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December 1644.
dahin dise rechnung gestellt, weliches alles in disem usgäben ouch verrechnet ist": Fasen 477 Mltr. 2 Mt-
1 Vrtl. 4t/2 Jmmi; Kernen 1257 Mt. 3 Vrtl. ll'/s Jmmi; Haber 412 Mltr. 1 Mt. 6 Jmmi; Gerste3 Mltr. 2 Mt. 2 Vrtl. 7«/s Jmmi; Roggen 1 Mltr. 3 Mt. 2 Vrtl. 2'/s Jmmi; Geld 3050 Gld. 3 Schl.8 D.; Wein 39 Fuder 3 Eimer 19 Mast. Was die Einnahmen an Fäsen, Kernen, Haber und Gerste dieAusgaben übersteigen, ist Schweinung, ebenso beim Wein mit Inbegriff dessen, was dieses Jahr im Hausverbraucht worden ist. „Aber vermög diser rechnung und nach anzeigen vorgemälts usgäbens ist uf vor-benemten St. Johannstag Herr commenthurs insatz uf den lüten und bar im lasten gewesen, nämlich imlasten auch im kär und bar": Fäsen 55 Mltr.; Haber 39 Mltr. 1 Mt.; Geld 78 Gld. 1 Schl. 3^/2 D-!Wein 29 Fuder 1'/2 Saum; „und rcstanz uf den lüten": Fäsen 24 Mltr. 3 Mt. 44/2 Jmmi; Kernen 325 Mt-3 Vrtl. 4^/2 Jmmi; Haber 102 Mltr. 2 Mt. 2 Vrtl. 2 Jmmi; Gerste 1 Mt. 2 Vrtl. 2'/2Jmmi; Roggen
2 Vrtl. Unter den Ausgaben sind auch verrechnet 495 Gl. 13 Schl. 2 D., welche der Commenthur andie Schulden des frühern, Herrn Johann Diepold Gissen bezahlt, und 100 Gulden, die er für einen Torkelzu des Hauses Neben in Weinfelden bezahlt und (theils?) um Zins angelegt habe. v. Münsterlittgen.1. Rechnung des Vogts Marlin Dresch. Einnahmen: Fäsen 233 Mltr. 3 Mt. 3 Vrtl. 2 Vrlg.; Kernen 1063 M-'/ü Vrlg. 2 Mästli; Roggen und Weizen 25 Mt. 3 Vrtl.; Haber 350 Mltr. 3 Mt. 3 Vrtl. 2'/« Vrlg-!Nüsse 71 Mt. 3 Vrtl. V-- Vrlg. 4 Mästli; Gerste 15 Alt. 3 Vrtl. 2 Vrlg.; Bohnen 13 Mt. 1 Vrtl.2 Vrlg. 4 Mästli; Erbsen 7 Mt. 3 Vrtl.; Geld 2724 Pfd. 18 Schl. 10'/2D.; Wein 43 Fuder 19 Eimer12>/2 Quart. Ausgaben: Fäsen 215 Mltr. 3 Mt. 2^2 Vrtl.; Kernen 487 Mt. 3 Vrtl.; Haber 182 Mltr-1 Mt.; Weizen 7 Mt. 3 Vrtl.; Roggen 5 Mt.; Gerste 15 Mt. 3 Vrtl. 2 Vrlg.; Nüsse 25 Mt. 1 -/2 Vrtl.;Erbsen 7 Mt. 3 Vrtl.; Bohnen 2 Vrtl.; Geld 2178 Pfd. 5 Schl. 10 D., mehr 10 Pfd. „sinen maitlinengeordnet"; Wein 36 Fuder 18 Eimer 10 Quart. Unter den Ausgaben sind 140 Pfd. 5 Schl. begriffen,die der Vogt dieses Jahr dem Gotteshaus vorgeschlagen und angelegt hat. 2. Der Vogt berichtet, er habeein kleines Plätzchen Wieswachs, das dem Gotteshaus nichts ertrage, um ll/2 Viertel Kernen Bodenzinsverliehen, wofür das Gotteshaus gut versichert sei. Anderseits verlange Einer zu Ermatingen l'/s ViertelKernen Bodenzins abzulösen. Da am gleichen Orte schon mehr Bodenzins abgelöst worden sei und nur nachder genannte erübrige, so bitte der Vogt mit dem Schuldner, diese Ablösung zu gestatten, zumal solcher Ärtdem Gotteshaus der Kernenzins nicht vermindert werde. Die Boten wollen dieses an die Obern bringen-3. Der Vogt eröffnet ferner, es sei ihm bewilligt worden, von den armen Leuten für einen Mütt Kernen5 dicke Pfenninge zu nehmen und zu verrechnen. Er habe nun bei Einigen den Kernen in dieser Weise, belAndern aber um 6 oder 7 dicke Pfenninge berechnet. Er bitte nun für den solcher Art bezogenen Kernenden Mütt durchweg um 2 Gulden verrechnen zu können, zumal er auch oft den armen Leuten etwas Umgerades, einen Wierling, ein halbes oder ganzes Viertel nachgelassen habe. Auf Gefallen der Eidgenosse»wird ihm dieses bewilligt. 4. Er macht ferner bemerkbar, der Decan zu Kreuzlingen berechne den Kerne»des diesjährigen Zinses für 38 Batzen und Hans Vogel für den Domherrn zu 40 Batzen; er habe den M»^aber nur zu 36 Batzen berechnet, in Betracht der Armut, Theurung und weil die Gotteshäuser die Arme»berücksichtigen sollen. 5. Der Vogt macht aufmerksam, dast das Gotteshaus nicht angehalten werden mäch»',Wein nach Dänikon abzugebeil, denn der Ertrag für das Gotteshaus sei so gering gewesen, daß erWein gekauft habe, und was an den Lenten ausstehe, bringe man bei dieser klemmen Zeit nicht ein. 6. ChristophMörikofer ist dem Gotteshaus bedeutend Kernen schuldig gewesen. Der Vogt berichtet, aus genauem Untersuchergebe sich, dast ihm 11 Mütt, die er nun unter den Ausgaben verrechnet habe, zu viel gefordert worden