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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Mai 1552.

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und Glarus- der Landschreiber) diesen die Credenz fertigen kann. Es .verde., auch die Baten von den fünfOrten Zürich Lucern Uri, Schwyz und Basel, die zum König von Frankreich zu reiten verordnet sind,instrnirt und'beauftragt, ernstlich mit ihm zu reden, daß er die von Rotweil und ihre Unterthanen unüber-zoqen und unbeschädigt belassen wolle. ».- Herzog Christoph von Würtemberg antwortet auf das in Betreffdes Geschützes an ihn erlassene Schreiben, er wolle sich mit denen von Rotweil auf gleiche Zusätze mit einen,gen,einen Obmann veranlassen, in der Meinung, daß das. was diese gütlich oder rechtlich sprechen, von beidenTheilen beobachtet werden soll. Die Gesandten von Rotweil eröffnen, ihre Obern haben diesen Vorschlagangenommen und wollen bei demselben verbleibe». Auf dieses schreibt man an den Herzog Christoph wieder,ob er auf zwei oder vier Zusätzer kommen wolle, und wo er glaube, daß die Malstatt am geeignetsten wäre,v Botschaften des Landvogts, der Regenten und gemeinen Stände der vorderösterreichischen Lande, auch derStädte Straßburq Colmar und Schlettstadt erscheinen und eröffnen, sie seien durch glaubwürdige Mittheilungenberichtet worden daß auf den letzten Freitag der König von Frankreich mit seinem Kriegsvolk aus den,

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eine bedeutende Menge Proviant begehrt und sei des W,llens, auf Straßburg. Colmar, Schlettstadt und ,ndas Elsaß zu ziehen und sich da einige Zeit aufzuhalten. Daneben vernehme man, daß ein Haufen Kriegsvolkaus dem Hegau durch das Kintziger Thal ebenfalls nach Straßburg ziehen wolle. Die genannten Städtehaben sich daher gerüstet Wenn nun das besagte Kriegsvolk sich einige Zeit im Elsaß aufhalten und daHern»,streifen würde so würde das Land in einer Weise mitgenommen, die auch der Eidgenossenschaft schädlichwäre Uberhin laute die Erbeinnng deutlich, daß wenn diese Lande von wen, innner bedroht oder überzogenwürden die Eidgenossen ein getreues Aussehen auf dieselben haben sollen, daß sie nicht wider Recht undBilligkeit beschwert werden. Diese Städte haben auch in den burgund,scheu Kriegen Leib und Gut treulichzu den Eidgenossen gesetzt und ihnen Korn, Wein und Anderes zugehen lassen und seien auch fernerhingeneigt ihnen nach Vermögen Dienste zu erweisen. Sie bitten daher die Eidgenossen, gemäß der Erbeinungund wegen guter Nachbarschaft ein getreues Aufsehen zu haben und eine ahnsehnliche Botschaft zu», Königvon Frankreich nach Zaber» auf Kosten der Verlangenden mit aller Beförderung abzuordnen, ihn zu bitten,ihre Lande und Leute nicht zu überziehen. Die Instructionen gehen alle dahin, wenn man den genanntenStädten mit Briefen oder Botschaften behttlflich sein könne, sei man hiezu willig und geneigt. Der Gesandtevon Basel zeigt an seine Herren haben auf das erste Ansuchen der Regierung und der Stände der vorder-österreickiscken Lande da die Sache keinen Verzug erleiden mochte, eine Rathsbotschaft an den König vonFrankreich abgesendet' Man zeigt nun den Botschaften an, da sie eine Gesandtschaft auf ihre Kosten begehren,so mttoen sie sick. erklären welche Orte und welche Personen ihnen diesfalls genehm seien. Sie antworten, es seibneu ein Ort und eine Person wie die andere, die Eidgenossen mögen sie wählen. Als man aber dieWahl gänzlich den benannten Botschaften anHein,stellte, bezeichneten sie folgende. Von Zürich Johann Escher,Stadtschreiber von Lucern Johann Bircher, alt-Schultheiß, von Uri Jacob a Pro oder Hans Kuhn, Statt-halter und des Raths Vogt a Pro zeigt dann an. daß er krankheitshalber nicht reiten könne, daher Statt-balter Kulm reiten solle- von Schwyz wird Dietrich Jnderhalden, alt-Landammann, bezeichnet; diesen sollendie von Basel die Botschaft, die sie schon früher zum König geschickt haben, beigeben. Diese Gesandten hatman nun in Eile mit Credenz und Instruction zun, König von Frankreich abgefertigt. ,R. Es erscheintauch der Bürgermeister von Mühlhausen und meldet, zuverlässigen Nachrichten zufolge werde der König vonFrankreich in das Elsaß einrücken; da niemand den Ausgang der Dinge kennen möge, so bitte er die