April 1552.
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Kriegsvolk geschehen ist, und zwei am See gelegene Dörfer derer von Überlingen gehindert und in undneben der Kirche schändlich gehandelt worden ist. Wie groß die Macht der Fürsten an Leuten zu Fuß undzu Roß und an Geschütz ist, haben alle Gesandten gesehen. Die von Überlingen haben mit allem ErnstDank erstattet und sich gegenüber den Orten zu freundlicher Nachbarschaft und allein Guten erboten DieBoten haben auch den Fürsten und Kriegsräthen ernstlich geschrieben, vorznsorgen, daß die Häuser Scheuernund Güter, die Gotteshäusern oder andern Schirmverwandten der Eidgenossenschaft gehören, weder mitBrand noch sonst beschädigt werden, und glauben, es werde diesfalls ihnen oder den Obern eine befördertAutwort zukommen. ^
Die eingeklammerte Stelle, betreffend Mangel an Hülfe, ist mit anderer Schrift auf den Rand gesetzt
Die Namen der Gesandten ans dem Verdankungsschrciben der Stadt Überlingen an d.V V26. April 1552, St. A. Lncern: Acten Deutsches Reich. ^ vom
Zur Ergänzung sind »och folgende Actenstücke eiuzubeziehen:
1. 1552, 19. April. Überlingen. Die Gesandten der V Orte an ihre Obern Als sie „ackgekommen seien, habe der Freiherr von Bollwyler. Oberster zu Constanz. sie in ihrer Herberae per önlick undfreundlich empfaugcu, sich zu Händen ihrer Obern vieles Guten erboten und sie in sein Haus m». ?
gebeten, welcher Einladung sie gefolgt seien. Heute sei er wieder in der Herberge der°Gesandteu ersckwnlund habe eröffnet, es sei ,hm m.tgctheilt worden, Herzog Moritz von Sachsen und seine Mitbasten w nvor Überlingen und Constanz ziehen und andere Städte am Bodensee einnehmen- er wMle i/l ?Z..s»t i>> w S..d, C...s...,z «-ch--,-... Md.. dl-s-D.-d, j.. d-s
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wolle die Erbemung halten, m der Memung, es geschehe das Gleiche Seitens der Eidaenossensckni. ^.... T,,...... di- »...ig-.. dl. ...... d-. ^
unruhig werden wollten, abweisen und man möge mcht gestatten, daß von daber die ^
irgendwie belästiget werde. Auf dieses haben die Gesandten sich null, m s>-e..ndli^ ^ e? ,und geantwortet/sie zweifeln nicht, ihre Obern werden die Erbeinung treu beobachte,,^ und" nickt d"!ndl. S,.d. .ld...°,lisch... B°d.» ..... b-I-.-.. ...,d° -
teil gsächen", haben die Gesandten dem Statthalter im Thurqau qesckriebei, e>- s Byben zum
Thurgauer sich wegen der besagten Bermehrung der Besatzung nicht bekummem und von .Thurg^
Wissen und Willen der V Orte und anderer Eidgenossen keine Belaaeruna aeswi.e» ^
haben sich dann die Gesandten nach Überlingen verfügt: daselbst haben ihnen Burgermeist^viele Ehre und Gutes erwiese., und ihnen ihre Gräben. Basteien und BollweÄe ^dieselben noch besser befestigen wollen, gezeigt. Die Gesandten haben hieraus ersehen daß die ,.n» lir ^mit großem Ernst zur Gegenwehr entschlossen seien; 1500 bis 2000 Personen. Männer und Weide.täglich mit alle». Fleiß. Schanzkörbe seien aufgestellt und das GesclM auf die T ürnw et^ V'Vorsorgen getroffen Worden. Lieber aber wäre denen von Überlingen, wenn die Gesandten bei den ^eind^vermöchten, daß das Land, auch jenes von Graf Friedrich von Fürstcnberg und andere anstoßenden G.n. d "aus denen Korn in die Eidgenossenschaft gehe, ruhig blieben. Das Mäche habe auch der gena.^erklart, der ebenfalls bei den Gesandten gewesen sei, ihnen einiges Wildprct verehrt und ante Geseilt, r«-l.l„,. h-d-, dl- G-s...d,-„ ... dl- Flich.., i„>
geschrieben. Sie hoffen, dasselbe zu erhalte., und gütlich gehört zu werde», zumal laM Vcrnelm.eu dieStadt Ulm nach achttägiger Belagerung und Beschießung sich nicht übergeben habe und die Fürsten s l!abgezogen seien; wohin und wie sie sich vertheilen, wisse man nicht; was den Gesandten weiter benennewollen sie gründlich berichten. Morgen wollen sie die Fürsten oder deren Kricgsvolk besuchen- wem. sie