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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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693
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Juli 1552. ^

Erfolg habe», da der König stets rauh wider de» evangelische» (unfern") Glaube» vorgehe- unlängst habeer Einige m seinen, Lager nnt Ruthen streichen lassen, nur weil sie Fleisch gegessen haben ' Am "1 Juliseien dann die Gesandten von Laon nach Coussy geritten und am 26. Juli vor die oberste» Rälhe desKömgs m dessen Lusthaus zu Follembros. dreiviertel Stunden von Coussy, gewiesen worden Unter diesenRächen befinden sich ein Cardinal, drei Herzoge, der Connetable und die Gewaltigsten in Frankreich zwölfean der Zahl, deren Namen der Gesandte heimbringen werde. Diese haben über die Neutralität mit denAbgeordneten Vieles geredet und sei zuletzt unter ihnen ein Ausschuß gebildet worden. Derselbe sei am27. Juli zu Coussi) mit den eidgenössische» Gesandten und den burgnndischcn Abgeordneten niedergesessen undhabe mit ihnen eine Neutralität abgeredet, die aber der alten nicht ganz gleich sei. Es sei nämlich derFall, daß die aus dem Herzogthum Burgund sich über viele Artikel gegen die aus der Grafschaft Burgundbeklagen. Man habe dann eine Copk errichtet, zu sehen, ob der König den Entwurf annehn.c Dieser seian, 28. Juli Morgens früh in das Städtchen Chauley geritten, sollte aber auf den Abend wieder^ in seinLusthaus zurückkomme». Wenn dem König diese Neutralität gefalle, so soll dieselbe innert dritthalb Monatenvom Kaiser und König rat'sicirt werden. Die Gesandten werden eine Copie dieser NeutralitätWie lange dieselbe dauern soll, stehe bei». König. An. 26. Juli Nachmittags drei Uhr haben deä Natl.sbotevon Basel und die beiden eidgenössischen Gesandten vor dem König ihren Auftrag in Betreff des Geleitsder Kaufmannsgüter eröffnet. Der König habe hierüber guten Bescheid gegeben, doch mit einigem Vorbelmlt'wie der in des Königs Antwort sich finde. Hierauf sei der Gesandte von Freiburg abgetreten wm-«fHaab, und der Bote von Basel den König freundlich gebeten haben, daß er in seinen/ Reich die Amt eute'anweise, nicht so rauh mit den Strafen gegen diejenigen, die evangelischer (unserer") Reliaim, s.i.» ,verfahren. Die Meinung der drei (3") Städte sei nicht, für aufrührerische, verdorbene oder unruhiae Leutezu bitten, sondern wenn Edle. Bürger. Kaufleutc oder Gelehrte in dem Königreich seien die latcin sebefranzösische Büchlein von der heiligen Schr.ft .n ihre» Häufen, haben, nien.and aufweisen ohne Äe aerniüleben, sollen diese nicht wider ihr Gewissen gedrungen werden. Der König aber sei gestffelt" new,.s<.>. ,.,.äh» m,f d.- s»«dI.m s».

von Gu.se gewesen, nnt denen habe der König heimlich geredet und dann geantwortet, es sei ihn. das schonwiederholt, auch von den Obern der Gesandten, zugemuthet worden.- er bitte aber, ihn in seinen. Köniareick.nicht zu betrüben oder zu irren, wie er dieses auch gegen die Eidgenossen beobachte- diejenigen in s?in-mReich, welche vond.scr" Religion se.eu, se.c» Aufruhrer und böse Leute, die er nicht haben wolle NieGesandten haben diesfalls eine schriftliche Antwort verlangt. Am 28. Juli haben die Gesandten warMmmüssen, bis der König wieder an den Hof komme, um die Antwort zu gebe», wie lange die Ncutralitädauern solle. Sie seien dann an diesem Tage zum Siegelbewahrer (Garde des Seaulm-") zu Couss»gegangen und haben ihn gebeten, den König zu vermögen, den betreffenden Bescheid zu ertheilen Dessenungeachtet haben sie am gleichen Tage keine Antwort erhalte». Obwohl nun er. Naab seine.. Brief aerverzögert hätte, so wolle die Post doch nicht länger warte». Bis auf das Datum dkses Briefs von, »9 Julisei noch keine Antwort über das betreffende Ziel erfolgt, denn der König behellige sich lieber mit ändernGeschäften, zu denen er mehr Neigung habe. 2..«. ^

2. 1552, 27. August. Vor Räth und Burger zu Zürich berichten Bürgermeister Haab und Stadtschreiber Esther über ihre Verrichtungen als Gesandte, jener mit Bürgermeister Freitag von Flleiburg in Sachender burgundischen Neutralität, dieser mit drei andern Voten für den Schutz der vorderösterreichischcn Landeund einiger Städte. Uebcr die bezüglichen Verhandlungen enthält unsere Quelle kein Detail Beincb-iwaber mache» sich die Gesandten zur Aufgabe, genau anzugeben, welche Geschenke ihnen bei den bcnialickcäRitten zu Theil geworden seien. 1. Bürgermeister Haab hat erhalten zu einer Verehrung: Vom Köniavon Frankreich eine Kette im Betrag von 100 Kronen; vom Statthalter der Grafschaft Burgund für d ^Burgermeisters Frau 30 Krone» für eine Kette; dem Bürgermeister für seine große Blühe und Arbeit ivoäwem? Burgund?) 450 Krone» und für die Zehrung auf der Rückkehr 25 Kronen; des Bürgermeisters