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Deceinber 1550.
kt" jj. 23. November, Bode». Die vier Schirmorte des Abts vo» St. Galle» o» de» Abt.
^.cr Hauptmann habe bisher keine eigene Behausung gehabt, sondern eine solche nm Zins annehmen müssen,was für ihn schimpflich und »achtheilig sei. Man sei nun berichtet, der Abt zu Fischingen wolle ein Hauszu Wyl verkansen. Man glaube nun, der Abt von St. Gallen sollte diese Behausung für eine Wohnunge.> Hauptmanns erwerben. St. A. Zitrich: Gedruckte St. GaUcr Documeutc Bd. so, k. IZS.
Unmittelbar nach obiger Missivc verzeichnet die gleiche Quelle, inhaltsgetrcu, ivcnn auch ohue Monats- undTagesdatnm. den Art. vom Abschied vom 8. Juni 1551 und läßt dann den betreffenden Kaufbrief von'15. August (Freitag vor St. Bartholom«) folgen.
Zu Iclc. 1551, 5. Januar, Blois. Heinrich, König von Frankreich, an die Eidgenossen. Er habedie Briefe erhalten, welche die auf dem 50. („letsten") November (1550) zu Baden versammelt gewesene». aHoboten der Orte ihm übermittelt haben. Aus diesen habe er vernommen, wie Boten der Grassel)'^Burgund vorgetragen haben, „unfern willen uf die Handlung der neutralitct durch sy gcvordert, wie sy dasurch (ausgekrochenes Wort) boten verstendiget sind und den span und Handlung in gemelter taglcistung verloffc»,»s das alles sy üch uf ersten tag mit antwurt begegnen und uns gcpätten, des zn erwarten". Dessen st'der König auch „vor" durch den in der Eidgenossenschaft wohnenden Marche-Fernere berichtet worden.^ us Gunst zu den Eidgenossen ivolle der König die Sache halten „zwüschen inen und uns in dem standnuc sy sind, der taglcistung lind ir antwurt erwartende". Inzwischen soll keine Neuerung erfolgen. D»sGleiche erwarte man von denen aus der Grafschaft. Es unterzeichnen Henry und de lÄubespinc.
L. A. Schwyz: ül. Fraulnich (Copic dcr Vadcncr Nattzlci).
153.
Wcrn und Greyerz ('!). 1550, zwischen 5. ltnd 23. Deceinber.
Verhandlungen zwischen Bern und dem Grafen von Greyerz.
Wir theilen folgeitde, allerdings wenig befriedigende Auszüge mit:
1. 1550, 5. Deceinber 1. Der Rath zu Bern bcivilligt dem Grafen von Greyerz als BoteKönig zu reiten Venner Tilger. 2. An den Grafen abordnet dcr Rath Schultheiß Nägeli, Benncr Ti ibund (Johann) Lando. St. A. Venn Nathsbuch !>!o. SI4 »ttd SIS, crstc Abthi. S. SS» mid
2. 1550, 10. Deceinber. Der Rath zu Bern an den Grafen von Greyerz. Sein Schreiben und d>Eröffnung seiner Gesandten habe man angehört. Aus denselben könne man nicht entnehmen, daß es st'bei ihm darum handle, die zwischen ihm und denen von Bern waltenden Anstände gut und endschaf 'beurthcilcn zu lassen. Man sei daher noch des Willens, auf den ihm früher angezeigten Tag (Abgcordm ^zn ihm zu senden. Man bitte ihn. zu verschaffen, daß Franyois Ehampion, Herr von la Bastic,erscheine, damit die Gesandten derer von Bern sehen, wie er sich in Betreff des Grafen (»susentschuldigen wolle. Dabei bemerke man, daß wenn man auf diesem Rechtslage mit ihm in BetreffHerrschaft Chcsaulx nicht zufrieden werden könne, man auf der Herrschaft la Bastie vor dem ^entschädigt zn werden sich vorbehalte, da er dieselbe später erworben habe.
St. A. Bern: Wtilsch Missivenbuch 0, k. Sül, vvrso. (FrmizoM '
3. 1550, 23. Deceinber. Vor dem Rath zn Bern berichten Schultheiß Nägeli und
über ihre Verrichtung bei dem Grafen vo» Greyerz: 1. In Betreff dcr Fidclität habe er nicht rnisp"^wollen, sondern habe vorgegeben, es sei das bei dem Burgrccht vorbehalten worden, wie er das llG"'^.König und Kaiser auch gethan habe (der Satz ist nicht ohne einige Unklarheit). 2. Tell habekeine annehmen wollen, die Stücke seien gefveit. 3. „Clausers von Lucern halb lind abscheid i» glbracht." Der Rath läßt es hierbei verbleiben. St. A. Bmn R-ahst-uch No. si« und zu-, zweite Ablhcn. S.