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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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October 1535.

SS8.

Bern. 1535, 17. October.

Staatsarchiv Bern: RatlMuch Nr. Sl-g, S. ?s.

I.^Der Gesandte des Herzogs von Savoye», Fontane!, berichtet vor Rathen und Burgern zu Bern, wic-sin der „Schlacht" gegangen und was inzwischen der (Gouverneur) Lullin »ud die Gesandten von Bern vcrhn»d^haben. Die von Genf seien vor Coppet gezogen, haben Häuser und Kinder verbrannt, einige Knechte vo»Bern haben suh auf des Herzogs Gebiet begeben und zu St. Julien Räubereien getrieben, wobei ihnen aberdas (geraubte) Bich imeder abgenommen worden sei. Wenn dann aber diesen etwas geschehe, so nehmend.e von Bern ihrer au. Ferner sei die Minze geschlissen und Anderes zu schleifen gedroht worden. Solch--zu verhüten habe der von Montfort 300 Knechte aufgebracht. Endlich wird ein Brief des HauptmannsGaillard an Fontane! verlesen. 2. Es wird dem Gesandten erwiedert, man erwarte die Erklärung des Herzogob er Penep räumen oder den Bund heraushaben wolle. Denen von Bern sei es lieb, wenn des HerZ"^Edelleute und Andere sich bemühen, das Scharmützeln zu verhüten.

SS»

Jitlbtll. 1535, 18. October (Montag nach St. Gallen Tag).

^rn.it«arch,v Lucerii. Mg. Absch. a 2. f. t,is. Staatsarchiv Zürich: Msch. Bd. IS. s. Iis. Tschadisch- -Ai>schirdrsaii »»I »»N -

leantoasarchiv k).. S. Kantvi.Sarchi» Basel: Abschiede I5.ZS-I5ZS.

, >1 - abschiede Bd. is, s. SS7. Ka»tv»Sarchiv Solotliiir»: Abschiede Bd. so. KsiitviiSnrchiv Schnffliause»!

Gesandte: Zürich. Hans Edlibach; M.Heinrich Rahn. Bern. Hans Pastor, Venner. Lucern. L»"'Golder, alt-schultheiß. Uri. Mansuet Zumbrllnnen, Sekelmeister. Schwyz. Ulrich Gupfer, des R»th^Unterivalden. Heinrich Wirz, Ammann ob dem Wald. Zug. Konrad Nnßbaumcr, des Raths. Glnr»^Hans Aebli, Ammann. Basel. Blasius Schöllst, des Raths. Frciburg. Ulrich Nix, des Raths. Sol»'thurn. Niklaus von Wenge, alt-Schultheiß; Konrad Graf. Schaffhausen. (Niemand.) Appenzell. Bl""tholomäus Väreniveger, des Raths. — E. A. A., 1. 50 b.

»». Andreas Vogler von Elggau beschwert sich, daß der Schaffner zu Dünikou seinem Schwäher, d"seinen Hof von dem Kloster zu Lehen habe, denselben zurückgefordert, bei sechs Jucharten der besten Landes Z»des Gotteshauses Händen eingezogen und das übrige dem Sohn verliehen habe; das gereiche seinem Schw»^der doch Zinse und Zehuten immer treulich ausgerichtet, zu großem Schaden; er bitte daher, ihn bei sei»"''^ehen zu lassen. Man erinnert sich, daß dem Schaffner gestattet worden, auf die Güter dieses HofesHaushosstatt zu bauen und dazu verlegene uneinträgliche Güter zu ziehen; weil aber der Schaffner abives""st , sich also nicht verantworten kann, so werden Lucern und Unterivalden beauftragt, deu auf nächste Klo>^"cMuig zu verordnenden Boten den Befehl mitzugeben, die Sache zu berichtigen, oder, je nach Befund, ber vor die Eidgenossen zu bringen. ?». Dieser Tag ist von Zürich allsgeschrieben wegeil der AntwM»'d' s a m ^ lctzteil Abschied, betreffend die Banditen von Solothurn. Zuerst fordert »»'

le>e- ie Voten der beiden Städte zur Eröffnung ihrer Befehle auf. Bern erklärt, es könne zu jenem Ä"