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4,1,d (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1541 bis 1548
Entstehung
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Decembcr 1541.

47.

Lltcern. 1541, 21. und 22. December (auf Thoinä.)

Staatsarchiv r'»cct»! Allg. Absch. I.. L, k,S7l, LaiideSarchi» Schwy,! Abschiede. KaiitonSarchiv Solotlnir»: Abschiede Bd.SZ.

^ Tag der VII Orte.

Gesandte-. Freidurg. Ulrich Nix, des Raths. (Andere nicht bekannt.)

Die Voten von Freiburg klagen, daß Bern den Grafen von Grcperz wiederum aufgefordert habe,ihm zu huldigen; das könne Freiburg ohne Recht nicht zugeben, und es bitte die V Orte um ein treuesAufsehen, wie es ihm schon vor zwei Jahren in dieser Sache zugesichert worden sei. Heimzubringen. Vor-läufig wird aber Freiburg ersucht, sich nochmals an Bern zu weichen, damit es den Grafen in Ruhe lasse,und für den Fall etiles Abschlages Recht zu bieten; erfolgt ein den Blinden nicht gemäßer Bescheid Berns,so soll es denselben sogleich den V Orten mittheilen. I». Das abermalige Ansuchen Solothurns, ihm denZoll zu Bilmergen zu lassen, hat man in den Abschied genommen. Der Anzug, daß im Kloster Münster-lingen übel hallsgehalten werde, ist heimzubringen, um auf dem nächsten Tage darüber einzutreten, zumaleinige Frauen gestorben sind. «I. Ebenso fällt die Frage, ob man das Schreiben, welches der König vonFrankreich in dem rotweilischen Handel geschickt hat, ungeahndet wolle hingehen lassen, in den Abschied.«. Ilnterivalden miederholt den Antrag, die Bünde mit denen zu schwören, welche sie schwören wollen. Weilman darüber ohne Vollmacht ist, so wird es in den Abschied genommen. I'. Der Bote von Solothurn stellt(an Lueern) die Bitte, dem Melchior von Büren die Strafe zu mildern.

Im Schweizer und Solothurner Exemplar fehlt k.

Der Name des Freiburger Gesandte» aus dortigem Rathsbuch Nr. 59 vom 15. December und Jnstructions-buch Nr. 4, 1. 115.

Dem Lucerner Exemplar ist eine Art Concept dieses Abschieds beigelegt, mit Angabe der Voten undzweier Nathschläge über ii.

Zu Nach dem Schwpzer und Solothurner Abschied wird Frciburg beauftragt, diesen Handel auchdenen von Wallis zu berichten.

Zu I». Nach dem Schwyzer Abschied motivirt Solothurn die wiederholte Bitte um den Zoll zu Vil-mergcn damit, daß Schwyz davongestanden sei.

4».

Wern. 1541, 23. Decembcr.

Staatsarchiv Bern: RathSbnch Nr. s?!>, S. i?.

Vor dem Rath zu Bern eröffnet Georg de Riva: I. Zu Landeron habe er betreffend die Religionnichts ausrichten können, da sie sich allwege auf das Vurgrecht mit Solothurn stützen. 2. Wegen Farel seiwieder Streit; die Einen wollen sich des Spruchs, daß er sich entfernen solle, bedienen, während sich dieAndern ans das letzte Schreiben derer von Bern berufen, so daß die Sache mißlich stehe. Der Rath beschließt:1. Alan ersuche, (in Landeron) neben dem Meßpfaffen einen Prädicanten anzustellen und jeden dahin gehen