Februar 1543.
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Zürich, Wer», Lucern, Schwyz, Aug. 1543, c. 5. Februar ff.
Wir können aus directer und indirecter Quelle folgendes mittheilen:
1) 1543, 31. Januar. Vor dem großen Rath zu St. Gallen. Es werden zwei Executorialbriefe desKammergerichte's verlesen und dann Boten an einige Orte abgeordnet, zu bitten, daß man denen von St. Gallengegen dergleichen Beschwerden beholscn sein wolle. Es werden bestimmt: alt-Unterbnrgermeister Hans Niner»ach Bern und Lnccrn, alt-Stürmcister Ambras Eigen nach Zürich, Schwyz und Zug: nach Glarus willMan einen Brief senden. Stadtarchiv St. Gallen: Rathsbuch 1541 -ISS», S. 49.
2) 1543, 5. Februar. Vor dem Rathc zu Bern legt eine Botschaft von St. Gallen zwei vom Kaiserausgegangene Monitorialbriefc vor, mit welchen die von St. Gallen für Entrichtung der Türkenstcuer auf-gefordert und nach Speyer geladen werden, die Acht „zu sehen und zu hören", gleich wie auch Basel einMandat erhalten habe. Die Botschaft ersucht die von Bern, denen von St. Gallen berathen zu sein. DerRath antwortet, man sei willig, denen von St. Gallen, als getreuen lieben Eidgenossen, hierin alles Gutezu erweisen. ^»thsbuch Nr. -8», s. ,48.
3) 1543, 8. Februar. Vor dem kleinen Rathe der Stadt St. Gallen berichtet Ambrosius Eigen, wiefreundlich und'in großen Ehren er zu Zürich, Schwyz und Zug empfangen und gehalten worden sei. Zürichhabe sich erboten, denen von St. Gallen in diesem und andern Fällen beholfen und berathen zu sein, damitsie zur Ruhe kommen. In Zug habe der Ammann Stocker und acht des kleinen Rathes „mitgefsen" undgeantwortet, sie wollen es bis Mittwoch auch den Rathen aus den „fryen Aemtern" eröffnen. Beinebenshaben sie sich erboten wie Zürich, und wollen die Bünde an denen von St. Gallen treulich halten und ihnenAlles thun, was ihnen dienstlich und lieb sei. Schwyz ebenso und habe beinebens zwei Mal gesagt, wenndenen von St. Gallen etwas begegne, so solle man es denen von Schwyz zu wissen thun: sie wollen jenenmit Leib und Gut zuziehen, ihnen treulich Hülfe leisten und ein Mal „Bischof oder Bader werden". DerRath ist über dieser Verrichtung sehr erfreut, verdankt dieselbe auf das höchste und verordnet als Gesandtennach Baden den Neichsvogt Doctor Joachim von Watt. Stadtarchiv St. Gau-n: Rathsbuch w4i-°z. s. 4».
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Waden. 1543, 12. Februar (Montag nach Sonntag Jnvocavit.)
Staatsarchiv Lucern: Allg. Absch. dl. 1, k. IS1. Staatsarchiv Zürich! Abschiede Bd. lll, k.l ts. Staatsarchiv Bern! Allg. eidg. Aschi-dc XX, S. Sl
Landesarchiv Schwyz - Abschiede. KantonSarchiv Zug: Uneingebundene Abschiede. KantonSarchiv Basel: Abschiede W4S— I84Z.Ka ntonSarchiv Areibnrg! Badische Abschiede Bd. 14. KantonSarchiv Solothurn: Abschied- Bd. so. KantonSarchiv Schaffhansc»: Abschiede.
Gesandte: Zürich. Johannes Haab, Bürgermeister. Bern. Peter Jmhag, Venner. Lucern. JacobMartin, des Raths. Uri. Mansuetus Zumbrunnen, des Raths. Schwyz. Martin Aufdcrmaur, Seckel-'ueister. Unterwalden. Heinrich zum Weißenbach, alt-Landammann von Obwalden. Zug. Heinrich Jten,^s Raths, von Aegeri. Glarus. Hans Aebli, Landammann. Basel. Christoph Offenburg, des Raths.Freiburg. Martin Sesinger, des Raths. Solothurn. Urs Schluni, des Raths. Schaffhausen. HansWaldkirch, Burgermeister; Ludwig Ochsli, des Raths. Appenzell. Moritz Gartenhauser, Landammann.E- A. A. k. 80.