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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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204
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November 1533.

59) 15. November.Leiste antwurt der ussern, daß slj der 5 orteil sampt der wallisern fürhaltenbedure." (Überschrift von Haab).Gnädigen lieben Herren und getrüwcn lieben Eidgnosscn, wir haben »sgestrigen tag abcrmalen iiwern fürtrag und abrednng verstanden, und finden erstlich üch erlütert, (das; ir) »äso vil folg an dwederem theil befinden, daß si (ir?) die fach zu cnd haben mögen bringen, das uns »u»höchlich beduret, us dem wir uns aber uf den langen fürtrag erboten, diewyl die honptsach, des gloubcnshalb, nit hat mögen nach unserm willen fürgenonimen werden, damit wir nit ursach geben (zu) krieglich^enbörung, wöllen wir im namen gotts mit wissenhaftiger täding üwer gnaden den Handel betreffend die uiM»"üch (noch?) eiilvlal bevelchen, danrit der ingang dieser mittlung angehenkt, darlls wol abzuneinen, (daß) an uns dep-halb nützit erwunden, dann hierilf die strafen gemelt und angezeigt sind. Damit wcnd wir uns cntschuldigot (habe"daß) wir nit hinterstcllig sind, und hetten uns wohl versechen, diewpl sp uns des ermant, (si) wcren in distlmittlung fürgcfaren, damit die fach zu end gebracht (wurd). Zum anderen.... damit nachmalen nützit »>>uns erwind, mögen wir wohl liden, dz der usgesetzten halb noch mit wissenhafter täding gehandlet werd, »»ob je sollichs nit sin möchte, haben wir uns entschlossen, so wit wir sicherheit dlirch bricf und sigcl h»b^'nrögen, daß nieinands under disem ailstand von lliemands weder getrengt, gezwengt noch genötiget werd, ^sig von statt oder land, weder an lib noch au gut, sonders also zu beiden theilcn in ruwcn still stan,Worten und mit werkeil und so wit dz sin mag, wie abgemeldet, wöllen wir zu guter (gut der?) facheinbarlich ansechen in dein anstand bewilligen, der guten Hoffnung, üwer früntlichs erbieten werd zu gut^erschiesien, mich mit dem anhang, dz wir hie zwischen dem anstand »lögen sin und wandlen, wo uns geffWund gelegen will sin; da by wöllen wir auch, dz die vier usgesetzten landmann wider zu hus und heim möge»kommen wie ander lnndlüt, on alle entgeltnus, die wyl des anstands. Zu letst beduret und beschweret unshoch, dz unser Eidgnossen von dcil sechs orten durch min Herr schulthes Hugen von Luzern sich in na»u»der sechs orten sampt den Wallisern heiter entschlossen, so si witer gemandt wurden von unscrn Herren »nobcrn, (hetten si inen) hilf und bystand zugesagt, dz doch dem ersten erbieten onglich als schidbotten, dun")wir doch anders nützit begeren dann gottes eer und unser seelen heil zu suchen, diewyl uns doch s»^°^vornacher durch unser Herren und obern fry zugelassen, darum vertrag, brief und sigel ligend."

St.A.Zürich: A. Solothurn. St. A. Bern: Solothurner Handlung betreffend die Reformation, S. 303, ohne Datum.

60) 16. November (Sonntag nach Martini). Vor dem kleinen und dem großen Rath von Soloth»r>'saninit den Amtleuten ab der Landschaft erscheinen die Schiedboten gemeinsam nebst denen von Consta»;tragen vor: Nachdem sie gesterneinige Artikel sammt dein Anstand" an den Rath gebracht, derselbe Maber hierüber nicht entschließen wollte, bevor dieses die Gegenpartei gethan haben würde, sie aber dcßlveg^bei letzterer keine unbedingte (Annahme?) gefunden (kein vollige fundcn"), so bitten sie nochmals um c;;dl>^Antwort über ihr schriftliches Anbringen betreffend denBetrag" und über den Anstand. Der Rath beschließ'bei der gestrigen, den Schiedboten schriftlich gegebenen Antwort zu bleiben; wenn die Gegenpartei sichhabe, wolle man wieder darüber sitzen. Hierauf verlangten die Schiedbotcn wenigstens in Betreff des Anstand^einen Entscheid; wenn der Rath denselben annehme, so wollen sie die Gegenpartei dazu anhalte», daß sieannehmen müsse. Hierauf erkannte der Rath, denBetrag" und Allstand anzunehmen. Demnach erschießdie Boten von Bern besonders und eröffneten, daß sie auf die früher an sie gcthane Frage, ob ihre Obritz e>Bund und Burgrecht an denen von Solothurn halten wolle, zwei aus ihnen nach Bern geschickt und »»>folgende Antwort erhalten haben: Man wolle Bund und Burgrccht halten, so weit sich diese auf Land und Lc» s-Leib und Gut beziehen:aber betreffende den gelouben, lassen sie bcriwen und wöllen sich desselben »»)'beladen und deheinem teile zuzüche», sonders mincr Herren (der Obrigkeit von Solothurn) ungehorsamen ^helsfen strafen." Wenn jemand kriegerisch über ihr Gebiet einem Thcile zuziehen wollte, werden sie buffnicht gestatten, denn sie wollen Frieden und nicht Krieg; da hiemit Friede und Krieg einzig in der H»»d ^Obrigkeit von Solothurn stehe, sei nicht mehr nöthig, fremde Hülfe zu suchen; die von Solothurn möge» Nnun selbst unter einander vereinbaren; dabei bitten sie, mit den Abgetretene,; nicht zun; strengsten Z»

ver-

fahren; sie haben Befehl, mit der Gegenpartei zu reden, daß sie sich füge, (sollichs annämmcn"). Derbeschließt, dieses Anerbieten bestens zu verdanken. ». u. Solothurn: Rathspr°t°l°ll A. xxin.

Rath