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October 1542.
wider abzenianen, und syen ouch nit des Willens, in künftigem im die selben zegebcn. Basel und Schaffhusen,wiewol si mit deni küng in der vereinung, haben si nit wölken, und wollen im ouch ir volk nit geben. Dieübrigen ort, so dem Franzosen ir volk geben, sagent, die vereinung das zugebe und das si nit söllen fülen,(sonders) im zu bewilgen zu beschirm siner landen . . ., und mißfalt inen, das etlich irs volks wyter mit demküng gezogen, (und) so syent verbunden gewesen zu schaden des keysers ürtrich; doch so kommen sy widerumbheim, sunst weren sy abgemant worden, und achten, es werde nit ein monat verschinen, dann das die übrigenouch werden heimkommen, und man schrybt inen setz hitzigklich, das sy um keinerlei fach in der Welt demFranzosen über die Vereinigung söllen dienen. . . Daruf ich inen geantwurt, das ich mich verwunderte andie Herren die Eidgnossen, das sy mir kein antwnrt uf des keysers brief geben und wie die billicheit (ervorderte)schriftlich . . . Darüber mir geantwurt ist, sy sigen nit all einhellig und wölten bi der vorgcbnen antwurtbeliben". Er habe inen gesagt*): Es sei nicht recht zu glauben, daß es ihr Wille sei, daß ihr Volk nicht aufdes Kaisers Boden ziehe, denn die Heimkehrenden werden nicht bestraft, sondern seien willkommen, was denUebrigen Ursache gebe, den Kaiser in seinen Landen weiter zu schädigen, wie es Frankreich gefalle; „das ichinen nun klarlich gesagt, damit das si erkennen, das si nit mit unvernünftigen thieren zehandlen haben, sibittende, den Handel wol zu verston. . . Die boten von Zürich, Bern, Basel und Schaffhusen haben mirgesagt, das ir Herren ir Meinung nit werden cndern, sonder in irem guten willen beharren. Der bot vonBern hat mir in geschrift ein copy siner antwurt geben, davon ich üch ein abschrift schicken, us tütschem initaliünisch gezogen. . . Der bot von Schwyz hat mir sin instrnction gezöugt, die selb halt in, das sy irvolk wöllen wider abmanen, und das sy nit söllen wider sin Mt. ziehen, und sind wol mit irem volk zefriden,das sy wider heimzüchen".
„Dis verschinen tagen hat mir üwer Durchlüchtigkeit gcschriben, das ich die Herren von Bern sölte ver-stendigen, .... das sy sich nit ließen bereden, das sin Mayestat (der Kaiser) sy welle bekriegen von des landswegen, so sy dem hertzogen von Snvoy innhabcn, und das weder er noch die sinen nie gedacht haben zethünd,und sin Mayestat werde inen söliche sicherheit geben, wie sy köndcn begeren... Der bot von Bern hatmir gesagt von wegen siner Herren, das ich üwer Durchlüchtigkeit sölte größlich dancken des guten Willens,so ir gegen inen erzöugt haben, daruf si sich erbietend, sölichs gegen ir Mt. und sinen stenden und üwerDurchl. zu verdienen, und hat mir gesagt, so der keyser den Herren von Bern etwas sicherheit wurde gebenbetreffend das Savoyer land, das sy das selb gern wurden annemen und wurden siner Mt. darnmb schuldigsin zu erhaltung siner stenden... Ich wurde fast loben, das sin Mt. sy mit briefcn versicherete, und wärenit büß, das man mit inen etwas Verstands ingienge; denn so sy unser yarthyg wurden annemen, als-dann wurde der paß der Eidgnossen beschlossen sin durch ire land, und so die von Zürich beharcn in demwie sy gethan und thünd, werden die übrigen anheimsch beliben... Es wurde ouch nit böß sin, das mandurch etlich gute mittel möchte zcwcgen bringen und sich mit inen vertragen, das sy(?) ein teil des landesnachlicssent, nämlich la Vault und Genf mit andern umbstendcn. Also mit wenig volks, so man das thäte,wurde man Frankrych uf eim ort halten...; darzu so möchte nit ein Eidgnoß in des künigs dienst züchen..."Er habe dem Boten von Bern einen Ausgleich mit dein Herzog von Savoyen vorgeschlagen; derselbe ant-worte aber, es scheine unmöglich, da die Herren beschlossen hätten, das Land zu behalten. „Hab im darufgesagt, sine Herren sien volk der grechtigkeit, und möchte man wol mittel finden, sich zu vetragen..., undhaben also früntlich mit einandern geredt von mcngerley fachen Folgt Mitthcilung des oben (im Ab-schied vom 2. October, Note zu e, g-, i) aufgenommenen Schreibens von König Franz an die Eidgenossenresp. Zürich, mit Bericht über die darüber gepflogene Verhandlung in der Tagsatzung. „Ich Hab ouch zuvilenmalen gloupt, das gut were, das der keiser gan Zürich, Bern, Basel und Schaffhusen jedem insonder-heit ein guten brief gcschriben hctte, das ich aber nit Hab mögen erlangen; dann ich uf ein nüws die vonZürich beredt Hab, das sy in irem guten willen beharren, und inen gesagt, das si sich um keiner fach willenwollen fürchten, dann Gott vorab und sin keiserliche Mt. werden inen nimmer mer fälen." Da die französisch
*) Die folgende Stelle scheint ungeschickt übersetzt zu sein, so daß nur der Sinn in Kürze angedeutet werden kann.