (Uri und Nidwalden) hoch aufgenommen haben und meinen, daß man sie hienutverachte, so wollen diese Orte den benannten Commissar nicht mehr, und verlangen, daß die von SchwYZ(„min Herren") ihn entfernen und einen andern hineinsetzen, der thue, was ihm befohlen wird. v. TheninoDeklar ist wegen einiger criminalischer Artikel vom Vogt ziemlich bestraft worden. Nach Verhör seinerHandlnug nnd der aufgenommenen Kundschaft hat man ihm geschrieben, er soll auf den: nächsten Tag erscheinennm Antwort zu geben; wenn er etwas Gerechtigkeit habe, soll er solche mitbringen. Anch den: Vogt wirdgeschrieben, wenn er (weitere) Kundschaft finde, soll er sie anherschicken, l. Die „zwei) Ort" wollen die vonNapperswyl bei der Antwort, die sie ii: Betreff des Zolls gegeben haben, bleiben lassen. K. Der Bischtvon Como hat für die Priesterschaft Statuten aufgesetzt und dem Erzpriester zu Bellenz befohlen, die Priesteranzuhalten, denselben nachzukommen und begehrt, daß die Orte ihn hiebet unterstützen. „Hat man jetzuwigütlich lassen in sim wert blibeu." I». „Von wegen deß, dem das sin zu Luggarns verboten und er200 krönen gleit", l. „Von wegen des entlipten, den ein holz erschlagen, gemalt".
20».
Alidors (Ari). 1545, 16. Januar (Freitag vor Antoni).
LandcSarchiv Schmilz: Abschiede.
Tag der III Orte.
Gesandte: Schwyz. (Gregor) Furrer, Vogt. (Andere unbekannt.)
Ab dem jüngst gehaltenen Tage zu Uri hat man dein Commissar zn Bellenz geschrieben, er satteKundschaften aufnehmen, wie der an Baptista Maculan von Jsone begangene Todtschlag verübt morden sei-Er hat nui: einige Kundschaften herausgeschickt, welche uebst der Fürschrift der Stadt Bellenz jedem Ort mit-getheilt worden sind, und daneben mündlich berichtet, daß „sy" miteinander verwandt seien. Da die späte:vernommenen Zeugen den frühern sehr widersprechen, so wird der Handel heimgebracht. ?». Der Kauf »>»die Allmend zu Prionzo („Prenutz"), den die Boten auf Bartholom« (24. August) gestattet haben, wird nochAnhörung des langen Berichts des Commissars und des Briefs als kraftlos erkennt. <. Peter Marter(Martpr?) Ghiringhelli berichtet, der Kaiser habe den Hauptmann Baptista de Jnsula „der ingebung derdrei pleffen" (Pleven) wiederum entsetzt nnd sie den: Markgraf von Marignano („Maregnan"), dein früher»Herrn zu Musso, übergebeil, dabei aber sei die Stadt Lecco allsgeschlossen worden; vielleicht, daß die Ober»von Bellcnz diesfalls ein Einsehen thun wollen. «I. Schon wiederholt ist heimgebracht worden, ivie die Bürgerzu Bcllenz auf Bartholom« den Eid zu leisten verweigerten und behaupteten, derselbe sei nicht nach altei»Brauch aufgestellt, weßhalb früher abgeredet wurde, man wolle untersuchen, wie nach Brauch und Uebu»gder Eid geschworen worden sei. Da man aber keinen Auftrag hat, einen Eid aufzustellen, so wird die Sacheheimgebracht, um auf dem wichsten Tag mit Vollmacht zu erscheinen. Dabei soll man sich in jedem Ort beedenjenigen Leuten, die es wissen können, erkundigen, ivie die Sache früher gepflogen worden sei. «?« ^erscheint Kaspar Steiner, Commissar zu Bellenz, und eröffnet, man werde sich erinnern, wie der Handelbetreffend Peter Marter Ghiringhelli den Anfang genommen, wie der Commissar die Obern diesfalls berichtet,