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März 1541. 17
9.
Wern. 1541, 27. März.
Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. 270, S. 51.
Gesandte: Genf. Ami, Cnrtet, Sindik; Johann Goulas, Lieutenant; Htldriol du Molard; Richard Vellu.Vor Nöthen und Burgern zu Bern wird das mit Genf bestehende Burgrecht verlesen und mit „ufer-habenen" Eiden beschworen.
Am 1. April kommen die Gesandten nach Genf zurück und berichten den Rath, es sei das Burgrechtbeschworen worden. Dabei sei erwähnt worden, daß die Verschiebung dieses Acts vom it. Sonntag desMärz ans den 27. dieses Monats dem Burgrecht ohne Nachthcil sein soll. Nachdem dann der Eid geleistetworden war, habe der Schultheiß von Bern die Gesandten denselben ebenfalls schwören lassen; man mögealso ein anderes Mal sich gegenüber den Gesandten von Bern ebenso verhalten.
K. A. Gens: Rathsregisicr Nr. SV, l. lZ«.
Die Namen der Genfergesandten aus obiger Stelle des Genfer Rathsregisters.
10.
Wlldm. 1541, 28. März (Montag nach dem Sonntag Lätare).
Staatsarchiv Lncern: Allg. Absch. I,.g, k.5S4, Staatsarchiv Zürich! Abschiede Bd.lt, r.sso. Staatsarchiv Bern! AUg.cidg.Abschiede oo, r.Stb.
Landesarcliiv Schwyz: Abschiede. KantonSareliiv Abschiede Ad. 2. Kantonöarchiv Basel: Abschiede 1640—1511.
jiantvttöarclnv Freiburn: Aadische Abschiede Ad. 11. jtantonSarcliiv Solothurn: Abschiede Ad. 23.
KantvttSarcliiv Schaffhausen: Abschiede. Landesarchiv Appenzell: Abschiede.
Gesandte: Zürich. Johannes Haab, des Raths. Bern. Sulpitins Haller, Seckelmeister und desNaths. Lncern. Heinrich Fleckenstein, alt-Schnlthciß. Uri. (Niemand.) Schweiz. Joseph Amberg, Land-lunmann. Untermal den. Bielchior Wilderich, Landammann von Nidwalden. Zug. Martin Boßhard,^s Raths von Baar. Glarus. Gilg Tschudi, des Raths. Basel. Bernhard Meper, Pannerherr; BlasiusSchölli, des Raths. Freiburg. Martin Sesinger, des Raths. Solothurn. Konrad Graf, des Raths.Schaffhnusen. Konrad Meper, des Raths. Appenzell. Moritz Gartenhäuser, des Raths. — E. A. A. I. 74 a.
n. Jacob Landolt von Glarus, gewesener Hauptmann zu St. Gallen, legt über seine Hauptmannschaftden IV Orten Rechnung ab. Seine Einnahmen betragen in drei Jahren von den hohen und NiedernBerichten laut zweier „ausgeschnittenen" Zeddel 677'/e Gulden (zu 15 Konstanzcr Batzen); seine Ausgabensür eine Fensterschenkung an den Abt von St. Gallen, sein Gehalt zu 156 Gulden, die Reisekosten aufdiesen Tag und Anderes davon abgezogen, erhält jedes der IV Orte 115 Gulden. Nach der Rechnungbittet der Hauptmann um ein Geschenk für seinen Knecht, der das Geld hergebracht hat; es gibt ihm jedeseinen halben Gulden. N. Dieser Tag ist angesetzt wegen Basel. Nachdem man dessen Boten verhörtund sich hin- und Herberathen hat, wird an den römischen Kaiser und König auf das ernstlichste undsieundlichste geschrieben, mit dem Ansuchen, daß sie den Bischof von Wien vermögen, von den Kaminer-gerichtsprocesscn abzustehen und sich mit den: von Basel angebotenen Recht zu begnügen, und ferner, daß siebem Amtsverwescr des Kammcrgerichts befehlen, die erlassenen Citationen und Mandate aufzuheben und die von
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