Ottober 1552.
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würde, da man doch den großen Unwillen der Gemeinden gegen den jetzigen Ammann sehe Die Amvi ltdes Bischofs erwiedern, sie haben keine Vollmacht den Ammann zu entlassen, wollen aber di^ Sache Vihren Herrn bringen, der mit gebührender Antwort begegnen werde, n. Vor den Boten der eilf in'tFrankreich verbündeten Orte erscheint der Gesandte des Königs von Frankreich, der Herr von Marmaianesdes Königs Tresorier, und verlangt Antwort in Betreff der vom König begehrten zehntausend Knecbte'Nachdem beim letzten Zuge Einiges geschehen, was die Eidgenossen nicht unbillig beschwert so hat man d "Gesandten des Königs folgende Antwort gegeben: 1. Die obersten Hanptleute der Eidgenossen sollen wie v"'"Altem her durch die gemeinen Hauptleute der Eidgenossen und nicht durch den König oder dessen Anwalt"gewählt werden. Die Aemter sollen ebenfalls wie von Altein her besoldet werden. Der Könia s ll d."Eidgenossen einen ihnen gefälligen obersten Herrn verordnen, zu dem sie ihre Zuflucht haben" ihn, >d - ^ihre Anliegen und Beschwerden eröffnen können und bei dem sie Hülfe und Förderung finden i'nö^'2. Obwohl im letzten Frühling bedungen worden sei, daß die Knechte nur gemäß der Verein,..». "die^"sollen, so vernehme man doch, der König habe den „letzten" Knechten zugemuthet, zu schwören wider "jede'"nur die Eidgenossenschaft ausgenommen, zu dienen. Da solches der Vereinung entgegen sei so werde m"'das für die Folge nicht dulden. 3. Im letzten Zuge sei nicht wie von Altem her gemustert'worden FrU."sei Übung gewesen, daß wer auf der ersten Musterung für gut befunden worden sei, gemäß der Vereifür drei Monate den Sold erhalten habe, gleichviel, ob er während dieser Zeit gestorben oder ain^Leb"^geblieben sei; wer dann weiterhin iin Dienste verblieb, der sei besoldet worden, so lange er lebend im Dienst"war. gleichviel, ob einer wegen Krankheit nicht auf die Musterplätze kommen mochte Die Mein,," d "Obern sei nun, daß hierin weder Gefahr noch Betrug gebraucht, sondern ehrbar gehandelt werdet soll"4. Den Eidgenossen seien, wie man höre, allerlei Schmachreden angethan worden, worüber man sich b lliabeschwere, denn deswegen sei erfolgt, wie man sich nicht Anderes denken könne, daß die Eidgenossen ineletzten Zuge mit den Quartieren und Andern, unfreundlich und verächtlich gehalten worden seien was mauabgestellt wissen .volle. 5. Die eidgenössischen Knechte seien mit schlechter Münze bezahlt worden die ...auihnen dann nicht mehr abnehmen wollte; man verlange, daß sie mit guter Münze bezahlt werden adie Knechte nicht verlieren müssen. 6. Die Gewerbs- und Kaufleute ans der Eidgenossenschaft werden" demFrieden und der Vereinung zuwider in Lyon und anderswo in Frankreich fort und fort mit neuen ^ llbeschwert, wie ans den diesfälligen Beschwerden derselben zu ersehen sei. Auch wollen diejenigen von Bm."Basel, Freiburg und Solothurn, die sich für die Grafen von der Cammer., verbürgt und ihr Geld darge. b 'haben, gemäß dein zu Peterlingen erlangten Recht und wie de». König geschrieben worden ist qtt lt""werde»; es sei aber diesfalls noch keine Antwort erfolgt; ebenfalls verlangen sie, bei den Zinsverschreibuna''"gehandhabt zu werden, da man aber jetzt nicht mehr als fünf von hundert geben wolle. Man verldaher, daß der König in ein und anderer Beziehung der Sache gerecht werde. 7. Die' Obern der O t"können in keiner Weise billigen, daß die Knechte anders als der Vereinung gemäß geführt werden andernfallswürde man die Knechte abzumahnen im Falle sein. — Wenn nun der König auf diese Beschwerden in t„genediger" willfähriger Antwort begegne, und sich dann ferner um den verlangten Ausbruch bewerbe w-rd"die Obern eine gebührende Antwort ertheilen. I». Da einige Hauptleute die Knechte mit der Bcsold.""spärlich gehalten haben, so daß demzufolge einige krank geworden sind und den. König wenig Dienst h b"^leisten können, so soll man heimbringen, daß man in der Folge, wenn man dem König gemäß der Verein».,"Knechte verabfolgen lassen will, mit den Hauptleuten übereinkommen wolle, wie sie die Knechte mit ^