April 1534. 313
presentirt und allda nach eroffmmg der artiklcn offelich versprochen und verantwortet hon." Es folgt danneine weitläufige Reasummation der betreffenden Predigt, gemäß welcher der Angeklagte anläßlich der Abend-mahlsworte einfach auf die verschiedenen Auslegungen beider Parteien und die Gründe für die einen undandern hingewiesen, das Urtheil, welche Ansicht die richtige sei, aber den Zuhörern anhcimgestellt haben will.
St. A. Bern: Allgemeine eidg. Abschied, NN. x. u>—2ö.
ISA.
Wern. 1534, 15. und 17. April.
Staatsarchiv Bern: Nathsbuch Nr, 245, t. K7.
I- (IL. April). Der Gesandte von Savopen, Piochct, zeigt dem Rothe zu Bern an, 1. der Herzog werde her-und lasse seinen geneigten Willen entbieten. 2. Bei der Verhandlung der Städte zu Milden sei nichtszu Bern Nachtheiliges oder dem Bunde Widriges vorgekommen. Damit man dessen sicher sei, erkläre^ Herzog („er") sich bereit, den Bund zu beschwören, zu welchem Ende ein Tag bestimmt und gegenseitige" Ichaften gewechselt werden mögen. Der Gesandte, als guter Freund und unterthäniger Diener der Stadtwünsch^ daß der Bund und die alte Freundschaft beibehalten bleibe.
Ii- Dieser Vortrag wird am folgenden Tage (17.) vor Näthen und Burgern wiederholt. Diese ant-^ u,lm habe ungefähr vor einem Jahr mit der Botschaft des Herzogs Artikel beredet, über deren An-sy^ ber Herzog noch nicht erklärt habe. Er möge dieses thun; sollte ihm Einiges daran mißfallen,o»Ue neuerdings verhandelt werden, doch bei dem Vorbehalt des Königs von Frankreich müsse man ver-meil man nicht wohl wider den Frieden handeln könne.
ISS
Lucern. 1534, 28. April (Dienstag vor Philippi et Jacobi).
^<""6->rchw Lucerii: Allg. Absch. Ii, l, c. MS, La»deS»>'chiv Schwvz: Abschiede. KautonSarchiv Trcibnrg! Abschiede S2.
Tag der VII Orte.
sandte: Freiburg. Ulrich Nix. (Andere unbekannt.)ötti> ^ ^ berichtet, daß die drei Städte Zürich, Bern und Constanz letzter Tage zwei Grafen vonI>ens^" Pferden von Constanz durch die Eidgenossenschaft bis Ätümpelgard mit reitenden Boten
l'aße'^ sollen; was dahinter stecke, weiß man nicht. ?». Vor einiger Zeit hat Bern bei einer Geld-lassen. Kernen oder anderes Getreide ans die Märkte der V Orte zu führen, und wirklichz» h^^reter gestraft. Da man dieses dem Frieden nicht gemäß findet, so soll es jeder heimbringen, ums>ir um» auf nächstem Tage mit Bern darüber reden wolle. «. Der Bote von Schmyz bittet
-In ^^elmeister Martin Aufdermaur nur Fenster mrd Wappen in sein Hans. «I. Schwarz Jacob ausschx,^^"lhal, jetzt in Lucern wohnend, bringt vor, es haben ihm zivei Schwestern ein Erbe freiwillig ge-handel Landvogt im Atainthal sei ihm dieses zugesprochen worden, als er darüber einen NechtS-
uut drei andern Ansprechern aus dein dritten Glied gehabt; nun drohen dieselben Alles daran zu
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