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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Juli 1552.

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Diesen Tag haben die von Unterwalden ob dein Wald beschrieben, weil sie berichtet worden sind, daßdie eidgenössischen Knechte, welche im Dienste des Königs von Frankreich in der Picardie sind, wider dieErbeinnng geführt werden. Da nun gemäß derselben die Eidgenossenschaft nicht verpflichtet sei, dem KönigLänder, Städte und Schlösser zu erobern, so sollte jenes Vorgehen bei Zeiten abgestellt werden, damit dieEidgenossen nicht in einen Krieg verwickelt werden. Es liegt auch ein Schreiben gemeiner Hauptleute ausden Ländern in der Picardie vor. Die von Schwyz, welche keinen Boten abgeordnet haben, schreiben, siehaben ihre Meinung ihrem Boten nach Baden zugeschickt; es sei daher unnöthig, diesen Tag zu besuchen;denn würden die Boten zu Baden das Eine und dieser Tag etwas Anderes beschließen, so würde das nichtzusammendienen. Die vier Orte verabschieden nun: Weil die Boten von Baden jetzt verritten sind, so sollejedes Ort gleich nach der Heimkunft derselben den Abschied, namentlich in Betreff der Angelegenheiten desKönigs, verhören; glaubt dann ein Ort, daß wegen der Knechte in der Picardie oder wegen andererAngelegenheiten ein Tag nöthig sei, so soll es einen solchen beschreiben und die Orte, die in der Vereinungsind, über die Angelegenheit gründlich berichten, damit die Boten mit genügender Vollmacht abgefertigt werden.Diese Verhandlung wird auch denen von Schwyz mitgetheilt.

Die Lncerner Gesandten aus St. A. Lncem: Allgem. Abschiede ?, 1.94 (Instruction für den 11. Juli).

In der Lucerner Sanunlung 1. 92 liegt bei diesen, Abschied ein undatirter Vortrag einer Gesandtschaftdes Grafen von Grcyerz, a. tor^o von neuerer Hand überschrieben:Fürtrag Herrn Protonotari von Gryersvor den v Orten". Der Vortrag scheint aber an Bern und Freiburg gerichtet zu sein; der Graf wirdwolgeneigter ewiger Pundgnoß und gehorsamer sun" der Angeredeten benannt. Stoff des Vortrages ist:1. Beschwerde, daß ungehorsame Unterthanen bei Bern und Freiburg Schutz suchen; Hoffnung, sie werdenda abgewiesen. 2. Bitte, die Städte Bern, Freiburg und Basel und auch einzelne Gläubiger des Grafenzu vermögen, ihm für seine Schulden ein leidliches Ziel zu bewilligen.

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LttggarllS. 1552, 14. JuliZinstag" (Donstag?). Jahrrechmmg.

Staatsarchiv Luccr»: Lauis und Luggarus Abschiede, Band II. Staatsarchiv Zürich: Enuetbilrgische Abschiede ISIL-IS6» k. las.Staatsarchiv Bern: Lauis und Luggarus Abschiede töiglgis, t. 23. VaIldesarchiv Schwyz: Abschiede. Kantvnsarchi» GlaruS' AbschiedeKaiitvnSarchiv Basel: Abschiede Band Lt. Kantonsarchiv Zreiburg: Ennctbirgische Jahrrcchnungen, Band No. 104.

KantonSarchiv Solothurn: Abschiede Band si.

Gesandte: (Speciell bekannt von Zürich, Bern nnd Solothurn, nnd diese wie bei Lauis und ausgleichen Quellen.)

». I. Einnahmen: 1. Vom Seckelmeister zu Luggarus 1825 Pfund, das Pfnnd zn 5 Doppler,Landsteuer. 2. Vom Seckelmeister aus dem Mainthal des vordem und hintern Gerichts die Steuer600 Pfund gleicher Währung. 3. Vom Seckelmeister von Verzasca die Steuer mit 112 Pfund gleicherWährung. 4. Vom Seckelmeister aus der Rioiera di Gambarogno 275 Pfund ebenfalls Steuer und obigerWährung. 5. Vom Potesta von Brissago die Steuer mit 68 Pfund gleicher Währung. 6 Der abtretendeLandvogt, Johann Jeuchdenhammer von Basel, verrechnet für bezogene Bußen 260 Kronen und 2 Dicken -davon zieht er ab 130 Kronen, welche die lctztjährigen Boten ihm auszugeben befohlen haben, und wegen