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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
Seite
46
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März 1533.

ob gott wil, so es noch inöcht müglich sin, an allen zwyfcl miter erlangen wurdint; dann unser Herrenund obern »och bishar nit Hand gehört, daß discr nüwcr glonb an dhcincn enden vil guter frucht, ruw undeinigkeill gepracht habt; doch wie dem allein, wievor gnug gerett ist, und der friden dasselb uSwyst, daßivir si) die dickgemclten unser lieb Epdtgnossen von Zürich by ircm glouben ouch wcllint bliben lassen, dochdarnebent wie das der buchstab vermag, sch uns ouch wcllint bliben lassen. Zum vierten, als dann angezogenist worden, daß unser Herren und obern viclgemelt Mandat nit wellint achte», wie uf gestrigem (tag) vuchgenug darvon gerett, als ob es unfern Herren und ober» einichs wegS zu tratz oder Nachteil soll beschechc»sy», redint ivir wievor, und gent das üch unser» günstigen lieben Herren, als den R, u, Zugs., zu ermessen,ob solich Mandat nit uns verletze, nit an lib, ouch nit allein an eren, noch vil an grvssers, an unser selcn-heil, wiewol dickgcmelt u. E. von Z. vcrmeinint, vilgemclt Mandat neme uns nit, so ncmpt (es) doch dierömischen kilchcn, dero vielgemelt unser getrüw l. Eidgn. von Z., ouch ire frommen vorder» bishar angchnn-got sind, und nit geachtet ist worden allein ein römische kilch, sonders ein römische und christenliche kilch,die nutalame vil hundert jaren darfür geachtet und gehalten worden, ouch zu mcrmalen mit christenliche»concilin bestetiget worden, da u. g. h. gemclter (oio) christenliche» kilchcn die ir nemmint die römisch kilche»,die nun unbegründt und zum teil in üwerm Mandat gantz und gar vernüdt und verachtet wirt. So nungemclt Mandat von üch, n. l. E. von Z., so heiter uswyst, so vermemint u. g. h. u. o., die v ort, si)spgint »udalame gnugsamlich genempt und troffen worden, vermeinend disern artikel verantwurt. Zu lctst,günstig lieb Herren die richter, wellend wir üch bester Meinung nit verhalten hau, und nit us dem grund,als ob wir besorgint, das viclgemelt Mandat.... nit durch üwer rechtlich erkantnus werde hin und abweggethan, ouch widerrüft, aber nützit destminder mag man nit müsse», was üch u. g. h. als die R. u. Z.recht wirt duncken; so aber vielgemelt mandat durch üwer erkantnus nit sölte danncn than,...so achtc-tint sy, daß ire g. h. ouch des fug, glimpf, ecr und recht wurdint hau, und nach inhalt des artickcls imfriden vergriffen mer fug und recht weder ». l. E. von Zürich; war aber dananthin vilgemclt u. l. E. vonZürich mandat und das so u. h. wurdint ufrichten, war uns die mandat zulctst wurdint hinwyscn, was ouchdarus entspringen und erwachsen, das gcbcnt sy iren l. E. als den hochuerstendigen zeermcssen" .... Hiemitglauben sie also genugsam dargethan zu haben, daß jenes Mandat abgethan werden solle; dabei erbieten siesich übrigens, sich so zu verhalte», daß das Kleinste wie das Größte in den Verschreibungcn treulich erstattetwerden solle sc. . . .

(IVb.)Beschluß red miner Herren von Zürich."

Was gestern auf die Vorträge der V Orte geantwortet worden, und diese selbst nicht weiter ange-fochten haben, lasse man, um Zank und Span zu vermeiden, gänzlich bleiben; man habe nur auf die heutigeRede in Kürze noch einzutreten. Da die V Orte mit der Erläuterung über den (1.) Artikel im Landsriedc»nicht einverstanden seien, so habe man zu erwieder», daß man dieselbe gerne unterlassen hätte, wenn von ihrer Seitenicht so ernstlich aus jene Bckanntniß gedrungen worden wäre; um aber zu weiter»! Disputiren keinen Anlaßzu geben, lasse man es bei der gestrigen Erklärung einfach bewendet sein, in der Hoffnung, daß der Artikeldeßwcgen doch nach wie vor richtig gedeutet werde. Wenn die V Orte anziehen, daß es einem Biedermannwohl anstehe, dem Statt zu thun, was er verschreibe und zusage, so glaube man bisher seine Pflicht treulicherfüllt, auch dem angerufenen Schreibe» nichts abgebrochen zu haben, werde auch ferner mit Gottes Hülfedies alles redlich halten. Obwohl die V Orte die Richter ermahnt, kraft des Landfriedens und ihren Borträgen das Mandat abzuthun, sei man der Zuversicht, daß sie mit all ihrem Vorbringen noch nicht genuggesagt haben, um diese Forderung rechtlich durchzusetzen; im Gegenthcil traue man den Richtern z», daß sienach demjenigen, was Zürich bereits dargethan, es bei dem Mandat werden bleiben lassen. Auf die Zurecht-weisung der V Orte über den Bericht wegen des früher mehrfach an sie gestellten Ansinnens, seinen Glaubenin ihren Landen predigen und besprechen zu lassen, nämlich daß es Zürich besser anstünde, dergleichen Sachennicht mehr anzuziehen zc., sei folgendes zu bemerken: Man habe sie damit nicht im Geringsten in argerMeinung anziehen wollen, sondern dies bloß zu dem Zweck berührt, warum der 1. Artikel aufgenommen und