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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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273
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Februar 1534. 273

^r Prädicant daselbst wider den Landfrieden ihn schmähe und die von Dicßenhofen, anstatt ihn zu bestrafen,e Mehr entgegen dem ertheilten Geleit sich ebenfalls in Schmähungen ergehen. Insbesondere bringt der'kster folgende Klagen vor: „1. Daß er predige, sy die altgläubigen helfen den juden bruch begon und das'3 sacrament geschinäht, ouch die druf halten, und gesagt, die oberkheit sye böser, die zu sölicher abgötterig^ dan die sy bruchen. 2. So die pfaffen die jarzit begangen mit singen und läsen uf den gräbern, so> ent die tüffel uf und merent sich in der abgölten) :c. 3. Diewyl die mutter gottes ouch ein mentschnl / ^ i'o habe sy ouch gesundet; warum er dann sy also anrufen solte, und sy also gar gescheut, deß-anzöigt, ,nan eere götzen und mau müsse, daß sy uns nützit erwerben mögint von got; niemant möge' got uiis selig machen, uild nit die götzen noch die stinkend salb der ölung, der chrißmung, es sige allesdjx r ^>»de ^ die dicht iZar venvorfen und gsagt, hüt dich vor den valtschen Propheten, die dir

'cht fürhalten; du darfst nit den götzen nachlaufen gan Einsiedleil noch an andre ordt. Zum 5. hat er^ ^igt, une j,u alten testament veyß ochsen und schaf lebendig ufgeopfert, das habe got wol gefallen;

labe ,ut heissen mäß hau, soll die inäß ein opfer sin, es sye ein valtsch tüfelisch ding, und ouch von demkeiu '"au habe zweierlei tous, ein geschmyrpten und dan den rechten touf. Zum 6. gsagt, man solle

Meiiisame ,>,it deil altglöubigen haben, sy zu keinen ecren brachen, mit inen weder esseil noch trinckcn.soll" ^ ^ auch gesagt von dem schwert, davon Symon gesagt hat, das Maria durch ir Hertz ganTsi>/ sy anrüfe und eere. Zum 8. singent sy des Zwinglis liedly, sige ein heiliger fromer man

^ ' Zum 9. tragen etlich büchsen über in an alle ursach, liber das verschricbeil gleit; sy sageil, könnden^ ^ s vil pfaffen erstechen mit den gufen als init den Messern, so weitend sy es nit spareil. Zum 10. gebendkelch „och müßgwand iil die kilchen, sunder sye das alles entlechnet. Zlim 11. habe er ein rimen»>it dusthiir gehept, den habent sy im init großer Verachtung abgethan, lint kat, blut, linst uild zuletst^ Zu iln geworf^ll. Zum 12. habe er ein krancke person mit dein sacrainent versechen; da habend

verspottet, die thüreil und feilster zugschlagen und gsagt, was dörffent ir dein narenmerk zillugen.er l" ^ ^bent sy Herr Albrecht von Landenberg nit wellen in die statt lassen, er sage dan inen zu, daßDrt/ ^ ^ altglöubigen ilützit beladen weite." Dabei bittet der Priester, daß man ihm den Schutz der"»gedeihe» lasse. Deßhalb wird nach Dießenhofen geschrieben, man habe Mißfallen an solcher Handlungs->»il/' sollen sie auf nächstem Tage sich verantworteil lind alle ihre Privilegien, Freiheiten, Stadtrechte zc.

»in damit man sie verhören könne. Heimzubringen und auf nächstem Tag Antwort zu gebe», ob

hillaussetzen solle, wozu man glaubt Fug uild Recht zu haben. «F. Die Gesandteil vonll>,^ ^'"»iworten die Obrigkeit wegen Jacob Baumgartner's; sie habe nichts gethan, als was sie gegeilAurger gemäß dem Stadtrecht und altem Herkommen auch thue. r. Die Boten wissen, was man^ "»Gleitern zu Baden geredet. Heimzubringen und auf der Jahrrcchnung zu Baden Antwort zu geben,^'"»» zwei andere Geleitsherren nach Baden setzen wolle, was die Nothdurft wohl erfordert. «. DaH ^^'vyl und Baden das Anerbieten Zürichs, seine Unterthanen zur Bezahlung der künftig verfallenden»»ch Lallt der Briefe anzuhalten, wenn die bisher gefallenen seinem Mandat gemäß in Geld'Ms dürften, gütlich annehmen, so soll Zürich dies den Betreffenden zeitig verkünden, damit sie

Heu Martini sich nicht sperren können. 4. Der Streit zwischen Kaspar von Hallwyl und dem Abt von^ i""au, betreffend die Pfründe zu Ermatingen wird mit Rücksicht darauf, daß jener sie nicht im ersten»»chdem sie ledig geworden, der Dotation gemäß verliehen, zu Gunsten des Abtes entschieden.' '""h Mehrheitsbeschluß ist erkannt, daß die Gotteshäuser Krcuzlingen, Rheinau und Dießenhofen der

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