April 1543.
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welchen Metzelten dein Herrn von Boisrigault geschrieben hat. Ans nochmaliges Andringen der Gesandtenhat man auch an Glarus geschrieben, es möchte das Practicircn abstellen, i. Der Vogt im Sarganser-land berichtet, wie unsere armen Leute daselbst mit sehr bedeutenden Kosten die Wuhreu im Rheinerbauen und dazu einen Meister aus fremden Landen beschickt haben; er bitte ernstlich, ihnen dazueine Beisteuer zu gewähren. Antwort auf dem nächsten Tag. 8. Der Spruch betreffend die Ansprachen^er Hauptleute an Frankreich (den die Anwälte des Königs und die Hauptleute den Boten der Orte undZwar mit Inbegriff derer von Basel, Freiburg und Schaffhausen übergeben haben), lautet: Der König sollchnen Ig Tage, d. i. 2/z des streitigen Monatssoldes auf Michaeli bezahlen, und zwar ohne ihren Kostenund Schaden; dieser Spruch soll aber der Vereinung in keiner Hinsicht nachtheilig sein. t. Herr vonBoisrigault macht die Anzeige, daß der König ihn zu sich beschieden, u»> der Ansprachen wegen gründlichenBericht zu erhalten; da er bereits dreiundzwanzig Jahre in der Eidgenossenschaft gewesen und ihm alle^hre erwiesen worden sei, so danke er dafür und nehme Urlaub; man werde ihn stets bereitwillig finden,wenn er uns bei dem König oder anderswo dienen könne. Es wird ihm diese Aeußerung freundlich ver-unkt unter Anerbietung von Gegendiensten. ,i. Die von Würenlos beschweren sich über die Weisung derGemeinde und des Landvogts zu Baden, das bei der Mühle gestandene Wuhr gänzlich wegzuthun; dennMüller, der dasselbe gemacht, habe die Güter verkauft und sei weggezogen, und es wäre doch unbillig,wenn die Gemeinde dessen entgelten sollte; zudem sei das Wasser gegenwärtig zu groß, um die Arbeit vor-nehmen; sie bitten daher, ihnen solche zu erlassen oder doch bis zur Winterszeit zu warten; bis dahinWien ja die Schifflente (durch) den andern Runs fahren, v. Dem Boten von Zürich wird ein Vortragrömischen Königs betreffend Bibra (Bibern) und Ramsen in den Abschied gegeben, um auf dem"ochsten Tage zu antworten. H» (VII alte Orte.) Junker Hans von Marmels, Gesandter der III Bünde,abermals um die Erlaubniß nach, zu Maienfeld eine Brücke über den Rhein zu schlagen, weil die von, rdi (Medardus) gebaute ungangbar sei. Er erinnert an die Jnspection, die von Zürich, Schwpz und Glarus" >Mhr 1535 vorgenommen, und wie schon damals das Bedürfnis? einer neuen Baute erwiesen worden sei.Inhalt des Abschieds vom 6. Juli wird hier recapitulirt.) Die III Bünde wollen sich daher keinesIchlags versehen, aber im Fall der Abweisung an eintretendem Schaden keine Schuld tragen und sich förmlichu»d ^ ^"ben. Antwort auf nächstem Tag. x.. Bei dem vom Ammann von Unterwalden gethanen Anzug' der durch Venner Pastor hierauf ertheilten Antwort, die er aus seiner Instruction verlesen ließ, läßt^ " os verbleiben, in der Meinung, daß die von Bern Leute, welche Paternoster am Hals, au den Armender ^egen tragen, aber niemand trotzen, ohne Schinähworte und Beleidigungen, wie früher und wie es" ^andfriede vermag, durch Stadt uud Land ziehen lassen, ze. Die Boten von Bern und Freiburg ziehen^ Ocholt) an, daß man die nächste nach Burgund abzuordnende Botschaft beauftrage, in Betreff der" swi des Herrn von Fons beholfen und berathen zu sein, damit ihre diesfalls betheiligten Ansprecher zudjx ^^W>n Rechte gelangen. Gemäß der von Boisrigault übergebenen Schrift des Metzelten betreffendvv» ^ Marnold wären hierbei auch Einige von Freiburg betheiligt gewesen. Der Gesandte
» daselbst erklärt nun, daß seine Herren hievon weder Kenntniß haben, noch eine solche Vorgabe als richtig^'mnen, sondern sich stets als ehrliche Eidgenossen halten.
^ ^"nuen, jondern sich stets als ehrliche Eidgenossen halten. »»». Die von Glarus sollen in den Archiven"Ehalten") nachsuchen und nachfragen, was man in Betreff des Hofes zu Lustnau finden könne und aufJahrrechuung berichten. Rudolf Scheuchzer, dessen Schwester vor Jahren zu Nappcrswyl unschuldig"gen war, verlangt, daß die IV Orte anläßlich des diesfalls ergangenen Unheils Brief und Siegel errichten.
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