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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Anglist 1542.

Abscheid der acht Orte», so ire knecht bim küng haben." Der König von Frankreich verlangt schriftlichnoch 5000 Knechte laut der Vereinung. Auch Voisrigault hat geschrieben, es seien ihm dieselben auf derJahrrechnnng zu Baden bewilligt, daneben aber verbelltet worden, daß er keinen Aufbruch thun, sondern ihnnoch einmal fordern solle :c. Man schreibt ihm wieder, diese Meinung müsse befremden, da mau ihm deutlicherklärt habe, er dürfe ohne Bewilligung keine Leute annehmen, bevor man auf die schriftliche Frage, wasman voll dem König für den Fall zu erwarten hätte, daß man seinetwegen in einen Krieg hineingezogenwürde, bestimmte Antwort erhalte; diese stehe aber noch aus. Man nehme nun beide Schreiben in den Ab-schied, iil der Erwartung, daß er nicht weiter gehe und beförderlich eine genügende Antwort erwirke. Sobaldihm eine solche zu Händen gekommen, möge er nach seinem Belieben einen Tag ansetzen, t. Die Hauptleuteund Knechte schreiben aus Frankreich, wie glücklich und wohl es ihnen gehe, daß sie in Languedoc gegeilSpanien ziehen w. Man hat ihnen geantwortet, sie sollen gottesfürchtig sein, einander lieb haben, gute Wachehalten, damit ihnen kein Schaden zustoße, dem obersteil Feldherrn gehorsam sei», dein König gemäß der Ver-einung ehrlich dienen, sich aber nicht weiter brauchen lassen, als diese zugebe, so lange der König sie bezahlebei ihm bleiben und nicht ohne redliche Ursachen heimziehen, indem die Fehlbaren harte Strafe zu gewärtigenhätten. Was ihnen weiter begegne, sollen sie fleißig berichten. «. Auf den Anzug der kaiserlicheil Botschaftwird geantwortet, weil man mit Frankreich ein Bündniß habe, nach welchem man schuldig sei, ihm Knechtezu bewilligen, so könne man die Ausgezogenen nicht abmahnen; man habe ihnen jedoch geschrieben, sie sollensich nicht weiter brauchen lassen, als die Vereinung gestatte; geschehe dies, wie man hoffe, so habe wederder Kaiser noch sonst jemand sich zu beklagen, v. Ammann zum Weissenbach von Unterwalden zieht an,gemäß dem letzten Abschied hätten seine Herren nach Bern schreiben sollen wegen des Frevels, der an ihrenAngehörigen zu Aarberg verübt worden; da sie aber seither erfahren, daß denselben vorher Gleiches von denGewaltigen zu Bern begegnet, der Paternoster halb, und daß dieselben nach neun Uhr nicht mehr auf derGasse bleibeil dürfen, so haben sie vorgezogen, diesmal nicht zu schreiben, sondern auf diesem Tage um Hülfeund Rath zu bitten. Die Sache wird nun einstweilen verschoben, weil die Mannschaft außer Landes ist.Hv. Ein Nathsbote aus Bünden hat gebeten, ihm in den Abschied zu geben, was man der Knechte wegenverhandle, denn seine Herreil ,vollen Leib und Gilt zu den Eidgenossen setzen und bei ihnen lebeil und sterben;darauf ist ihm der Veisitz und die Theilnahme an den Verhandlungen gestattet worden, x. Es weiß jederBote, ivas man denen von Zürich auf ihr vielfältiges Allbringen geantwortet hat.

Im Berner, Frciburger und Solothnrner Abschied fehlt it; im Basler und Schasfhauser k und n;p aus dem Zürcher; in der Lnccrner Sammlung Abschiede 1D 1, k. 52.

Zu v. 1) Das Schreiben von Wallis vom 27. Juli 1542, gerichtet an cilf Orte (ohne Bern undFreibnrg), im St. A. Bern: Allg. eidg. Abschiede 44, S. 563 und im K. A. Freiburg: Badische AbschiedeBd. 14, nach dem Abschied vom 7. December 1546.

2) Der im St. A. Lncern liegende Actenband Nr. 23 (über die Anstände zwischen Savoyen, Bern,Genf) enthält auf k. 275 diesen Artikel ebenfalls. Ihm fügt Cysat bei:man hat inen auch beschcidenlichzu sinn glegt, sollen die fach wol bedenken und wie mit so wenig glimpfs sy dem Herzog die land yngcnomuieilund noch vorhaltend über alles erbieten der güte oder rechtens, onch ungeacht (am Rand: irer eignen schryben)daß st) dein Herzog zwyfach verpttnt waren, auch der Eidgenossen so ernstliche trüwherzige warnng und abmannng,auch so vilfelltige botschaftschickung, großen kosten, müg und arbeit, das aber st) alles verncht."

Zu «I. Das Schreiben des Königs, d. d.Sandledin" 17. Juli 1542 abschriftlich beim Basler Abschied-