März 1551,
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Mailand die Ausfuhr des Korus uud andern Getreides, woher der größte Ertrag des Zolles komme,abgeschlagen habe, so bitte er, dem Vater Einiges »achzulassen. Ohne Instruction, nimmt man dasM den Abschied, damit die Boten, die auf die nächste Jahrrechnuug nach Lauis gehen, diesfalls Aufträgewitbringen. Ii,. Albert Nosiu eröffnet, er sei vom Papst entlassen worden, und legt ein Zeugniß vor, daß er
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ehrlich und redlich gedient habe. Da er ein armer Gesell sei und nirgends lieber als in der Eidgenossenschastdienen wurde, so bitte er, wenn etwa ein Amt oder Dienst ledig würde, ihn hiezu zu fördern. Solchesbringt jeder Bote heim, damit mau gegebenen Falls an Nosin denke. I. Der Gesandte des Bischofs von
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Konstanz trägt des Weitern Folgeudes vor: 1. Es verwundere sich der Bischof, daß die Eidgenossen von denbeiden Vögten von Kaiserstuhl uud Klingnau verlangen, sie sollen ihnen schwören. Das sei früher nie geübtworden; nberhin seien die beiden Vögte geborue Eidgenossen und haben unter den letztem ihr Hab undGut; sie werden daher wohl Geschworne der Eidgenossen sein; sodann besitze der Bischof und das Domcapitelso vieles in der Eidgenossenschaft, daß man von Seite der erster» nur guten Willen erwarten könne; man mögedaher den Bischof bei den Verträgen bleiben lassen. 2. Denen von Kaiserstuhl uud Klingnau werde zugemuthet,Malefizische Personen, die dort gefangen „und zu der straf erkennt" werden, auf ihre Kosten nach Baden zufuhren. Dessen beschweren sich die von Kaiserstuhl und Klingnau sehr, da früher solches nicht verlangt,viel weniger geübt worden sei; der Bischof bitte daher, jene bei ihren alten Bräuchen zu belassen. SollteHur aber in diesem und dem früher angezogenen Artikel nicht entsprochen werden, so verlange er, daß solches"or unparteiischen gleichen Obmann und Zusätzen, die in der Eidgenossenschaft gesessen sind, gütlich oderrechtlich erörtert werde. Es wird das in den Abschied genommen, daneben aber dein Gesandten angezeigt,du die von Kaiserstuhl und Klingnau den Obern der Orte schwören, die hohen Gerichte und das Malefizverwalten („vertigcn") zu helfen und auch über die armen Leute urtheilen, so sollen sie billig die Gefangenenrwn Kaiserstuhl und Klingnau nach Badeil führen. Von dem betreffenden Eid wird dem Gesandten eineAbschrift gegeben, diese dem Bischof vorzulegen und ihn zu bitten, daß er die von Kaiserstuhl und Klingnanweise, die fragliche Pflicht zu erfüllen, in. Die Boten der V Orte mögen gedenken, was der Abt vonRheinau durch seine Abordnung ihnen vorgetragen hat, wie in seinein Flecken zu Rheinau in der Fastenllknietzget und Fleisch gegessen worden sei, und zwar nicht wegen Roth, sondern aus Muthwillen. Der Abt sollbie Betreffenden bestrafeil; beklagen sie sich dann, unter Berufung auf den Landfrieden, vor den VII Orten,^ soll man deil Abt unterstützen, daß er bei der erkannten Strafe geschirmt werde. Die von Rheinauwerden nicht von dein Landfrieden, der ihnen zuläßt, bei ihrem Glauben zu bleiben, gedrängt, wenn sie^uch verhindert werdeil, in der Fasteil, namentlich zur Verachtung ihres natürlichen Herrn, des Abts, dessenleibeigene sie sind. Fleisch zu essen; denn bekanntlich gehört alle Herrlichkeit, Leibeigenschaft uud Gerichtszwangan das Blut dem Abt. i». Der Wirth von Pedemonte von Luggarus erscheint und eröffnet, er sei"wi deil Rathsboteu der Eidgenossen um 20 Kronen bestraft worden, weil er in der Fasten Einigen Fleischö" essen gegeben haben solle. Er bestreite nun aber dieses gethan zn habeil; in seiner Abwesenheithatten Einige von Luggarus Fleisch in sein Halls gebracht und solches über das Feuer gethan („überthon");^s er dazu gekommen, habe er den Hafen ab dem Feuer nehme» uud an eine Wand werfen wollen, worauf"der die „Geselleil" ihm den Hafen genommen haben; er sei hierüber zornig geworden und habe die^'<lu geschlagen. Aus angezeigten Gründen bitte er ihn der Strafe zu entlassen. Danebeil ivird auch""gezeigt, „Gät von Aschoneu" habe auch Fleisch gegessen, sei aber vom Landvogt Wirtz liberirt worden,damit er ihm die Andern anzeige. Ebenso soll Einer, genannt Poiiläden, von dem genannten Landvogt