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August 1542.
erschienen sei und einige ihrer Unterthnnen bcichtgchört habe; doch werde man später, bei größerer Vcrsnininlungwieder ans den Handel eintreten und hoffe, wenn die von Freiburg den Prädicantcn Zcbedeum begnadigenund die „Vechd" gänzlich aufheben, so werde dem Vicar auch „geschcydcn", doch nur daun, wenn er diePrädicanten ruhig lasse.
Die Instruction für die Gesandten von Bern auf die Jahrrechuung vom 9. October für Murten undSchaltens beruft sich betreffend die dort wieder zur Verhandlung kommende Ziff. 4 auf die den Boten vonFreiburg gegebene Antwort, bei der es bleibe. Das Durchstreichen ist daher unverständlich.
St. A. Bern: Jnstructionsbuch I), 5. 74.
Die Namen der Freiburgcr Gesandten aus dem Nathsbuch von Bern Nr. 281, Seite 289; das Jn-structionsbuch von Freiburg Nr. 4, k. 168 hat dagegen anstatt Claude von Montcnach Petermann vonPeroman.
97.
Waden. 1542, 25. August (Freitag nach Bartholomäi Apostoli).
Staatsarchiv Lueern: Allg. Absch. kl. i, k. 65. KantonSarchiv Basel: Abschiede 1542—43. Kantonsarchiv Freiburg: Vcidische Abschiede Bd. 14>Kautonsarchiv Svlothuru: Abschiede Bd. 24. KantonSarchiv Schaffhausen: Abschiede.
Tag der in der französischen Vereinung stehenden Orte.
Gesandte: Lucern. Jacob Martin, des Raths. Uri. Josua von Beroldingen, Ritter, alt-Laudauunann.Schwpz. (Niemand.) Unterwaldeu. Rülaus Wirz, Pannerherr und Seckelmeister von Obwalden; HansBünti, Landammanu von Nidwalden. Zug. Ulrich Staub, des Raths von Monzingen. Glarus. HansAebli, Landammaun. Basel. Blasius Schöllt, des Raths; Heinrich Falkner, Nathschreibcr. Freiburg. HansStuder, des Raths. Solothurn. Hans Hachenberg, des Raths. Schaffhausen. Hans Stierli, des Raths.Appenzell. Sebastian Thörig. — E. A. A. k. 78 b.
tt. Der französische Gesandte, Herr von Boisrigault, übergibt ein Missive des Königs, des Inhalts!1. Da der König die große Liebe spüre, welche die Eidgenossen zu ihm trageu, so sei er Willens, ihnenHülfe zu erzeigen, wenn ihnen etwas zustieße, in gleicher Weise ivie zur Beschirmung seiner eigenen Lande;dessen sollen sie sich von ihm gänzlich getrösten. 2. Er bitte, daß wir ihm die auf letztem Tage begehrten6000 Knechte ohne Verzug nach Languedoc, wo er sich gegenwärtig befinde, wollen zuziehen lassen. 3. Alsdie Knechte, welche mit dem Delphin nach Languedoc gezogen, gemustert worden, den Eid geleistet und ihreBesoldung in Empfang genommen hatten, seien Einige ohne Urlaub weggezogen, was den König höchlichbefremde, da sie gut bezahlt werden und um geringeil Pfennig zehren (können); er wünsche, daß mansolches verhüte. 4. Da er (der Gesandte) die „jetzigen" Knechte mustern und mit ihnen nach Frankreichziehen müsse, so rathe er, das Geschäft der Allsprachen bis zu Ende des Krieges zu verschieben, indem dieseDinge ohne seine Gegenwart nicht behandelt werden können. Darauf wird erwiedert: 1. Man danke deinKönig für das gnädige Erbieten von Hülfe und hoffe dasselbe allezeit um ihn zu verdienen. 2. Lucern,Uri, Unterwaldeu, Zug, Glarus und Appenzell wollen ihm die 6000 Knechte „werden" lassen mitder Bedingung, daß er dieselben nur zur Bcschützung seiner „inhabcnden" Lande brauche, gemäß der Ver-einung; man begehre auch, daß der Köllig die gegenwärtig bewilligten Knechte zu den schon nach Languedocgezogenen führe und sie nicht weiter theile. Schwpz hat geschriebeil, es wolle der ihm vielfach zukommendenWarnungen wegen seine Knechte bei Hause behalten und glaube, daß es mit den vorigen Knechten der Vereinung