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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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186
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186 October 1542.

sie sich hierüber erkundigen und auf de» nächsten Tag Bericht erstatten. Die Boten sollen heimbringen, obman den Abzug nehmen wolle und wein derselbe gehöre; denn einige sind der Ansicht, daß er den Orten,als der hohen Obrigkeit heimdienen solle.

Zu «, i. 1) Die Berichte aus Nürnberg, d. d. 27. August, stimmen materiell ttberein, so daßeine Mittheilung aus dem au den König gerichteten Schreiben genügt:Gnedigester künig! us schuldigerPflicht und begird, ü. k. M. zu dienen, wil ich ü. k. M. ufs undertheuigest anzeigen und berichten, was fürein geschwinde und subtile pratiken von. k. Mt. und etlichen botschaften vor irem abschcid von diser stattNürnberg fürgenomen worden ist, nämlich das etlich schribcn in aller stend namen des hl. Richs an dieEidgnossen sollen geschriben und gefertiget werden, ob sy zu bewegen und zu bereden weren, hilf in Ungernzcthun. . ., derglichen wo müglich sy von ü. k. Mt. gnad, fründschaft und vcrwandtnuß abzuwenden, darzumöglichen fliß fürzukcren, damit all ir kriegslüt, so in ü. k. Mt. dienst sind, mögen abgefordert werden. Wildeßhalb ü. k. Mt. für gwüß anzeigen, das der mertheil hochgedachter stend des hl. Richs von obbemeltemschriben kein Wilstens haben, sondern allein diejenige, die der key. und.. Mt. anhengig sind. Ouch wilich ü. k. Mt. nit bergen, das ein ort in bemelter Eidgnossenschaft (genant Zürich) ist, welichs inen mer dannü. k. Mt. (wie ich bericht wird) anhengig ist und bemüyt sich mer in iren geschäften dann in denjenigen,das ü. k. Mt. . . . beträffen mag; das huß von Österrich verficht sich ouch aller fründtschaft und gutem Z»inen; kann nit gedcucke», us was Ursachen sy tt. k. Bit. also entgegen sind . .

Beim Zürcher, Berner, Obwaldner, Vasler und Schaffhauser Abschied.

2) Das datumlosc Schreiben des Königs geht dahin: Der König, auf obige Nachricht Bezug nehmend,erinnert die Eidgenossen an die letzthin ertheilte Hülfszusage, und wiederholt bisher mehrfach geäußerte Wünscheund tritt auf die Nachricht von der Landung der Türken zu Marseille ein. Der Graf von Languillaronsei dahin gekommen und habe sich mit 4 Galeeren ergeben und damit des Kaisers Dienst verlassen; daswerden die angeblichen Türken sein, zc. Dann wendet sich das Schreiben dircct an Zürich:Und so vilmer befrömbdet uns vast, das ir Herren von Zürich üch also bemüyen, nit allein unfern fachen zu vcrun-günstigen, sonders ouch günstigen unfern fyenden, die ouch üwer sind, so ir es wol betrachtend und crwegent.Ir wüstent die grosse fründschaft, so wir miteinandern haben, und den inhalt der tractaten des fridcns,wölichen Wir allwegen von puncten zu puncten gegen üch gehalten haben . . ., und mögen nit eigcnlich wüsten,was üch bewegt, das ir also wöllen bereden üwer fründ und pundtgnosscn die übrigen ort, die onch unserpundtgnossen sind, und sy abwysen, das sy die vcreinung, so wir mit einander» haben, nit haltind, noch irvolk nit wöllen lasse» in unsere dienste kamen; aber ir Machen inen darzu üwer paß und sitz ab durchüwere land, das nun fachen, die nit böser könde» sin, so wir und ir fyend wärend, das uns zum höchsten bcduretund mißfalt, vermeinen ouch sölichs gegen üch nit verdienet haben; üch hiemit ganz trungenlich bitte, dicwilir mit uns nit wöllen gemein fründ sin, uns verhelfen die schwach, so wir von unfern fyenden empfangen . .an inen zerächen, wie dan ein fründ an dem andern thun sol nach dem menschlichen gesatzt; so wölkend ouchdie andern ort, unser pundgnossen, die des guten Willens sölichs zethuud, nit verhindern, und so ir sölichsthund, bewysen ir mir insonders gut gevallen und ein ding, so billich ist. . ."

Beim Zürcher, Börner, Zuger, Baslcr, Freiburgcr Abschied; im K. A. Schafshauscn nach den Abschieden von 1543.

Von Artikel 8 enthaltet der Berner Abschied nnr den ersten Satz.

Zu Ic. Im Berner Abschied fehlt der letzte Satz.

Der Gesandte von Freibnrg wnrde instruirt, mit den Boten der sechs Orte besonders eine vorgängigeBesprechung zu halten und sich insbesondere darüber zu berathen, ob er selbst den Handel vor gemeine»Eidgenossen anziehen oder den Boten von Zürich hierum ersuchen solle. n. A. Fmburg: JnstrucUonsbuch Nr.«, e.

Zu I. 1542, 25. August, Nürnberg. Die kurfürstlichen Räthe, Fürsten und Stände des heiligen Reichsund der abwesenden Botschaften auf dem Reichstag zu Nürnberg an die XIII Orte. Als nach dem Reichstag