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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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October 1542.

einem ein morgengab versprochen war, so soll demselbigen oder sinen erben die us des anderen gut one alleinred geben und nit vorgehalten werden, damit zu handlcn und faaren nach fryer morgeugab recht. Wennsich aber fügte, daß zwei eemenschen in eelichen stat keinen und nüt zusamen brechten und eins vor deinanderen ou eelich lyberben todes verschiede, so soll das läbendig und überblyben zwen teil und des abgestorbnenerben den dritten teil ires ligenden und varenden guts zttchen und nemen. Ob aber under den, die in arinutzusamen käme», eins etwas guts und das ander nützit gehcpt, wann dann das ein ccmensch mit tod abgatund das ander, so noch in laben belibcn, gern will, so mag es sin gut, das im zugehört, wievil oder wenigdas wäri, vorus nemen, und so (es) das nimpt, soll im von dem übcrigen gut, das dannzcinalen noch vor-handen ist, das halb teil und nit mer gcvolgen: Iva es aber sin gut voruszunemeu nit begerte oder kein eigengut gehcpt hette, so sollen im, dem übcrblibnen mensche», die zwen teil und des abgestorbnen erben der drittelirer beider Hab und guter gedychcn wie vorstat.

Zum dritten soll den beiden ecgemächten nit abgestrikt sunder zugelassen syn, nach beschliessung der tcckeüber kurz oder lange zyt sich beider syt mit cinanderen eins anderen ze vereinigen und zimlich geschäft undgemacht zcthun, doch öffentlichen vor gricht und recht, darin st) gesessen sind (oder vor einem landvogt oderlandgricht zu Frowenfeld, welches inen, den cegcmächten und fächern, so also geschäft und gemächt thun wollen,am gefelligsten und liebsten (sin) will.)

Zum vierten. Begäbe sich dann, daß ein ccmensch vor dem anderen von diesem stecht der Welt ab-schiede und eelich lyberben by dem andern, synem cegemachcl, überkamen, hinder im verließe, so mag dasander, es syc der mau oder die frow, aldwyl es Witwen stat halt und nit unnutz, in allem ligenden undvarenden gut, das von im und dem abgestorbnen vorhanden ist, sin leben lang fry sitzen und darüber gwaltigeHand heißen und syn und sölichs nutzen und messen nach sincr uoturft und als sich sinem stat und eerenwol gezimt. Doch soll dassclbig die kind darus erzüchen und sy, wenn sie zu iren manbaren tagen koincu,mit trüwen wyter versechcn und bedenken nach gestalt der fach und des guts. sOb aber so wenig gut vor-handen wäri, daß die kind nit darvou erzogen möchten werden, alldann mag das hoptgut angriffe» werden,doch alweg mit müssen und bcwillgung des grichtzherren, darin sy gesessen sind.) So es aber im gut unnutzsyn oder sich anderwert verhirrcn oder selbs der teilung begeren wurde, so soll es den kindcn oder ihren vögtc»der abgestorbnen vater oder mutcr gut, so vom abgestorbnen zugebracht, ererbt oder im sunst zugefallen wäri,zuhanden stellen und überantwurtcn, inen aber by dem übrigen gut allem by sinem läbcn nichts schuldig st)"'Darzu mag das überblibeu au dem gut, das es den kindcn also überantwurt hat, mit samt den kinden ansto"und einen kindsteil, sovil als einem kind wirt, darvou nemen; doch soll dcrselbig kindsteil, den das über-blibeu eegmücht in discm fal geerbt hat, wann eS nachin mit tod abgat und kind us nachgender ee gcporcnverließe, den kinden us erster ec geporen vor allen dingen zugestellt werden, und soll inen ir erbrecht »ntsamt den nachgenden kinden irs letstsabgangnen vaters oder der muter gut nuntz dester minder vorbehalten sy"'

Zum fünften. Wenn aber zwei, deren eins kind us voriger ee geporen hette, sich eelich mit eiwanderen verhirrcn und ouch kind by cinandern gebären wurden, und darnach von einnnderen mit tod abgiengc"-so söllent die kind us voriger ee geporn zu vorus »cmcn den kindsteil, so ir lctst abgestorben vater odermnter von dem vorabgestorbnen sinem gcmachel, inhalt des vorgendeu artickcls geerpt hat; darnach soll das»achgcnd überblibeu eegmächt, es sygc der man oder die frow, da dannen nemen sin zugebracht, ererbt u"dangefallen gut, und danthin mit den beiderlei kindcn, us voriger und nachgender ee geporn, au des abgestorbne"gut anston, und es und die kind jeklichs ein ungefarlichen kindsteil, eins sovil als des anderen (sie) darvo"nemen.

Zum sechsten so mag das überblibeu ecgemächt siner kinden gut zusammt dem sinen sin läben lang,dicwyl es erlich und nützlichen huset (und?) unverendcrt ist, inHaben, das nutzen und messen nach ß"^noturft und die kind darus erzüche», ouch sy, tvann sy zu iren nianbarcu tagen komm, mit trüwen wyt"versechen und bedenken nach gestalt des guts, inmassen hicobea in einem artickel ouch geschrieben stat. ^es sich aber verenderte oder unnützlichen husete old sich sunst von den kinden selbs sünderen weite, so ^es den kinden oder iren vögten des vorabgestorbnen vaters oder muter gut, sovil dasselbig zugebracht od"