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December 1533.
10 zweijährige und 3 einjährige Stiere, 9 Kühe 1 Zeitlich 2 diesjährige Kälber. Dabei ist dein Schaffnerkeine Schivannng abgezogen. Die Einnahmen sind verrechnet vom I.November (Allerheiligen) 1532 bis24. Jnni (Joh. Baptist) 1533, die Ausgaben aber sind vom t. November 1532 bis 1. November 1533berechnet, und sind alle Nestanzen „uf Herrn Schaffnern gerechnet, aber was in verschiencn Rechnungen sät"geschossen," das nämlich ungefähr 079 IN. 8 Sehl. 4 D. gewesen, das gehört anch dem Gotteshaus. Diesein Beisein des Priors abgelegte Rechnung ist von den Gesandten und dem Prior ans Genehmignng derEidgenossen gut befunden worden. 2. Dem Prior wird die Frage vorgelegt, ob er für das nächste Jahr dieHanshaltung selbst oder durch den Schaffner versehen wolle, worauf er antwortet, der Schaffner möge biszum nächsten Capitel des Karthüuserordcns, zwischen Ostern und Pfingsten, da bleiben, ihm jedoch über allesEinnehmen, Ausgeben und andere Geschäfte Bericht erstatten; denn sofern der Schaffner den Orden nichtwieder annähme, sei zu erwarten, daß ein anderer gewählt werde. Dagegen bittet der Schaffner, ihn desAmtes zu erlassen und als ein Glied des Gotteshauses zu behandeln, mit Rücksicht auf die viele Mühe undArbeit, die er in den letzten Jahren gehabt (die Bittschrift ist beigelegt). Dies hat man in den Abschied ge-nommen und dem Schaffner befohlen, das Amt bis auf weitern Bescheid zu verschen, den Prior indessenüber Alles zu berichten, was er anch angenommen. 3. Sodann bringt er vor, I) daß Prior Peter scl. einenneuen Brauch angefangen, indem er des Gotteshauses Zins- und Trottenleuten zur Kirchweih auf St. Laurenzen-tag ein Jmbißmahl gegeben; dies habe nun so sehr zugenommen, daß auch Nichtberechtigte daran Theilnehmen und jetzt wenigstens 200 Mann essen und trinken.; dies sei für das Kloster ein großer Schade»und dabei doch nicht jedermann zufrieden. 2) Da „die Welt" jetzt arm sei, und er die Hinterfüßen vonHaus und Hof treiben müßte, wenn er alle Ausstände beitreiben wollte, der Vorrath und die vermuthlicheEinnahme zur Bestreitung des Bedarfs aber nicht ausreichen möchten, so bitte er um Weisung, ob er im NothfMGeld um Zins aufnehmen dürfte. Beide Artikel bringt man heim, um sie deu Obern und andern Eidge-nossen anzuzeigen. I». 1. Rechnung der Priorin zu Kalchrain. Einnahmen: Fäsen 37 Malter 4 Viertel;Kernen 120 Malter 1 Mütt 2 Vierling; Haber 101 Malter; Gerste 10 Malter 7 Viertel; Geld 80 Gld-5 Schl. 8^/2 D.; Wein 1 Fuder 5 Saum 1 Eimer; Ausgaben: Fäsen 40 Malter 3 Mütt 2 Viertel;Kernen 57 Malter 3 Mütt 2 Viertel 2 Vierling; Haber 40 Malter 3 Mütt; Gerste 9 Malter 2 Mütt3 Viertel; Geld 109 Gl. 1 Schl. 3 D.; Wein 12 Saum 3 Eimer. Das Gotteshaus bleibt der Fra»Priorin schuldig: Fäsen 3 Malter 2 Mütt 2 Viertel; Geld 22 Gl. 10 Schl. k'/z D. Dagegen schuldetdie Priorin dein Gotteshause: Kernen 02 Malter 1 Mütt 2 Viertel; Haber 54 Malter I Mütt; Gerste3 Mütt; an Wein nichts. An Vieh hat sie jetzt gehabt 8 Kühe 2 Kälber vom letzten Jahr,2 diesjährige Kälber, 2 Roß. 2. Die Frau Priorin berichtet, wie Hans Bachman zu Nußbaumen, der ihreinen Saum Wem jährlich zu ziusen schuldig, ihr solchen verweigere, weil Zürich daselbst die Niedern Gerichtbesitze; da es aber lallt Vertrag dort nicht mehr Recht habe, als jeder andere Gerichtsherr oder Edelmanuund die von Nußbäumen die Mandate der Thurgauer angenommen, so können die Mandate von Zürich >b»nicht schirmen, vermöge der Erkenntnis) der X Orte; sie bittet deßhalb um Rath, was man heimbringe»will. 1. Rechnung des Vogts zu Dünikon. Eiunahmeu: Fäsen 77 'Malter 2 Mütt 3 Viertel;Kernen 932 Mütt 3 Viertel 2 Jmmi; Haber 210 'Malter 2 Vierling; Geld 589 Gl. 2 Schl. 9D.; Wei»5 Fuder 1 Saum M/2 Eimer; Ausgaben: Fäsen 70 Maller 2 'Mütt 1 Viertel 3 Vierling; Kerne»302 Mütr 2'Viertel 3 Vierling; Gerste 3 Viertel; Haber 81 Malter 2 Mütt '/s Viertel 2'/s Im"»!Geld 731 Gl. 5 Schl. 10 D.; Wein 5 Fuder 1 Saum 1'/» Eimer. Der Vogt bleibt dem Gotteshaus schuldig-