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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Oktober 1542. 201

gesinnten Orte Umtriebe zu machen scheine», um Zürich auch auf ihre Seite zu bringen, was große Folgenhätte, da die ander» Orte dann das Gleiche thäten, so sei nochmals zu empfehlen, daß den Zürchern förderlichgeschrieben werde, wie es die Umstände erheischen.

Anhang:Wallissers handtgeschrift." In den letzten zwei Monaten habe der Herr von Marnold imWallis Etlichen vorgestellt, daß es ungerecht sei, gegen den Kaiser zu kriegen (Gründe), und die Werbung von2000 Mann für ihn eingeleitet. Das Alles sei geschehen, weil Wallis für das Herzogthum Mailand undBurgund gut gelegen sei. Er habe auch gesagt, daß er mit Einigen von Dijon sich verständigt und hoffe, mitdenObgenannten" ohne Hinderniß durch das Gebiet derer von Bern zu ziehen. Es sei auch abgeredet, dieVereinung mit dem König mit Gewalt zu zerstören, sobald dieselben beisammen seien tt. Siehe 1543,

12. März i. Diesen Anhang hat die Lucerner Sammlung r. Ida auch in besonderer Ausfertigung und etwas besserer Redaction.

Missive und Anhang auch beim Zuger und Schasshauser Abschied.

Zu «. Dieser Artikel findet sich abgedruckt aus dem Urbar von Baden in der Argovia Bd. III,S. 232, Art. 155.

Zu q.Wir von stett und landen der zechen orten unser Eidgnossschaft rät und sandpoten, nämlich vonZürich (folgen die im Eingang des Abschieds aufgeführten Gesandten der X im Thurgau regierenden Orte),diser zyt us befelch und in diser fach mit vollem gwalt unser aller Herren und oberen zu Baden im Ergöwversampt, bekennend und thund kund allcrmcnklichem offenbar mit diesem brief: Nachdem dann die unserenin der landgrafschaft im obern und nidern Thurgöw der erbfälen halb ein unglich recht gehept, ouch zu tagenvon unser Eidgnossschaft räten in appellatione» unglych urteilen ergangen, dardurch unsere underthanen gegeneinanderen in groß spenn, rechtvertigung, kosten und schaden komen; welches unsere Herren und oberen betrachtet,ouch schuldig sind, ire underthanen vor sölichcn spcnnen, kosten und schaden, sovil inen müglich, zu verhüten,deßhalb sy auf einen tag zu Baden dem fromm wissen Casparn von Uri, des rats zu Underwalden nit demwald, domalen landvogt im ober und nider Thurgöw, gschriben und ernstlichen bevolchen, daß er den grichtz-herren und gmeinden im ober und nider Thurgöw anzeigen (soll), daß unser Herren und oberen will und Meinungsyge, daß sy etliche irer grichtzherren zu ime verordnen, die sölicher erbfälen halb ein glych und zimlich rechtnach irem guten bedunken (in?) artikel stellen und abreden, der Massen, daß die darnach an unser Herrengelangt und gebracht füllen werden, ob inen die also gefellig oder ob sy etwas darin enderen, minderen,mercn oder ob sy die also bestätigen wöllen, nach irem willen und gfallen. Daruf von den obgenanntenunserm landvogt und fünf verordneten der gedachten grichtzherren im Thurgöw mit bewilligung des merenteils der gmeinden irer grichtzhörigen im Thurgöw etliche artikel nachbegriffner gstalt gsetzt und geordnet, derMeinung, daß die in gwünn oder verlurst allermenklichem in, Thurgöw angenommen, gemein und zu Verhütungvil und mengerlei spennen und rechtfertigungen. so von den erbfälen wegen entstanden, nutzlich syn werden.

Des ersten füllend eeliche kinds-kind mit samt den kinden ire großväter und großmüter erben unddiesälbigen kinds-kind von ihrem verlassnen erb und guteinen so vil als ire abgestorbnen väter oder müterhetteneinen und erben mögen! glychermasscn ouch die kind, denen ir vater oder muter abgestorben wäre,derselbigen irer vater oder muter. bruder ald schwöster, so nach inen mit tod abgieng, samt desselbigen abge.storbnen geschwüstergot zu erben anston, und aber nit mer, dann ein teil und sovil als ir vater oder muterhett mögen erben, nemen und hinzüchen, dann sy, die kind, in disen beiden fälen irs vaters oder irer mutertod nit entgelten söllcnd. (Doch wann also kinds-kind ire großväter und großmüter, old irer vater oder muterbruder old schwöster, so nach inen mit tod abgicngen, erben, ob dann kind vorhanden und kein gut da wäre,sollen sy ouch schuldig und pflichtig syn, dieselben kind helfen zu erzicchen.s

Zum anderen. So zwei nnverdingt und one hüratsbcredung sich miteinanderen vereelichent, ouchdie ee mit gewonlichem kilchgang und hochzyt bekreftigent und sy die tecki darnach bcschlüsst, welliches danndarus vor den, anderen one eeliche kind, die sy by einanderen in eelichem stant überkommen haben, mit tod"dgat, so soll das eegemächt, so noch in laben ist, sin gut vorus und darzu des abgestorbnen gut halb nemen«nd das ander halb teil desselbigen abgestorbnen nächsten erben glych zu steet gevolgen: und ob aber fach, daß

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