März 1543.
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freventlich bei den Leiden Christi geschworen worden sei; mit Wiederholung, es sei ihnen das von den Obernbefohlen worden. Wenn nun, was man nicht wisse, dieses von der Obrigkeit verfügt worden wäre, so wäre dasdem Landfrieden nicht gemäß. Kürze halber wolle man die vielen unleidlichen Worte, deren sich die Bernerbedient haben, nicht anführe»; der Landfriede und die Bünde gestatten aber auch diese nicht. Man erwarteschriftliche Antwort, ob das Geschehene von der Obrigkeit befohlen worden sei oder nicht.
^ St A, Bern: Untcrwaid-nbuch A. S. 641.
Unterm 6. Februar antwortet Bern, es werde sich genau erkundigen und dann weitern Bescheidgeben. (St. A. Lncern: bei diesem Abschied.) Nach einer Ncclamation von Unterwalden vom 1. März(St A Bern: Untcrwaldenbnch S. 539) antwortet Bern unterm 3. März in folgendem Sinne: Es habesich über die Vorfälle zu Aarberg genau erkundigt und gefunden, daß die Knechte von Unterwalde», als siedahin gekommen, ihre Paternoster „an Hälsen, an armen, in Hosen und andern ungewonl.chcn orten", einigeauch Tannäste getragen und den Angehörigen derer von Bern damit getrotzt haben. Auf dieses habe der Bogtzu Aarberg um Unruhe zu verhüten, dem Hauptmann einen Boten entgegengeschickt und ihm sagen lassen,er möge verschaffen, daß die Knechte nicht so „tratzlich" die Paternoster tragen. Dieses aber habe der Haupt-mann verweigert und noch Überhin schmähliche Worte gegeben. Als sie dann gemeinsam nach Aarberg gekommenseien haben sie sich daselbst noch viel ungeschickter betragen, die Paternoster nicht ablegen wollen, sondern vordes Vogts und Amtmanns Haus auf und nieder gegangen und „groß coppen oder wepfen glassen"; als en.igeauf den Kirchhof gekommen seien, haben sie geredet: „gsich. ff) vergraben einander» wie d.e hünd"; danebenhaben sie ein groß bloch" ans die Kanzel getragen. Alles den Berncrn zu Schmach und Trotz. Als dannder Amtmann, um solche Unff.gen abzustellen, ans seine... Hans ging, habe er in des Wirths Stall einenUnterwaldner gesehen, der ein Paternoster am Hals hatte; den habe er geheißen, dasselbe wegznthnn. undals er dieses verachtete habe er ihn. das Paternoster abgerissen, aber nicht... den Koth geworfen noch daraufgetreten- hierauf habe einer von Unterwalden. der dabei gestanden, geredet, wenn sie übelwollten, so wärensie den Aarbergern („üch") zu stark; was der Vogt hierauf geantwortet habe, möge man von denen ver-nehmen welche dabei gewesen sind; was dann weiter sich zugetragen habe. wöbe, der Hauptmann und derAmtmann das Beste zur Sache geredet haben und scheiden mußten, könne man von den, Hauptmann („im")erfahren Urbrigens sei bekannt, wie schicklich sich die Unterwaldner an andern Orten im Gebiete derer vonBern gehalten haben; was mit de.» Fähndrich. Lntiner und Andern „hie... unser statt" freundlicher Meinunggeredet wurde, können diese wohl sagen. Es hätten hiernach eher die von Bern Ursache zu Klagen gehabt,die man aber in guter Meinung unterlassen habe; doch möchte man wünschen, daß d.e Unterwaldner. wennsie durch Stadt und Land derer von Bern ziehen, mit ihren Paternoster» ihre Andacht anders als in solcherWeise verrichten. Hien.it gebe man zu bedenke», von welchen. Thcile Bünde und Landfrieden mangelhaftbeobachtet worden seien. (St. A. Lncern: bei diesem Abschied.)
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Maden. 1543, 12. März (Montag nach Judica).
T..a.barchi-L..°°r..- Alla. Absch, N.l.k.ISS, Staa.Sarchi« Zürich - Abschi-d-Bd, Ib.r, ,6°. T.aa.barchi-v.r.. - ido.Abschied. XX. S.4S,a.barch.v ^..«rn^AUo^ch..^^, Kani-n-arch.» Zug. Abschied- Bd.-, «an.-».°rch.° v.aru»- Abschied.,
»-'.»-..»archiv Basel- Abschied. Ib4--W4b, jta »'°..«archi-»r-iburg - Badisch. Ab,chi-d-Bd, 14, «ant°n»°.chi. «-I-.tzu.n- Abschi.d. ivd.i-b,
jka»to»»archiv «chaffhaus.»: Abschiede,
Gesandte: Zürich. Johannes Haab, Bürgermeister. Bern. Johannes Pastor, Venner und des Raths.
Lucern. I, Jacob Marti, des Raths. Uri. Kaspar Jmhof, des Raths. Schwpz. Martin Aufdermaur,
Seckelmeister. Unterwalden. Heinrich zum Weißenbach, alt-Landammann. Zug. Kaspar Stocker, Ammann.
Glarus. Jacob Knobel, des Raths. Basel. Blasius Schöllt, des Raths. Freiburg. Martin Sesinger,
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