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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
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Juni 1542.

»5.

Waden. 1542, 19. Juni (Motttag vor Johann Baptist), Jahrrechnung.

Staatsarchiv Llieern: Allg. Absch. kl.i, 5.54. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. 15. Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Abschiede 44, S. 515.

KantonSarchiv Zng: Abschiede Vd. L. KantonSarchiv Basel: Abschicdel54L43. KantonSarchiv Freibnrg: Vadische Abschiede Bd. 14.

KantonSarchiv Solothurn: Abschiede Bd. 24. KantonSarchiv Schaffhansen: Abschiede. Landesarclnv Appenzell: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Johannes Haab, Burgermeister. Bern. Peter Jmhag, Venner und des Raths.Luceru. Jacob Marti, des Raths. Uri. Amandus von Niederhofen, Landammann. Schwyz. JosephAmberg, Landammann. Nnterwalden. Heinrich zum Weißenbach, alt-Landammann. Zug. Kaspar Stocker,Ammann. Glarns. Hans Aebli, Landammann. Basel. Hans Rudolf Frei, des Raths. Freiburg. UlrichNix, des Raths. Solothurn. Hans Hachenberg, des Raths. Schaffhausen. Hans Stierli, des Raths.Appenzell. Bastian Thörig, des Raths. E. A. A. 1. 77 b.

Der Landvogt zu Baden, Jacob a Pro von Uri, legt Rechnung ab und zeigt, wie er eine neuegemauerte Scheune und Stallung erbaut, das Schloß und den Hausrathin Ehre gelegt" und ausgebesserthabe. Nach Abzug der Unkosten gibt er jedem Ort noch 15 Pfund; seine Rechnung wird gutgeheißein Eswird auch vorgeschlagen, künftig allen Vögten in die Instruction und den Eid zu geben, die Häuser samintdem Hausrath in gutem Zustand und Aussehen zu halten, wie es a Pro gethan. Rechnuugsablage derVögte. Es erhält jedes der VIII Orte: Von dem Laudvogt zu Baden I Kronen au Gold und 8 dickePfennige; von dem Zins von Dießenhofen 7 Kronen; von dem Landvogt im Thurgau: von den hohenGerichten 30 Gl., von den Niedern Gerichten 10 Gl. (zu Händen der VII Orte); von dem Vogt im Nhein-thal 39 Gl. (zu 15 Constanzerbatzen); Einiges gibt er in Kronen; von dem Vogt im Sarganserland110 Pfd. Vadener Währung; von dem Vogt in den Freien Acmtcrn 25 alte Gl., 1 Krone für 20 Btz.und 1 Dickpfg. für 6 Vtz.; aus der Gcleitsbüchse zu Baden 45 Dickpfg. (kleine und große), 5 Gl. inConstanzer und Schwyzer Btz., 17 Kronen an Gold, 3 Kronen an Vaslermünze, je 39 Basler Plappart für1 Krone, und 10 Vtz. an allerlei Münze; von: Schindcrhof 15 Kronen; vom Stadhof 3 Gl. zu 18 Btz.;aus der Geleitsbüchse zu Mellingen 21 Pfd.; aus der Geleitsbüchse zu Brcmgarten 8 Pfd. 3 Dickpfg.;aus der Geleitsbüchse zu Klingnau 1 Pfd.; aus der Geleitsbüchse zu Zurzach 1 Pfd.; aus der Geleits-büchse zu Koblenz 1 Pfd. 10 Schl.; aus der Geleitsbüchse zu Birmenstorf 14 Schl.; aus der Geleits-büchse zu Lunkhofen 2 Pf. Das Pfd. ist durchweg zu 20 Schl. alter Münze berechnet. (SummaSummarum (für Lucern) 323 Gl. 26 Schl.) v. Der Schaffner von Dänikon zeigt an, daß das Klosterau Schmiede, Schneider, Sattler, Schuhmacher und andere Handwerksleute viel schulde und die Gläubigerauf Zahlung dringen; da ihm vor Jahren auf einem Tag zu Lucern ein Hof zu Erbleheu verliehen wordenwofür er jährlich dem Gotteshaus 11 Mütt Kerum, 2 Malter Haber und 2 Pfd. Bodenzins gebe, so bitteer um die Erlaubniß, diesen Grundzins abzulösen; er wolle das Geld auf seine Güter schlagen und darausdes Klosters Schulden bezahlen, da er sonst genöthigt wäre, Geld aufzunehmen. Da man findet, dieser Wegsei dem Gotteshaus nützlicher, und der Schaffner jedesStück" mit 25 Gl. ablösen will, so wird ihmvon der Mehrheit entsprochen. «R. Da man ab dem letzten Tag zu Baden an den Bischof von Constanz ge-schrieben hat, er möge die Prälaten und Geistlichen in der Eidgenossenschaft mit der neuen Allflage für denTürkeilkrieg verschonen, so antwortet er jetzt, wie die Stände auf dein Reichstag zu Speyer beschlossen Hütten,