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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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September 1542.

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v. Der Bote von Schwyz eröffnet, der Abt von St. Gallen glaube, daß es den altgläubigen Orten nützlichwäre, wenn zur Unterweisung ihrer Jugend eine Schule errichtet würde, wofür der Abt Norschach als geeig-neten Platz fände. Da die Boten ohne Instruction sind, so empfehlen sie denen von Schwyz, den Abt zuersuchen, daß er nach gelehrten Leuten frage und hierüber berichte. Dann soll auf dem nächsten Tag jederBote mit Vollmacht erscheinen.

Der Character des Tages ergibt sich aus einer Missive der V Orte, d. d. Lucern 5. September (Dienstagvor Nativitatis Maria) 1542, an den Herrn von Boisrigault, ganz im Sinne von Artikel » dieses Ab-schiedes, nur mit etwas gemildertem Ausdruck: ein rohes Concept. St. A. «u-ern- Aug. Abschiede n. i, e. ss,

99.

Waden. 1542, 2. October (Montag nach St. Michelstag).

StaatSarcl,!» Liiccrn: Allg. Absch, kl,I, i'.SZ, Tta-itsnrchi» Zürich: Abschiede Bd. IS, k. HZ. TtiiatSarehiv Bern: Allg. cidg. Absch.0^, L. »II.La»dc»arel>i» Nbwaldc»: Abschiede. Kantousareüiv Zug: Abschiede Bd. S. KaiitonSarcdiv Glarn» : Abschiede. Ka»to»»archiu Basel:Abschiede 1542ib«!!. Ka»t»>li>archiv Freiburg: Badischc Abschiede Bd. I«. KailtouSarchiv Solothurn: Abschiede Bd. 24.

Gesandte: Zürich. Johannes Haab, Burgermeister. Bern. Peter Jmhag, Venner und des Raths.Lucern. J.Jacob Martin, des Raths. Uri. Amandus von Niederhofen, Landammann. Schwyz. JosefAmberg, Landammann. Unterwalden. Heinrich zum Weissenbach, alt-Landammann von Obwalden. Zug.Hartmann Ntinger, des Raths von Baar. Glarus. Heinrich Schüttler, des Raths. Basel. J.ChristophOffenburg, des Raths. Frei bürg. Hans Studer, Burgermeister uud des Raths. Solothurn. HansHachenberg, des Raths. Schaffhausen. Hans Stierli, des Raths. Appenzell. Jörg Meyer, desRaths. E. A. A. k. 79.

Auf die Anzeige, daß Einer von der Tresa, der um Geld einen Andern erschossen habe, für eine Geld-summe zu Lauis liberirt worden sei, wird dem Landvogt ernstlich befohlen, sich über die Sache genau zu erkun-digen und auf nächstein Tag Bericht zu erstatten; unterdessen soll jedes Ort bei dein Boten, der auf der letztendortigen Jahrrechnung gewesen, Nachfrage halten. I». Jeder Bote weiß, wie der Kaiser sich schriftlich fürdie Burgunder verwendet hat. Darauf gibt Bürgermeister Haab Bericht, wie eine Botschaft der Burgunderiu Zürich gewesen und gemeldet habe, daß mit Bewilligung des Kaisers zwischen dem Herrn von Marnoldund dem Aomiral des französischen Königs einunparteiischer" Stillstand auf vier Jahre articulirt worden sei,jedoch mit allerlei Vorbehalt, und auf Hintersichbriugen; sollte aber dieser Vertrag nicht zuin Abschluß kommen,so wünschen sie gemäß der Erbeinung und guter Freundschaft beschirmt zu werden, worüber sie freundlicheAntwort begehren. Heimzubringen um auf dem nächsten Tage Bescheid zu geben. Zürich hat vorläufigso viel als für sich selbst" erklärt, es werde die Erbeinung, sofern dieselbe ihm gehalten werde, auch gernehalten und den Burgundern thun, was ihnen lieb sei. v. Die ehemalige Acbtissin von Dänikon, Frau AnnaWelter, bringt persönlich vor, sie habe ihre jungen Jahre im Klosterverschlissen", mehrere Aemter bekleidet,innner wohl für des Hauses Nutzen gesorgt und den verordneten Nathsboten gute Rechnung abgelegt; alssie später der widerwärtigen Zeiten wegen aus dem Kloster getreten, seien ihr nur 300 Gulden verabfolgtworden, die sie seither für Behausung und Lebensunterhalt verbraucht habe, so daß ihr für das Alter nichtsübrig bleibe; sie bitte daher um eine lebenslängliche Compcteuz aus des Klosters Vermögen. Da Zürich