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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
Entstehung
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588
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58» November 1551.

1551, 17. December. Basel an den König von Frankreich. Erinnerung an die frühern Schreibender Eidgenossen und derer von Basel in Betreff der beiden JohannAngclotten", Kanfleute, Hintersäßenund Bürger zu Basel, wegen Erstattung der ihnen genommenen Waare. Auf die gemeinen Eidgenossen aufdem letzten Tag zu Baden eröffnete Antwort des Königs, die sich über diesen und andere Gegenständeverbreite, habe jenen gefallen, den Venner Anton Tillier zu einer mündlichen Verhandlung mit dem Königgemäß seiner Instruction zu beauftragen, mit welchem gleichzeitig der junge Johann Angelo bei dem Königerscheinen wolle. Man bitte, die Betreffenden in ihrem Begehren in Gnaden zu bedenken und gute Antwortzu ertheilen. A, -gas-u Mgswenbuch wso ss, S. sss.

1551, 17. December. Basel an Anton Tillier. Empfehlung der beiden Johann Angclotten, für dieer, so wie in andern Sachen beim König in Frankreich zu verhandeln von den Eidgenossen beauftragt sei.Auf dem Rande werden nebst den Angelotten auch die Grafen von der Cammer» genannt. iKi-><-m s. -z?-

Man sehe ferner den Abschied vom 8. März 1552 und 4. April 1552 xx.

Zu v. 1552, 3. Januar, Blois. König Heinrich an die Eidgenossen. Er habe das ab dem Tagezu Baden vom 30. (clornisr jour") November abgegangene Schreiben ihrer Gesandten erhalten. In demselbeneröffnen sie, die Gesandten des Gubernators und der Grafschaft Burgund haben sich entschlossen, dasjenige,was ihnen von den Gesandten der Eidgenossen auf dem benannten Tage über die Gesinnung (volunts")des Königs in Betreff der von ihnen angestrebten Neutralität mitgetheilt worden sei und die diesfälligeVerhandlung an ihre Obern zu bringen und auf dem nächsten Tage Antwort zu ertheilen, weßhalb dieEidgenossen den König bitten, mit Bezug auf das, was er durch seinen Gesandten in der Eidgenossenschaft,Marche-Ferriere, anzeigen (nävsrtis") ließ, zuzuwarten. Da der König in dieser und andern Sachen denEidgenossen gerne gefällig sei, so wolle er aus Zuneigung zu diesen die betreffende Angelegenheit im gegen-wärtigen Stande belassen und den genannten Tag und die verheißene Antwort erwarten; er bitte dieEidgenossen, ihm dieselbe, nachdem sie erfolgt sein werde, möglichst bald zugehen zu lassen; inzwischen werdeer Befehl ertheilen, daß von seiner Seite zum Nachthcilc der Grafschaft nichts Neues erfolge, das Gleichevon ihr erwartend. Es unterzeichnen! Henry und De l'Aubespine.

K. A. Freiburg: Badische Abschiede, Band 15, nach den Abschieden von 15KS.

Das französische Original, dem Ostcrstyl folgend, giebt die mindere Zahl des Jahresdatums mit-omguunts st ung". K. A. Basel: Abschiede Band 24.

1552, 31. Januar. Ambros Jmhof von Bern, Landvogt zu Baden, an Freiburg (und die übrigenOrte). Nachdem Hans Jos von Baden, der wegen der Burgunder in Frankreich gewesen ist, letzter Tageheimgekommen, habe er, der Vogt, den Brief, den jener vom König gebracht hatte, sofort denen von Zürichgeschickt. Diese haben ihn geöffnet und dem Vogt wieder zurückgestellt, mit der Weisung, den Burgundernhievon auf ihre Kosten eine Abschrift zu übermitteln, damit sie sich gemäß dem Erbieten des Königs Z"verhalten wissen. Der Vogt habe dieses gethan und lasse nun, ebenfalls gemäß dem Befehle derer vonZürich, gleiche Copien denen von Freiburg und allen Orten zugehen, damit diese für den nächsten Tag ihreGesandten mit Instruction abfertigen können. unä-m.

Zu x. Dieser Artikel ist im Zürcher Exemplar mit einem Strich durchzogen.

Zu inin. Dieser Artikel als Auszug aus dem Abschied zu Bade», angefangen auf Dienstag vo>Katharina (24. November), besiegelt vom Landvogt zu Baden, Ambros Jmhof, den 27. November (Freitagnach Katharinä), bildet eine Beilage zu einer neuen Einfrage Jöuchdenhammers vom 14. Februar 1552 w'K. A. Basel: Abschiede Band 24.